Zur Frage der Schließung kleiner Krankenhäuser

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Gesundheitsethik und Ökonomie im Gespräch (Facharbeit Gesundheitsethik)

An der Universität in Tilburg/NL gibt es einen Fachbereich ‚Zorgethiek‘
d.h. Gesundheitsethik.

Und eine Facharbeit mit dem Titel:

Zorgethici en economen in gesprek over een rechtvaardige verdeling van zorg? / Gesundheitsethiker und Ökonomen im Gespräch über eine gerechte Verteilung der Versorgung.

Zitat aus der Einleitung dieser hundertseitigen Arbeit (ins Deutsche übersetzt, Originalsprache ist Niederländisch)

In der aktuellen Gesundheitspolitik gibt es viel Bewegung (Rückzug der Regierung, Einführung regulierter Marktkräfte und Wettbewerb, Ersparnisse). Diese neue Politik, die oft als „Ökonomisierung“ der Gesundheitsversorgung bezeichnet wird, führt zu einer Polarisierung in der öffentlichen Debatte. Der Kontrast zwischen Gesundheitsethik und Ökonomen scheint am größten zu sein. In der Arbeit werde ich daher zum einen eine doppelte Frage untersuchen, wo die Hindernisse und Möglichkeiten für Ökonomen und Pflegeethiker liegen, zu einem konstruktiven Dialog über eine gerechte Verteilung der Pflege zu gelangen und zum anderen, wie dieser Dialog in der Praxis Gestalt annimmt.


Er is veel beweging in het huidige gezondheidszorgbeleid (terugtrekkende overheid, introductie van gereguleerde marktwerking en concurrentie, besparingen). Dat nieuwe beleid, veelal bestempeld als de ‘economisering’ van de zorg, leidt in het publieke debat tot polarisatie. De tegenstelling tussen zorgethici en economen lijkt het grootst. In de scriptie zal ik dan ook als dubbele vraagstelling enerzijds onderzoeken waar de hindernissen en kansen liggen voor economen en zorgethici om tot een constructieve dialoog te komen over een rechtvaardige verdeling van zorg en anderzijds kijken hoe die dialoog in de praktijk vorm krijgt.

Zum Weiter- oder Gegenlesen …

https://www.researchgate.net/publication/254757963_Gezondheidszorg_tussen_Marx_en_markt

https://www.rf-news.de/2019/kw29/wortverdreher-am-werk-wie-aus-massiven-einschnitten-ein-fortschritt-wird

https://www.rf-news.de/2019/kw29/brigitte-mohn-ist-auch-im-vorstand-der-rhoen-privatkliniken

https://www.vonk.org/marx-ecologie-wat-kan-theorie-ons-bijbrengen-in-de-klimaatstrijd.html

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ESSQ von Morddrohungen betroffen / Solidaritätserklärung

Es lebe die Solidarität, es lebe „Essen stellt sich Quer“

Zu Jahresanfang hatte es in Essen die Amokfahrt eines ausländerhassenden Esseners gegen Migranten in Bottrop gegeben.
„Essen stellt sich quer“ machte dazu eine Kundgebung, um den Anfängen zu wehren. https://essq.de/index.php/2019/01/01/bottrop/
Aber es geht weiter: Die Aufgaben wachsen in Steele, Kray, und im antifaschistischen Bündnis „Essen stellt sich quer“

Jetzt gab es vermehrt Drohungen gegenüber Repäsentanten der MLPD.

https://www.rf-news.de/2019/kw30/brutale-morddrohungen-gegen-fuehrende-repraesentanten-der-mlpd-in-einer-neuen-welle-faschistischen-terrors

Das hat besondere Brisanz, denn laut Ruhrbarone soll wohl kein (grüner) Hahn danach  krähen. ( siehe: https://www.ruhrbarone.de/update-essen-stellt-sich-quer-mlpd-ist-gruenen-ein-dorn-im-auge/166857 ). Brisanz bekommt es auch durch die mangelnde Bereitschaft einzelner Strafverfolgungsbehörden, Aufklärung zu leisten.

http://www.linksdiagonal.de/2019/07/25/unterschiede-im-umgang-mit-rechtsextremen-sogenannten-feindeslisten/

Solidarität untereinander ist daher angesagt.

