Wind, Flaute oder Sturm

15. Mai: Nakba-Tag um 18 Uhr in Köln am Hans-Böckler Platz

[Update 5.8.2026] Zitat aus: https://omasgegenrechts.berlin/2025/05/22/unendliches-leid-im-nahen-osten/

Wir sehen in Polarisierung und einem Schwarz-Weiß-Denken gesellschaftliche Hauptprobleme.
Wir OMAs hingegen stehen für Differenzierung, Respekt und Dialog.

[Update 3.8.2026] Dieses Sharepic ist Anlass für eine unglaubliche Schimpfmitteilung eines „Jüdischen Forum der CDU“, die hier veröffentlicht ist;
https://ganey-tikva-verein.de/wp-content/uploads/2026/05/Juedisches-Forum-CDU-NRW-zu-Die-Linke-Nakba-Aufruf.pdf (*)

Darin heißt es unter anderem:

die Unterstützung dieses Nakba-Narrativs ist nichts anderes als eine aktive Positionierung gegen den Jüdischen Staat und das jüdische Volk,

Auf Nachfrage wurde vom CDU-NRW-Forum bestätigt, dass das Forum das nebenan abgebildete Sharpic als Aufruf der Kölner Linken betrachtet, und allein wegen der Verwendung des Wortes „Nakba“ scharf verurteilt, wohl weil darin eine „Unterstützung des Nakba-Narrativs“ gesehen wird.

((*) Bitte beachten; ganey-tikva-verein.de ist nicht mit ganey-tikva-verein.gl, dem offiziellen Städtepartnerschaftsverein der Stadt Bergisch Gladbach mit Ganey-Tikva zu verwechseln !)

Tatsächlich hatten die Kölner Linken sich dem unten stehenden Aufruf angeschlossen, der von vielen weiteren Organisationen und Parteien getragen wurde:

[Update 30.7.2026] https://www.linksdiagonal.de/politik/rede-von-vered-berman-seid-bitte-nicht-teil-des-problems-sei-ein-teil-der-loesung/

[Update 29.6.2026] Hinschauen: https://www.amnesty.de/israel-palaestina-gaza-nahostkonflikt
Appelle an die Bundesregierung, denn es hat auch mit Deutscher Politik zu tun.

[Update 21.6.2026] Über den Parteitag der Linken, der gerade in Potsdam stattfindet, wird von vielen Zeitungen berichtet, dass Sprecherin Ines Schwerdtner zum Gaza-Krieg sagte, dass sie sich entschieden habe es einen Genozid zu nennen. (https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200570.linke-parteitag-die-linke-sagt-es-ist-ein-genozid.html)
Darüber wurde schon 2023 geschrieben: https://www.linksdiagonal.de/2023/11/19/kontroverse-kann-es-voelkermord-genannt-werden/ In Deutschland ist das wohl eher eine strafrechtliche, als eine akademische Frage. Sowohl das Leugnen als auch das Behaupten kann zu Problemen führen; siehe Novelle des §130 . Aber Raz Segal, außerordentlicher Professor für Holocaust- und Völkermordstudien an der Stockton University in Galloway, New Jersey, und Dov Waxman aus Los Angeles hatten das schon 2023 diskutiert. Sachlich und in guter Streitkultur, wie ich finde, – ohne dem jeweils anderen Probleme zu wünschen: https://www.linksdiagonal.de/2023/11/19/kontroverse-kann-es-voelkermord-genannt-werden/ (Es war übrigens Teil der scharfen Reaktion auf diese Veröffentlichung, von der unten berichtet wird, mir ein Problem anzukündigen: O-Ton: „..antisemitischer Move und Du wirst ein Problem bekommen. Mich.“ / Schade. Probleme will ich eigentlich nicht haben.) Olaf Swillus.

29.5.2026 / March for Liberation #64 / Auftakt am Hans-Böckler-Platz
Gegendemonstration gegen Ende des March for Liberation #64 am Rudolf-Platz: Mit Israel-Fahne, IDF-Fahne und einer Iran-Fahne mit Löwe und Sonne, der monarchistischen Fahne des Schah-Regimes.

