DGB zu Fluchtursachen und Flucht

Rainer Hoffmann, DGB-Vorsitzender:

„Die EU-Mitgliedsstaaten müssen Flüchtlinge als europäische Aufgabe begreifen. Die Aufgabe besteht allerdings nicht darin, Zäune zu errichten.“

Worin die Aufgabe besteht ist zum Bespiel hier zu erfahren:


(Quelle: Facebook)

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1. September 2017: Antikriegstag in Essen

[Update 28.8.2017]
Fr.,1.9.17 Essener Friedensforum mit dem DGB: 17 Uhr Antikriegstagsveranstaltung DGB-Haus, Teichstr. 4, dann ca. 18.15 Uhr Kundgebung Willy Brandt-Platz
Redner/in: Ezgi Güyildar DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine e.V.) und Bernhard Trautvetter (EFF) Gitarre u. Gesang: Peter Rollke
Quelle: essener-friedensforum.de/17-09-01EFF.pdf



1. September­ Antikriegstag

Beteiligt Euch am Kampf gegen Krieg und Faschismus!

Kundgebung und Demonstration mit Offenem Mikrofon

Freitag, 1. September, 18-20 Uhr auf der Porschekanzel, Essen­City

Bisherige Unterstützer: Essen steht AUF; Frauenverband Courage Essen; Jugendverband REBELL; Montagsdemo Essen; MLPD Essen; Roma Art Action; Wählerinitiative Internationalistische Liste / MLPD

Diese Aktion findet auf überparteilicher, demokratischer und antifaschistischer Grundlage statt. Nationalistische, rassistische, sexistische und religiös­-fundamentalistische Beiträge werden nicht geduldet.

78 Jahre nach Beginn des II. Weltkriegs durch den deutschen Hitlerfaschismus gedenken wir der 65 Millionen Toten des Krieges und aller Opfer faschistischer Verbrechen bis heute.
Wir wenden uns entschieden gegen imperialistische Kriegstrei­berei und den Rechtsruck zahlreicher Regierungen weltweit – ob des US­-Imperialismus, der EU, China, Russland, Nordkorea, der Türkei oder anderer Regierungen. Ein atomarer Schlagabtausch muss verhindert werden!

Wir sprechen uns gegen jegliche An­griffe auf Rojava/Nordsyrien aus!
Weltweit sehnen sich die Menschen nach Frieden und Freiheit, Millionen engagieren sich antifaschistisch. Wir brauchen eine breite kämpferische Massenbewegung, die Klarheit gewinnt, wie die Wurzeln von Faschismus und Krieg beseitigt werden.

Wir kritisieren die heuchlerische Politik der Bundesregierung, hinter deren humanitärem Mantel ebenfalls reine Machtpolitik hervor tritt, wenn sie

• die Rüstungsausgaben massiv steigert und gegen faschistische Umtriebe in der Bundeswehr nichts effektiv macht

• Menschen gnadenlos in Kriegsgebiete wie Afghanistan oder die zerrütteten Balkanstaaten abschiebt

• Kriegswaffen an Staaten wie Katar liefert, die den IS unterstützen. Oder an das faschistische Erdogan­-Regime in der Türkei, das jede demokratische Bestrebung und den kurdischen Befreiungskampf brutal unterdrückt.

• die Abschottung der EU­-Außengrenzen mit Militär forciert und Flüchtlingshelfer attackiert. Wir sagen immer wieder und eindeutig: Für das Recht auf Flucht! Hoch die internationale Solidarität!

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16.8.2017: Im Namen des „Kampfs gegen den Terror“

eine hochaktuelle und spannende Veranstaltung,
die am Mittwoch, den 16.8 im Kultursaal der Horster Mitte (Gelsenkirchen) stattfindet.