Wir lassen uns auch nicht einschüchtern, und sprechen allen unsere Solidarität aus, die von solchen Drohungen betroffen sind.

Es lebe die Solidarität, es lebe „Essen stellt sich Quer“

LinksDiagonal

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Krankenhäuser in der Schieflage

Bündnis Krankenhaus statt Fabrik
ver.di Fachbereich 3 von Baden-Württemberg,
Berlin Brandenburg, Nordrhein-Westfalen

https://gesundheit-soziales-bawue.verdi.de/

https://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/

https://gesundheit-soziales-nrw.verdi.de/

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte
http://vdaeae.de/

Attac AG Soziale Sicherungssysteme
http://www.attac-netzwerk.de/ag-soziale-sicherungssysteme/themen/gesundheit/

Soltauer Initiative zu Sozialpolitik und Ethik
www.soltauer-impulse.culturebase.org/

Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung (GPTG)
https://www.gptg.eu/

Harald Weinberg, Sprecher für Krankenhauspolitik und
Gesundheitsökonomie der Fraktion DIE LINKE
http://www.harald-weinberg.de/

https://mehr-krankenhauspersonal-essen.de/

https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/

Die letzte Folie mit Fragen

Info- und Aktionsabend mit Tobias Michel
(ehemaliger Krankenpfleger und Betriebsrat, heute Autor und Arbeitszeit-Experte für ver.di und für Interessenvertretungen bei Konflikten in Kliniken und Heimen) weitere Infos: www.dielinke-oberhausen.de

Dienstag, 30. Juli 2019, 18 Uhr, Linkes Zentrum, Elsässer Str. 19

Krankenhäuser in der Schieflage
Was tun für unsere Gesundheitsversorgung in Oberhausen?

Info- und Aktionsabend im Linken Zentrum am 30. Juli um 18:00 Uhr

Erst die Insolvenz der Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO), dann die Empfehlungen derso genannten Expert*innen der Bertelsmann-Stiftung: Für die Oberhausener Krankenhaus-Landschaft waren die letzten Wochen besorgniserregend.

Am Beispiel der KKO wird deutlich, wie sehr die Krankenhäuser unter der Kommerzialisierung durch Fallpauschalen und an der Unterfinanzierung der Investitionskosten durch die Bundesländer leiden.
Wenn Kliniken so unter ökonomischen Druck gesetzt werden, dass viele in den roten Zahlen sind, gefährdet das die Versorgung der Bevölkerung.
Die Krankenhäuser wurden in ein Wettrennen geschickt. Der Markt entscheidet, wer gewinnt. Da gibt es also auch Verlierer. Und es sind nicht nur die Beschäftigten der KKO, die besorgt in ihre Zukunft schauen. Rote Zahlen und das Regiment der Insolvenzverwalter gefährden die Versorgung.
Wenn dann noch wie von der Bertelsmann-Stiftung vorschlagen wird, von 1.400 Krankenhäusern in Deutschland mehr als 800 einfach dicht zu machen und mit nur noch 600 Kliniken die medizinische Versorgung sicherstellen zu wollen, dann wird damit ein gigantisches Programm der Zerstörung sozialer Infrastruktur propagiert! Leidtragende sind aber nicht nur Patienten, sondern häufig auch das Personal, auf die der steigende Kostendruck abgeladen wird.
Die Bertelsmann-Stiftung puscht den Vorschlag, die Anzahl der Krankenhäuser um fast zwei Drittel zu reduzieren. Das hat Folgen für die Patienten, für deren Angehörige, für das Personal – wohl auch für die Renditen der privaten Krankenhaus-Ketten. Die Krise der Krankenhausversorgung wirft in Oberhausen viele Fragen auf:

Wollen wir es dem blinden Markt überlassen, welche Krankenhäuser uns zukünftig am Ort versorgen?
Wer ist überhaupt gesundheitlich überversorgt?
Warum schauen die Krankenkassen so teilnahmslos zu?
Warten bereits Helios, Sana oder andere private Krankenhauskonzerne auf den billigen Zugriff?
Soll die Kommune die heruntergewirtschafteten Krankenhausteile übernehmen?
Wem reichen nach den Vorstellungen der Bertelsmann-Stiftung zwei Krankenhäuser in Oberhausen und wer entscheidet letztlich darüber?
Macht es einen Unterschied, ob wir in der Notaufnahme einer öffentlichen, kirchlichen oder privaten Krankenhausbetreibers warten müssen?
Neben einem Austausch und Diskussion wollen wir uns am dem Abend auch Gedanken machen, wie wir griffig ein mobilisierungsfähiges Gegenprogramm auf die lokale Ebene übersetzen können!

