Nach neun Monaten eine öffentliche Kritik an einem Beitrag auf nrw.dfg-vk.de
[Update 23.5.2024] zum Versuch die Kritik nach der Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg (GFK) vorzutragen gab ein Experte der GFK-Methode den Hinweis, dass Partizipien wie „nicht ernst genommen“, „nicht anerkannt“ oder „überhört“ im Sinne der GFK nicht als echte Gefühle, sondern als Pseudogefühle gelten: „Täter-Opfer-Gefühle, die einer anderen Person ein Handeln zuschreiben. Hast du dich klein, ohnmächtig, hilflos, einsam, wütend, verärgert, zornig, traurig, betrübt … gefühlt? Weil dein Bedürfnis ist, gehört zu werden, anerkannt zu sein und ernst genommen zu werden?„
Einverstanden. Wer das mit den Gefühlen oder Pseudogefühlen nicht mag, sei auf die polemische Version der Kritik verwiesen: https://www.linksdiagonal.de/wp-content/uploads/2024/12/stellungnahme_zu_einer_veroeffentlichung_der_dfgvknrw.pdf , die per Briefpost auch an den Landesverband ging. Die Frage ist nur: Wie muss mit dem Landesverband NRW gesprochen werden, damit er sich zu vorgebrachter Kritik auch äußert!
Nach der Stellungnahme vom 23.4.2024, die per Briefpost an den DFG-VK-NRW-Landesverband ging, aber unbeantwortet blieb, ein neuer, diesmal aber öffentlicher Versuch.
Olaf Swillus 23.5.2024
Unter Verwendung der Methode der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
( hier ist sie beschrieben: https://www.linksdiagonal.de/politik/kommunikation/ ).
Sie besteht aus vier Schritten:
- Beobachtung, möglichst ohne eine Bewertung.
- Gefühle, die diese Beobachtung bei mir auslösen.
- Das Bedürfnis, das hinter diesen Gefühlen steht.
- Die konkrete Bitte, was ich mir wünsche, damit unser Leben wieder schöner wird, und sich unsere Lebensqualität verbessert.
Erstens:
die Beobachtung, was tatsächlich geschieht. Die Kunst besteht darin, die Beobachtung ohne Beurteilung oder Bewertung mitzuteilen – einfach nur zu beschreiben:
Ich sehe, dass eine Webseite unverändert existiert, die ich schon im August 2023 kritisiert hatte. Im Impressum der Website ( https://nrw.dfg-vk.de/impressum/ ) wurde und wird versprochen, dass sich die Web-Verantwortlichen „über jede Resonanz, gerade auch über kritische Reaktionen“ freuen würden, dass sie auf Kritik und Verbesserungs-Hinweise eingingen und im Falle von Fehlern sogar Inhalte löschen würden.
Dass sie ihre Standpunkte ständig überprüfen würden, und gerne andere neue Argumente hören würden.
O-Ton aus dem Impressum:
Wir freuen uns über jede Resonanz, gerade auch über kritische Reaktionen, gehen auf Kritik und Verbesserungs-Hinweise ein und löschen im Falle von Fehlern sogar Inhalte. Wir überprüfen unsere Standpunkte ständig und hören gerne andere, hoffentlich neue Argumente.
zitiert aus: https://nrw.dfg-vk.de/impressum/
Dennoch wurde bis heute, neun Monate später, noch nicht auf meine Kritik reagiert. Zwar wirkte eine Landeskonfliktkommission darauf ein, dass der Landesgeschäftsführer Monate später endlich erklärte mit mir über meine Kritik sprechen zu wollen. Aber am 5.2.2024 schrieb er mir dann, „dass es keine strittige Punkte“ gäbe. Er, der Geschäftsführer, sei aber bereit, mir seine Position und die des LAAs im direkten Gespräch zu erläutern. Immerhin versprach er, sich auch meine Argumente anzuhören, woraus sich vielleicht eine Lösung ergeben könnte.
Da die beanstandete Mitteilung auch Mitglieder der MLPD betrifft, die darin als ‚Politsekte‘ bezeichnet wird, bat ich einen Freund aus der MLPD bei diesem Gespräch mit dabei zu sein.