In der Öffentlichkeit kaum bekannt, sitzen Frau Dr. med. Banu Büyükavci sowie mind. zehn weitere türkische und kurdische Revolutionäre in deutschen Gefängnissen. Unter dem Vorwurf des „Terrorismus“ werden sie z.T. in Isolationshaft eingesperrt. Aber sie haben keinerlei Straftaten begangen – ihr einziges „Vergehen“: ihre revolutionäre Gesinnung! Ihnen gilt unsere volle Solidarität und wir fordern ihre Freilassung. Darüber und über weitere Seiten des drastischen Abbaus demokratischer Rechte in Deutschland wird ein hochkarätig besetztes Podiums berichten mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion und Fragen. Kürzlich hat auch Mahmut Sakar sein Kommen zugesagt. Er war bis 2005 einer der Anwälte Abdullah Öcalans und betreut jetzt das Verfahren am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Im Namen des „Kampfs gegen den Terror“
Mittwoch, 16.8.2017
Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr
*Eintritt: 4 €, ermäßigt 2 €*

Die Einladung als Flyer:

Diskussionsveranstaltung der Internationalistischen Liste/MLPD

Im Namen des „Kampfs gegen den Terror“ Videoüberwachung, Computer-Bespitzelung und Ausbau der Geheimdienste, Verhaftung von türkischen und kurdischen Revolutionären, Mobbing und Repressalien gegen kämpferische Arbeiterinnen und Arbeiter, antikommmunistische Kampagnen, „Linksextremismus“-Debatte, Gewerkschaftsausschlüsse, Bankenboykotte und Einschränkungen von Vereinsrechten: Der Kampf um demokratische Rechte und Freiheiten ist höchst brisant.

Auf dem Podium:
Stefan Engel (Moderation)
Süleyman Gurcan (ATIF)
Faruk Ereren (Anatolische Föderation)
Gabi Fechtner (MLPD)
Anna Vöhringer (REBELL)
Henning von Stoltzenberg (Rote Hilfe)
Vertreter von AGIF, ADHK und Anwaltsverein für Demokratie und
Internationales Recht (angefragt)
Peter Römmele (Stahlarbeiter)

16. August 2017
Beginn: 19.00 Uhr
Einlass: 18.30 Uhr
Eintritt: 4/2 Euro
Kultursaal „Horster Mitte“
Schmalhorststr./
Ecke An der Rennbahn
Gelsenkirchen-Horst

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2.9.2017: Festival für Bleiberecht


Die Arbeitsgemeinschaft (AG) NRW gegen Abschiebung! lädt ein zu unserem Festival für Bleiberecht!

Wir können und wollen nicht länger zusehen, wie die menschenunwürdige Abschiebungspraxis der Landesregierung trotz breiter Kritik weitergeführt wird. Wir fordern, dass jeder Mensch dort leben darf, wo er möchte!

Wann? 2. September, 15 Uhr
Wo? Vorplatz der St. Joseph Kirche in der Dortmunder
Nordstadt – Ecke Münsterstr./ Heroldstr.
44145 Dortmund

Es erwarten euch Redebeiträge von Selbstorganisationen Geflüchteter aus der Region und ihren UnterstützerInnen, Musik, leckere selbstgemachte Snacks und Menschen, die sich weiteren Abschiebungen aus NRW entschieden entgegenstellen!

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10.8.2016 in Marl: Widerstand gegen die Verfüllung der Schächte und Flutung des Bergwerks AV

[Update: 10.8.2017]
Presse dazu: rf-news: Bürgerversammlung gegen Verfüllung und Flutung



Bürgerversammlung am Donnerstag,
den 10. August, um 19 Uhr
in der Gaststätte „Altdeutsche Stuben“,
Hülsstraße 34, 45770 Marl.

Zitat aus der Einladung:
170810_einladung_zur_buergerversammlung_in_marl

Der Widerstand gegen die Verfüllung der Schächte und Flutung des Bergwerks AV geht in die nächste Runde. Unser Rechtsanwalt Kuhlmann hat zusammen mit Betroffenen und Experten den Klagetext gegen die RAG fertiggestellt. Die RAG soll dazu verurteilt werden, alles zu unterlassen, wodurch das untertägig verbliebene Ultragift PCB und der eingelagerte Giftmüll in den Trinkwasserkreislauf gelangen können. Außerdem soll die RAG dazu verpflichtet werden, diese Stoffe auf ihre Kosten fachgerecht zu entsorgen. Detailliert wird Beweis angetreten, dass die von der RAG geplante Anhebung des Grubenwasserspiegels – von jetzt noch 1.100 Meter Teufe auf 500 Meter – die Lebensgrundlagen der Bevölkerung im ganzen Ruhrgebiet bedroht. Die Klage wurde nun beim Landgericht Bochum eingereicht.