Unterstützt wird der Abend durch Tobias Michel. Er erlebte die Veränderungen im Gesundheitssystem als Krankenpfleger und Betriebsrat. Er wurde durch seine Schichtplan-Fibel bekannt und ist heute Autor und Arbeitszeit-Experte für ver.di und für bei Konflikten in Kliniken und Heimen.

DIE LINKE. OBERHAUSEN * Linkes Zentrum * Elsässer Str. 19 * 46045 Oberhausen * info@dielinke-oberhausen.de

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Unterschiede im Umgang mit rechtsextremen sogenannten „Feindeslisten“

Vom Staat alleine gelassen

Gravierende Unterschiede im Umgang mit rechtsextremen „Feindeslisten“

Die Polizei geht je nach Bundesland sehr unterschiedlich mit sogenannten Feindeslisten von Rechtsextremen um. Nach Recherchen des ARD-Magazins „Fakt“ werden Betroffene nicht überall informiert, Verfahren werden eingestellt…
http://www.migazin.de/2019/07/24/gravierende-unterschiede-im-umgang-mit-rechtsextremen-feindeslisten/

Weitere Verweise:

https://www.extremnews.com/nachrichten/vermischtes/8304174dbf56d99

https://www.tagesschau.de/investigativ/fakt/feindeslisten-101.html

https://svenska.yle.fi/artikel/2019/07/16/tidigare-tysk-nynazist-dagens-hogerrorelser-tog-over-vart-sprak

http://unsere.de/200006_schweden.htm

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Verkleidete Politiker … neue Politiker

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Krankenhausplan

http://docplayer.org/72576457-Sprechzettel-des-ministers-fuer-arbeit-gesundheit-und-soziales-des-landes-nordrhein-westfalen-karl-josef-laumann.html

Zukunftsfähige und versorgungssichere Krankenhausstruktur in Nordrhein-Westfalen

Unsere Krankenhauslandschaft steht vor großen Herausforderungen. Das hohe Niveau der Gesundheitsversorgung soll bewahrt und möglichst noch verbessert werden. Wir brauchen deshalb ein tragfähiges Bild für die Zukunft, wie wir uns die Krankenhauslandschaft vorstellen. In den vergangenenJahren hat leider keine wirksame Krankenhausplanung mehr stattgefunden. Das werde ich ändern. Wir benötigen eine nachhaltige Krankenhausplanung, mit der wir einen Veränderungsprozess anstoßen, der sicher nicht in dieser Legislaturperiode abgeschlossen sein wird. Ziel ist eine aktive Krankenhausplanung durch das Land, mit der wir Strukturveränderungen, mehr Qualität und kooperative Strukturen erreichen. Ich möchte, dass die Krankenhäuser mehr zusammenarbeiten, in Regionen denken und sich fragen: Wer macht was? Wir sehen eine immer stärkere Spezialisierung der Medizin. Die Unikliniken werden größer;die Menschen gehen für planbare Behandlungen häufiger zu den Maximalversorgern. Aber natürlich brauchen wir nach wie vor in der Fläche eine Grundversorgung mit einer guten Qualität. Was ich erreichen will, ist, dass die Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalensich noch umfassender an Qualität orientiert und nicht mehr das Bett die alleinige Planungsgrundlage ist.Wir stellen daher die Krankenhausplanung und Krankenhausfinanzierungneu auf. Die Krankenhausplanung wird wieder stärker mit der Krankenhausfinanzierung verzahnt. Hierzu haben wir mit dem Nachtragshaushalt 2017, dem Haushalt 2018 und dem Entfesselungspaket I, wenndieses vom Landtag verabschiedet wird, bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen. Mit dem neuen Instrument der Einzelförderung stellen wir zudem eine der zentralen Weichen hin zu mehr Qualität und Patientenorientierung in der Krankenhausversorgung. Wir werden in den kommenden Wochen ein Gutachtenausschreiben und wollen auf dessen Basis noch in diesem Jahr erste Ergebnisse mit allen ander Krankenhausplanung Beteiligten diskutieren. Das Gutachten soll als wichtige Entscheidungsgrundlage für die Neuausrichtung der Krankenhausplanung dienen, die aktuelle Versorgungsrealität analysieren, mögliche Gebiete mit einer Über-bzw. Unterversorgung beschreiben und insbesondere Aussagen zu Kriterien der Einzelförderung treffen