Das geplante Gespräch mit dem Landesgeschäftsführer fand dann doch nicht statt, denn der Landesgeschäftsführer meinte, dass es „aus dem Ruder laufen“ würde, wenn jemand von der MLPD dabei sein würde, und sagte damit das Gespräch ab.
Ich traf mich dennoch zu dem Gespräch, dann aber nur mit dem Freund aus der MLPD. Wir formulierten als Ergebnis unseres Treffens eine Erklärung, die wir nach dem Ort des Treffens „Barmer Erklärung“ nennen. Die Barmer Erklärung ist nebenan zu lesen. Siehe: Barmer Treffen zum Austausch über Meinungsverschiedenheiten zur Einschätzung der MLPD Protokoll vom 19.3.2024
Zweitens, Gefühle:
Als nächstes spreche ich an, wie ich mich damit fühle.
Ich fühle mich damit nicht ernst genommen. Ich hatte meine Kritik schon einige Male schriftlich geäußert, – auf sie wurde nicht eingegangen, und nun wurde sogar behauptet, dass überhaupt nichts strittig sei. Damit wurde meine Kritik als Streitpunkt überhaupt nicht anerkannt und überhört. Das hat mich ärgerlich gemacht, und dabei vergaß ich sogar die Prinzipien der gewaltfreien Kommunikation, indem ich die kritisierte Meldung als „dumm, bräsig und rechtsoffen“ bezeichnete. Ich möchte aber den klugen Sinn dahinter verstehen und bin unglücklich darüber, dass es mir niemand erklären möchte.
Drittens, Bedürfnisse:
Im dritten Schritt sage ich welches Bedürfnis hinter diesen Gefühlen steht.
Ich habe das Bedürfnis, mich für die beanstandete Meldung nicht schämen zu müssen. Denn ich finde sie peinlich. Als DFG-VK Mitglied bin ich bekannt, und habe als solcher auch pazifistische Positionen der DFG-VK vertreten, wie hier zum Beispiel:
Aber nun muss ich mich dafür rechtfertigen in einer Organisation Mitglied zu sein, die eine solche seltsame Mitteilung veröffentlicht:
Die Politsekte MLPD trat beim Ostermarsch 2022 nicht nur wie üblich als Störer in Erscheinung. Sie stellte auch noch Anzeige gegen den Versammlungsleiter wegen angeblicher Körperverletzung. Nun hat das Gericht das Verfahren nach 15 Monaten mit dem erwarteten Freispruch beendet auf Kosten der Staatskasse und damit zu Lasten von Schulen, Krankenhäusern u.ä..
https://nrw.dfg-vk.de/freispruch-fuer-versammlungsleiter-des-ostermarsch-rhein-ruhr/
Die Bezeichnung ‚Politsekte‘ mag als ein von Meinungsfreiheit gedecktes Werturteil noch gerechtfertigt sein. Die Fakten, die folgen, müssen aber als ‚alternative Fakten‘ bezeichnet werden. Besonders skurril ist die Tatsachenbehauptung, dass ein Gerichtsverfahren so sehr auf auf Kosten der Staatskasse gegangen sei, dass es damit zu Lasten von Schulen, Krankenhäusern u. ä. gegangen sei. Das angeblich so kostenträchtige Verfahren bestand aus einer einzigen kurzen Sitzung, und stellte eine Verwechslung fest, die ohnehin schon unstrittig war. Die falsche und missbräuchliche Anzeige gegen Mitglieder der MLPD um sie vom Ostermarsch ausschließen zu können, die schon von der Staatsanwaltschaft verworfen worden war und daher gar nicht erst vor Gericht kam, ist in dieser Mitteilung und Kostenrechnung gar nicht erst enthalten. Aber auch das werden Schulen und Krankenhäuser überlebt haben, bzw. die Mängel, die es dort gibt, werden anderen Ursachen zugeordnet werden können.
Viertens, meine Bitte:
Hier sage ich konkret was ich mir wünsche, damit unser Leben schöner wird, und sich unsere Lebensqualität verbessert.
An den LAA der DFG-VK/NRW gerichtet: Bitte entfernt diese Meldung, oder setzt auch nur hinzu, dass das nur die Meinung eines einzelnen bestimmten Autors ist, und keineswegs die Meinung der DFG-VK, der ich angehöre.