[Update 4.6.2026] Eine scharfe Reaktion auf diese Veröffentlichung war, dass diese ein „antisemitischer Move“ sei. Mit Antisemitismus hat es aber nichts zu tun. Antisemitisch ist es aber jüdische Menschen pauschal mit dem faschistischen Netanyahu-Regime gleich zu setzen, das die Armee (IDF) dazu einsetzt bis in diese Tage ganze Gegenden unbewohnbar zu machen und zu bombardieren, – jetzt auch im Libanon. Wie das Gegendemonstranten mit IDF-, Iran- und Israelfahne aber tun:

[Update 15.5.2026] https://www.rf-news.de/2026/kw20/palaestina-muss-leben
[Update 15.5.2026] https://www.rf-news.de/2026/kw20/die-nakba-ist-nicht-vorbei-der-kampf-geht-weiter-1

Aufruf zur Demonstration
am Nakba-Tag (15. Mai 2026) in Köln


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Aufruf zur Demonstration am Nakba-Tag 15. Mai 2026 – 18 Uhr Hans-Böckler Platz / Bahnhof West!

Was ist die Nakba, arabisch für „Katastrophe“?

Im Zuge der israelischen Staatsgrundung wurden 1948 etwa 750.000 Palästinenser:innen aus ihren Dörfern, Städten und von ihrem Land vertrieben und enteignet. Bei dieser ethnischen Säuberung wurden mindestens 10.000 brutal ermordet.

Am 15. Mai, dem Nakba-Tag erinnert die Palästina-Bewegung jedes Jahr an dieses Verbrechen und versucht, ein breiteres Wissen und Verständnis für diese Ereignisse zu schaffen. Denn die Nakba ist der zentrale Grund fir die fortgesetzte Gewalt in der Region.

Stoppt die Fortsetzung der Nakba in Gaza, der Westbank und im Libanon!

Der Nakba-Tag dient nicht nur der Erinnerung an dieses Menschheitsverbrechen; unsere Demonstration wendet sich auch gegen den Völkermord, die fortgesetzte Vertreibung, Erniedrigung, Entrechtung und Ermordung der Palästinenser:innen.

Gaza – Seit dem sogenannten „Waffenstillstand“ in Gaza im Oktober 2025 wurden laut UN-Menschenrechtskommissariat 738 Menschen durch anhaltende israelische Angriffe getötet. Der Völkermord ist noch nicht vorbei. Die Überlebenden leben weiterhin in unvorstellbaren Zuständen; Hunger, Obdachlosigkeit und mangelnde medizinische Versorgung gehören weiter zum Alltag. Zudem droht eine massive Vertreibung der Bevölkerung, sollten die Plane des US-Präsidenten Trump für Gaza tatsächlich umgesetzt werden.

Westbank – In der seit 1967 von Israel besetzen Westbank finden täglich gewalttätige Übergriffe von illegal auf besetztem Land lebenden zionistischen Siedlern gegen die Bevölkerung dort statt und die illegale Besiedlung wird massiv verstärkt.

Libanon — Im Zuge israelischer Angriffe wurden im Libanon allein in diesem Jahr mehr als 1.500 Menschen getétet. An einem Tag allein, dem 8. April sogar mehr als 300 Menschen. Zudem plant Israel in etwa 10 Prozent des Landes eine Pufferzone einzurichten, was einer faktischen Besatzung gleichkommt. Hier droht eine libanesische Nakba!

Welche Rolle spielt Deutschland?

Die deutsche Regierung unter Kanzler Merz liefert weiterhin Waffen und militärisches Material an Israel. Besonders der Kölner Flughafen ist eine Drehscheibe für Waffenlieferungen an Israel.

Zudem gibt die deutsche Regierung politische Rückendeckung für die Verbrechen Israels. Welche nicht einmal spürbar eingeschränkt wurde, nachdem das israelische Parlament den offensichtlich rassistischen Beschluss fasste, die Todesstrafe für Palästinenser:innen einzuführen.

Unsere Forderungen

1.) Das Recht auf Rückkehr der vertriebenen Palästinenser:innen muss ermöglicht werden!
Aufruf zur Demonstration am Nakba-Tag 15. Mai 2026 – 18 Uhr Hans-Böckler Platz / Bahnhof West!

2.) Wir fordern ein Ende der israelischen Verbrechen: Völkermord, Angriffskriege, fortgesetzte Vertreibung, Belagerung, Besatzung, Erniedrigung, rassistische Todesstrafe und Apartheid!

3.) Wir fordern ein Ende der deutschen Unterstützung dieser Verbrechen! Keine Waffen mehr an Israel!

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