Wind, Flaute oder Sturm

8.Mai: 1.500 Teilnehmer bei Demo gegen Weltkriegsgefahr

[Update 8.5.2022]
Lysekil ist ein kleiner Ort an Schwedens Westküste. Dort ist jetzt für den 14.5 eine Kundgebung angekündigt 
Unterstützer: 
Kommunistiska Partiet (kommunistische Partei) ,
Vänsterpartiet (Linkspartei), 
Friday for Future, Lysekil 


Es geht um einen Protest gegen die NATO-Mitgliedschaft Schwedens und natürlich gegen den Krieg… 


[Update 8.5.2022] Bericht aus RF-News
https://www.rf-news.de/2022/kw18/machtvoller-auftakt-einer-neuen-friedensbewegung-gegen-alle-imperialistischen-maechte

https://www.rf-news.de/bildreports/8-mai-2022-demonstration-gegen-weltkriegsgefahr-und-enthuellung-sozialistische-gedenkstaette


Über 1.500 Teilnehmer bei erster bundesweiter Demonstration gegen die Gefahr eines Dritten Weltkriegs

8.Mai: Aktiver Widerstand gegen die akute Weltkriegsgefahr!

Pressemitteilung 8.Mai: Viele Veranstaltungen in Deutschland standen heute im Zeichen des 77. Jahrestags der Befreiung vom Hitler-Faschismus. Die bundesweite Demonstration von Essen nach Gelsenkirchen mit über 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war dabei etwas Besonderes.

Heute hat das Internationalistische Bündnis mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern klar Flagge gezeigt gegen die russische Aggression in der Ukraine UND gegen die aggressive Kriegspolitik von NATO und Bundesregierung, hebt Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD, hervor. „Es mag sein, dass diese Position in der Öffentlichkeit noch eine Minderheitsposition ist. Aber sie ist die einzig richtige. Beide Lager setzen nämlich voll auf Sieg, was nur mit einer weiteren kriegerischen Eskalation bis zu einem Dritten Weltkrieg denkbar ist. Karl Liebknecht war 1914 der Einzige, der im Reichstag gegen die Kriegskredite gestimmt hatte. Vier Jahre später kam es zur Novemberrevolution. Wer würde heute noch etwas über Karl Liebknecht wissen, wenn er nicht damals mutig Rückgrat gezeigt hätte?“

Viele sagen, man muss doch irgendetwas tun gegen diesen Krieg.“, führte ein ukrainischer Kollege auf der Demonstration aus. „Deswegen werde ich hier aktiv. Denn das ist die Option, wo man nicht passiv zusehen muss, sondern sich selbst einbringen kann. Die Errungenschaften Russlands und der Ukraine sind sozialistische Errungenschaften, nicht die der reaktionären Regimes.“

Es nahmen Delegationen aus über 100 Städten und einem Dutzend Ländern teil; aus einem weiteren Dutzend Länder gab es Grußworte. Bereits 24 Organisationen haben in Deutschland den Aufruf für den Aufbau einer neuen Friedensbewegung unterschrieben. Noch breiter ist die Sympathie unter den Menschen im Lande. Überall auf dem Demonstrationszug durch die Arbeiterwohngebiete wurde gewunken und geklatscht.

Das Bündnis geht von Religion bis Revolution. So gab es Grüße von Margot Käßmann, Konstantin Wecker, Antje Vollmer genauso wie revolutionäre Reden von Gabi Fechtner oder Stefan Engel von der MLPD. Die neue Friedensbewegung muss breit zusammengesetzt und überparteilich sein, so eine Botschaft des Tages.

Demonstration und Kundgebung waren vielfältig, kämpferisch, optimistisch – hochwertige Musik, kenntnisreiche Redebeiträge, unübersehbare Transparente und Fahnen sorgten für Aufmerksamkeit. Besonders Arbeiter, Frauen und Jugendliche waren aktiv.

Während in Berlin an 15 Gedenkorten Sowjetfahnen verboten waren, setzte sich diese Aktion gegen den Antikommunismus durch. Sie wandte sich engagiert dagegen, den Reaktionär Putin mit der Freiheitsfahne der früher sozialistischen Sowjetunion in einen Topf zu werfen. Es kam gar nicht infrage, am Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, den das Sowjetvolk mit der Roten Armee an der Spitze führend erkämpft hat, die Symbole dieser Befreiung zu Hause zu lassen. Wer zu so einer Unterdrückung nicht klar nein sagt, kann schnell mit einem Verbot aller kommunistischen Symbole wieder aufwachen und wo soll das enden?

Höhepunkt des Tages war die Eröffnung einer Gedenkstätte für revolutionäre Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung mit der Enthüllung von Gedenktafeln für Karl Marx, Friedrich Engels, Clara Zetkin, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und Willi Dickhut. An dessen 30. Todestag wurde die Parteizentrale der MLPD in Willi-Dickhut-Haus umbenannt, um an diesen antifaschistischen Widerstandskämpfer, Kommunist und Arbeiterführer und -theoretiker zu erinnern. Diese Revolutionäre stehen für die Befreiung der Menschheit und der echte Sozialismus muss als Alternative zum Untergang in einem Dritten Weltkrieg viel breiter diskutiert werden.

Dieser Tag war ein gelungener Auftakt für den Aufbau einer neuen Friedensbewegung und die Entwicklung des aktiven Widerstands in Deutschland“, ist sich Gabi Fechtner sicher.

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