Damit würde mein Leben wieder schöner, und ich müsste mich nicht mehr dafür schämen, oder mich dafür rechtfertigen, dass ich Mitglied einer Organisation bin, die solche Mitteilungen in die Welt setzt.
Das würde auch das Leben der Web-Verantwortlichen schöner machen, die sich dann nicht mehr meine beharrliche Kritik dazu anhören müssten, die ich dann schon seit neun Monaten geäußert gehabt haben werde. Eine lange quälende Zeit wird dann vorbei gewesen sein. Und alles wird wieder schöner. Dann können wir uns endlich wieder darauf konzentrieren für den Weltfrieden zu kämpfen. https://www.linksdiagonal.de/wp-content/uploads/2016/10/dfgvk_1987_pazifismus_von_der_utopie_zur_notwendigkeit.pdf
aus „Pazifismus von der Utopie zur Notwenigkeit“, DFG/VK 1987
Eine Welt, in der wir leben
Die Zukunftsforschung als neuer Wissenschaftszweig entstand aus dem Dilemma, dass Zukunft nicht zu prophezeien ist. Zukunftsgestaltung ist immer ein aktiver, von Menschen getragener Prozess. Eine Vorhersage wird entweder zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung, oder sie wird durch sich selbst zerstört. Aus dieser Sackgasse führten neue Forschungstechnologien heraus. Zukunftsforschung heißt also nicht prophezeien und geschehen lassen, sondern die zu erwartenden Probleme aufdecken. Die Probleme, mit denen die Menschheit in der Zukunft konfrontiert sein wird, lassen sich aus der sorgfältigen Analyse des Ist-Zustandes und der Entwicklungstendenzen ableiten. Aber ihre konkrete Form, ihre Auswirkungen und ihr Ausmaß sind noch ungewiss und müssen entdeckt und erforscht werden.…Wir leben in einem Land, in dem es möglich ist, die bedrohensten Probleme unserer Welt einfach nicht wahrzunehmen. Den Hunger in der sogenannten 3. Welt kann man nicht sehen, die Gefahren eines atomaren Krieges sind viel zu abstrakt und die Vergiftung unserer Umwelt ist erst an wenigen Stellen unmittelbar lebensbedrohend sichtbar geworden. Das stille Sterben und Aussterben von täglich zwölf Tier- und Pflanzenarten bleibt unbemerkt. Ist man aber nicht blind für die zugänglichen Fakten und versucht die Zusammenhänge nachzuvollziehen, dann ergibt sich das erschreckende Bild eines dramatischen Laufs zu einer katastrophalen Situation …
Es liest sich fast wie ein Werbetext zu dem aktuellen Buch: https://www.mlpd.de/literatur/die-globale-umweltkatastrophe-hat-begonnen ist aber aus dem Jahr 1987
Auf der Website nrw.dfg-vk.de erschien im August 2023 eine offizielle Mitteilung der DFG-VK NRW, von der ich mich öffentlich als Mitglied der DFG-VK distanziere, nachdem nach neun Monaten meine Kritik daran immer noch nicht bei den Verantwortlichen angekommen ist.
Sie zu veröffentlichen war angekündigt für diesen Fall.
Olaf Swillus.
Letzte Stellungnahme vom 23.4.2024, die per Briefpost an den DFG-VK-NRW-Landesverband ging:
Anschreiben
An
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen
Braunschweigerstr.22 44145 Dortmund.Hallo Joachim,
ich habe mir gerade die Unterlagen zum Landeskongress ausgedruckt, und möchte sie noch genau studieren. Ihr macht vieles richtig und gut.
Aber ich habe eine Kritik an einer Veröffentlichung auf der Webseite. Dazu lege ich eine Stellungnahme bei. Sobald die kritisierte Web-Veröffentlichung zurück gezogen wird, wird auch diese Stellungnahme hinfällig. Ansonsten werde ich diese Veröffentlichung als dumm, bräsig und rechtsoffen denunzieren müssen. Überlegt Euch, ob es euch wirklich soviel wert ist, die MLPD als Politsekte bezeichnen zu können. Es gibt doch eigentlich noch wichtigere Themen.