Aus diesem Anlass laden wir ein zu unserer nächsten Bürgerversammlung am Donnerstag, den 10. August, um 19 Uhr in der Gaststätte
„Altdeutsche Stuben“, Hülsstraße 34, 45770 Marl.

Der öffentliche Druck auf die Umweltverbrecher des Autokartells hat kürzlich erreicht, dass die Stadt Stuttgart gerichtlich zu Maßnahmen gegen die gesundheitsschädlichen Stickoxide aus Dieselautos verurteilt wurde.

Das ist ein gutes Signal auch für unser Anliegen.

Auf der Versammlung wollen wir gemeinsam unser weiteres Vorgehen und die Öffentlichkeitsarbeit beraten, auch die Vorfinanzierung der Klage. Zuvor findet um 17 Uhr an gleicher Stelle eine Pressekonferenz statt, bei welcher die Klage vorgestellt wird.

Für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen!
Die Umweltverbrecher müssen zur Rechenschaft gezogen werden!
Die Bürgerversammlung wird bisher u.a. unterstützt von …

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27.08.2017: Wasser … Fluss = Leben Mensch Natur

Am Sonntag, den 27.8.2017,
gibt es wieder einen Umweltspaziergang,
angeboten und begleitet
von den Menschen der Essener Umweltgewerkschaft.

Umweltspaziergang der Umweltgewerkschaft
in Mülheim a . d . Ruhr , Sonntag , den 27.08.2017
„Wasser … Fluss = Leben Mensch Natur!“

Die Ruhr ist Lebensader und Namensgeberin einer großen bevölkerungsreichen Region. Von Mülheim, der „Stadt am Fluß“ ist der industrielle Aufschwung mit dem heutigen Wohlstand, aber auch den ökologischen Problemen ausgegangen. Wir wollen uns in einem Rundgang durch die Mülheimer Innenstadt mit einem Besuch im Haus Ruhrnatur mit „unserem“ Fluß beschäftigen.

Treffpunkte :
Essen; Hauptbahnhof, an der Freiheit, 10 Uhr
Mülheim a. d. Ruhr; um 11 Uhr direkt am Brunnen auf dem Kurt Schumacher Platz (vor Backboard)


Am 3.August wurde mit einem Infostand bei dem Feierabendmarkt auf dem Weberplatz dafür geworben. Der nächste Infostand ist am Donnerstag, den 17.8.2017 wieder ab 18 Uhr und wieder beim Feierabendmarkt:

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30.7.2017: Essens Verkehr: Dicke Luft statt „Grüne Hauptstadt“

Herzliche Einladung

Essens Verkehr: Dicke Luft statt „Grüne Hauptstadt“

Im Jahr der „Grünen Hauptstadt Europas“ tut die Stadt nicht nur beim ÖPNV alles, um diesem Titel nicht gerecht zu werden. Soviel Stickoxide in der Luft, dass schon Klagen gegen die Stadt erwogen werden.
Kranke und Tote werden nicht gezählt, der gigantische Abgasbetrug der Autokonzerne wird verwässert, Gegenmaßnahmen der Kommunalpolitik: Null. Keine Investitionen in modernen Nahverkehr, stattdessen: Fahrpreiserhöhung wie jedes Jahr. Darüber und was nötig ist für Umwelt, Klima und Mobilität in Essen, wollen wir sprechen:

Diskussionsveranstaltung mit Frühstück gegen Spende, Sonntag, 30. Juli,
11.00 – 13.00 Uhr, im Courage-Zentrum, Goldschmidtstr. 3, Essen – Ostviertel

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G20 in Hamburg ist Geschichte, aber nicht vorbei!

http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/g20-offene-fragen-101.html

http://meta.tagesschau.de/id/125262/viele-offene-fragen-nach-g20-gipfel-in-hamburg

Umweltgewerkschaft: G20 in Hamburg ist Geschichte, aber nicht vorbei!