Mit Gruß von Olaf Swillus,
23.4.2024
Stellungnahme zu einer
Veröffentlichung auf nrw.dfg-vk.de
Stellungnahme zu einer Veröffentlichung auf nrw.dfg-vk.de ( https://nrw.dfg-vk.de/freispruch-fuer-versammlungsleiter-des-ostermarsch-rhein-ruhr/ ), die namentlich nicht gekennzeichnet ist, und also als offizielle Mitteilung der DFG-VK NRW erscheint.
Als Mitglied der DFG-VK distanziere ich mich davon,
Olaf Swillus, 23.4.202
Schon früh, seit August 2023, übte ich Kritik an dieser Veröffentlichung. Im Impressum der Website wurde und wird zwar versprochen:
sollte jemand der Ansicht sein, unsere Darstellungen seien zu tendenziös und zu kritisch, sollte gar jemand sich beleidigt oder verleumdet fühlen (was niemals
zitiert aus: https://nrw.dfg-vk.de/impressum/
unsere Absicht war und ist), so bitten wir ihn, sich umgehend an uns zu wenden und in die Diskussion einzusteigen. Wir freuen uns über jede Resonanz, gerade auch über kritische Reaktionen, gehen auf Kritik und Verbesserungs-Hinweise ein und löschen im Falle von Fehlern sogar Inhalte. Wir überprüfen unsere Standpunkte ständig und hören gerne andere, hoffentlich neue Argumente.
Dennoch wurde lange nicht auf meine Kritik reagiert, bis eine Landeskonfliktkommission darum bat mit Olaf Swillus doch einmal darüber zu sprechen. Am 5.2.2024 schrieb mir dann dfg-vk.nrw@t-online.de (Joachim Schramm), dass es keine strittige Punkte gäbe. Dass es keine strittigen Punkte gibt, war allerdings strittig. Joachim schrieb weiter, dass ich mit der Position des Landesarbeitsausschusses nicht einverstanden sei und das seit geraumer Zeit immer wieder deutlich gemacht habe. Er, Joachim, sei aber gerne bereit, mir die Position des LAA im direkten Gespräch zu erläutern, sich aber auch andere Argumente anzuhören. Vielleicht ergäbe sich daraus eine Lösung. Leider fand dieses Gespräch aber nicht statt. Aus meiner Sicht wäre eine erste Lösung gewesen (und könnte auch heute noch sein), die auf nrw.dfg-vk.de publizierte Behauptung, dass die MLPD eine Politsekte sei, zurückzunehmen; – wenigstens kommentarlos zu streichen.
Ein zweiter Schritt hätte sein könnten (und könnte immer
noch sein): Statt sich damit zu begnügen „die MLPD“ als
störende Politsekte zu bezeichnen, endlich einmal auf die
Vorwürfe einzugehen, die in einem offenen Brief der MLPD
NRW: https://www.rf-news.de/2022/kw24/offener-brief-an-die-demokratische-oeffentlichkeit-wegen-unglaublicher-vorgaenge-auf-dem-ostermarsch-2022-in-dortmund-duisburg veröffentlicht worden sind.
Wenn sie nicht stimmen, wären sie zurückzuweisen.
Dort wird über einen Vorfall beim Ostermarsch 2022 berichtet. Die MLPD NRW schreibt in ihrem offenen Brief, dass beim Ostermarsch im Jahr 2022 Teilnehmer von einem Ordner gewürgt worden sind. Ein betroffener Teilnehmer war Mitglied der MLPD und der Vorfall ereignete sich während einer Rede am offenen Mikrofon. Es wird außerdem berichtet, dass dieser Ordner auch gegen eine weitere Vertreterin der MLPD gewalttätig vorgegangen sei. Nach diesem Vorfall soll Felix Oekentorp und der Ordner sich mit falschen Behauptungen an die Polizei gewandt haben, um
die Opfer als Täter darzustellen. Die Anhängerin der MLPD, die ebenfalls vom Ordner gewürgt worden ist, und falsche Anschuldigungen gegen MLPD-Anhänger richtig stellen wollte, wurde dem Bericht zufolge daraufhin auch von der Polizei des Platzes verwiesen. Um genau den gleichen Vorfall geht es fast zwei Jahre später in einer Mitteilung der DFG/VK NRW vom 7. August 2023 anlässlich eines Freispruchs, der aber nur davon handelt, dass die MLPD eine „Politsekte“ sei, die nicht nur wie üblich störe, sondern jetzt auch noch Anzeige gegen den Versammlungsleiter wegen angeblicher Körperverletzung gestellt habe.