Gespräch mit Gabriele Heineke | 08.07.2017 | FC⚡MC


Ein schöner berührender Bericht von Pastor Torsten Morche der St. Trinitatis Kirche Altona!
http://hauptkirche-altona.de/in-hamburg-ist-g20-und-wir-sind-mitten-drin/


ein guter Beitrag aus Sicht eines Polizisten (auch das gibt es)
http://vionville.blogspot.de/2017/07/G20-Polizistensicht.html?spref=fb&m=1



Die Regierungserklärung von Scholz:
https://vimeo.com/225428382

Olaf Scholz und der Rechtsstaat #NoG20 from Matt Penz on Vimeo.

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13.7.2017: Was will Courage ?

am Donnerstag, 13.7.17 gibts im Rahmen des Internationalen Frauencafés eine informative Veranstaltung, dazu sind Frauen und Mädchen herzlich eingeladen:

Der Frauenverband Courage Essen lädt Frauen und Mädchen zum frauenpolitischen Café ein.
Thema „Was will Courage“.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 13. Juli um 18 Uhr im Couragezentrum, Goldschmidtstraße 3 mit einem kurzen Bildervortrag.

Danach kann konstruktiv und kontrovers diskutiert werden.

Alle Frage, Anliegen, auch Kritiken der Besucherinnen werden angenommen und offen diskutiert.

Dem internationalen Charakter von Courage entsprechend werden Dolmetscherinnen in verschiedenen Sprachen dafür sorgen, dass alle sich verstehen.

„Mit Courage werden wir Frauen stärker, denn wir tun auch was wir sagen“ sagt Manije Rastamy, eine der neuen Vorstandsfrauen in Essen. Ihre Erfahrung ist: „Courage unterstützt das Selbstbewusstsein der Frauen durch Information, Bildung und Kulturaustausch. Wir verstärken uns gegenseitig in unserem gemeinsamen Kampf für Gleichberechtigung, für Freiheit und Selbstbestimmung“.Zum Ausklang gibt es einen kleinen Imbiss gegen Spende und es kann getanzt werden!“

Herzliche Grüße!
Susanne Keil,
Courage Essen

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Altonaer Blutsonntag am 17. Juli 1932

Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt
Gedenken an den Altonaer Blutsonntag wenige Tage nach dem G 20 Gipfel in Hamburg!

Am 17. Juli 1932 drangen über 5000 Faschisten in das Hamburger Arbeiterviertel Altona ein geduldet und ermöglicht durch die Polizei! Die Bevölkerung protestierte heftig.

16 Antifaschisten und Anwohner wurden durch Polizeikugeln ermordet, 70 schwer verletzt. Unter der faschistischen Hitlerdiktatur wurden 1933 auf staatliche Anordnung die vier Kommunisten Karl Wolff, August Lütgens, Walter Möller und Bruno Tesch im Hof des Altona Gerichtsgefängnisses ermordet. Erst 1992 wurden diese Schandurteile aufgehoben, vor allen durch den öffentlichen Druck von Angehörigen und Antifaschisten. Ein entsprechender Gedenkstein wurde in die hinterste Ecke eines Spielplatzes hinter dem heutigen Amtsgericht verbannt. Bis heute verweigert der Hamburger Senat und das Bezirksamt Altona entsprechende Hinweisschilder und eine
würdige Gedenktafel.

Die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt ruft zusammen mit anderen Organisationen am Sonntag, den 16. Juli um 17:00 Uhr zum Gedenken mit Informationen, Gedenkrede und Musik auf.

Treffpunkt ist der Gedenkstein, ab dem Amtsgericht, Max Brauer Allee ausgeschildert.

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