Die MLPD in einer Veröffentlichung der DFG-VK NRW als Politsekte zu bezeichnen, statt auf solche Vorwürfe einzugehen, ist nicht besonders klug oder überzeugend. Hinzu kommt, dass in dieser Mitteilung der DFG-VK NRW nun umgekehrt behauptet wird, dass „die MLPD“ Anzeige gegen den Versammlungsleiter wegen angeblicher Körperverletzung gestellt habe. Die Mitteilung der DFG-VK-NRW gipfelt außerdem in der absurden Behauptung, dass das Gericht 15 Monate damit beschäftigt gewesen sein soll, die Wahrheit herauszufinden, was auf Kosten der Staatskasse und damit zu Lasten von „Schulen, Krankenhäusern und Ähnlichem“ gegangen sei.
Tatsächlich war es aber ein „kurzer Prozess“ wie bochum-alternativ.de treffend in dem Artikel schreibt, der ausgerechnet in der DFG-VK-NRW-Mitteilung mit gegenteiliger Aussage auf nrw.dfg-vk.de verlinkt worden ist. Kurz war der Prozess, weil es keine Beweisaufnahme und keine Anklage gab, und innerhalb weniger Minuten festgestellt werden konnte, dass man dem Felix zwar vieles vorwerfen kann, aber nichts davon von strafrechtlicher Relevanz gewesen war.
Es war sein Gehilfe, der gewalttätige Ordner, mit dem er im Eifer des Gefechts der Anzeigen und Gegenanzeigen verwechselt worden war. Die Ermittlungen gegen die Demo-Teilnehmer der MLPD wegen angeblicher Körperverletzung, durch eine Anzeige von Felix in Gang gesetzt, wurden inzwischen ganz unspektakulär von der Staatsanwaltschaft als offensichtlich unbegründet eingestellt, noch bevor es zu einem Prozess kommen konnte.
Um die Verwechslung des Versammlungsleiters Felix mit seinem Gehilfen, dem Ordner, aufzuklären, wurde ein Richter bemüht. Der nahm sich am 7. August 2023 endlich einmal fünf Minuten Zeit. Warum nicht schon die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hatte, bleibt ein Rätsel, denn die Verwechslung wurde bereits am 9. Mai 2022, also wenige Tage danach, bekannt
gemacht, wie in einem RF-News-Artikel nachzulesen ist.
Das wird dann in der Erklärung, die auf der nrw.dfg-vk.de Seite veröffentlicht ist, als hart erkämpfter Freispruch hochstilisiert, der dem Staat viel Geld gekostet habe, das jetzt für Schulen, Krankenhäuser usw. bitter fehle.
Von dieser Veröffentlichung:
https://nrw.dfg-vk.de/freispruch-fuer-versammlungsleiter-des-ostermarsch-rhein-ruhr/. die namentlich nicht gekennzeichnet ist, und die also als offizielle Mitteilung der DFG-VK NRW erscheint, distanziere ich mich daher als Mitglied der DFG-VK in aller Schärfe.
Das ist nicht in meinem Namen.
Meines Erachtens, ist https://www.rf-news.de/2022/kw24/offener-brief-an-die-demokratische-oeffentlichkeit-wegen-unglaublicher-vorgaenge-auf-dem-ostermarsch-2022-in-dortmund-duisburg keine üble Nachrede, sondern entspricht den Tatsachen. Es fehlt jede Gegendarstellung, von denen, die nur behaupten, dass es Rufmord sei. Und die Behauptung allein, dass es „Rufmord“ sei, überzeugt einfach nicht.
Olaf Swillus, 23.4.2024
Barmer Treffen zum Austausch über Meinungsverschiedenheiten
zur Einschätzung der MLPD
Protokoll vom 19.3.2024