NRW-Minister Laumann befürwortet Erneuerung des Krankenhausplans

aus: https://wirtschaft.com/nrw-gesundheitsminister-haelt-krankenhausschliessungen-fuer-angebracht/

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält Krankenhausschließungen für angebracht. „Es ist wahr, dass wir in Ballungszentren teilweise eine Überversorgung haben“, sagte Laumann dem „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. Hintergrund der Debatte ist eine Studie der Bertelsmann -Stiftung, die empfiehlt, gut die Hälfte aller Krankenhäuser in Deutschland zu schließen, um die Qualität der Versorgung zu verbessern. Diese Zahl erscheine ihm zwar „sehr hoch“, er könne „das so nicht nachvollziehen“, so der CDU-Politiker weiter. Aber es brauche durchaus „einen neuen Krankenhausplan, der sich an Struktur, Qualität und Fallzahlen ausrichtet. Insofern ist die Studie ein Diskussionsanstoß“, so der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister. Jeder Bürger wolle zu Recht eine gute Versorgung in seiner Region. Das heiße für ihn: „Ein Rettungswagen sollte innerhalb von 30 Minuten eine Intensivstation erreichen. Aber für spezielle Krankheiten kann es nicht vor jeder Haustür eine Fachklinik geben“, sagte Laumann dem „Spiegel“. Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur  

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Für den Erhalt aller Kliniken im Essener Norden und Borbeck!

https://www.lokalkompass.de/essen-nord/c-politik/eine-kampagne-zur-zerstoerung-einer-wohnortnahen-gesundheitsversorgung_a1175247

https://www.mlpd-essen.de/mlpd-wohngebietsgruppe-altenessen-fuer-den-erhalt-aller-kliniken-im-essener-norden-und-borbeck

Essen, den 15.12.2018
Wohngebietsgruppe Altenessen
Für den Erhalt aller Kliniken im Essener Norden und Borbeck!
Die Wohngebietsgruppe Altenessen der MLPD wendet sich entschieden gegen die jetzt bekannt gewordenen Pläne der Betreiber-Firma Contilia, die Kliniken St. Vincenz in Stoppenberg und Philippusstift in Borbeck auf ambulante Versorgungszentren zurechtzustutzen, dort jeweils mehrere hundert Betten für die stationäre Pflege und Nachsorge zu streichen und das Marienhospital so auszubauen, dass die Kirche Johann Baptist am Karlsplatz dem zum Opfer fallen würde. Die klinische Nahversorgung würde für die rund 160.000 Einwohner der Stadtbezirke IV, V und VI entscheidend verschlechtert, da es dann nördlich der A40 nur noch ein einziges Krankenhaus gäbe. Der Transport von Kranken würde für die Fahrt zum Krankenhaus erheblich mehr Zeit benötigen als bisher, was in Notfällen über Tod oder Leben entscheiden kann. Bei der Übernahme der Katholischen Kliniken Essen Nord wurde von Contilia noch ausdrücklich versprochen, dass die Krankenhausdichte im Essener Norden erhalten bleibe.

In der WAZ vom 21.11. wurde von einem „radikalen Umbruch“ der Krankenhauslandschaft im Essener Norden phantasiert, der angeblich große Chancen biete und Arbeitsplätze sichere. Tatsächlich geht es um einen Konzentrationsprozess, um in einem hochmodernen neuen Krankenhaus profitbringende „Spitzenmedizin“ zu praktizieren und die Pflege verstärkt auf die Familien abzuwälzen. Das entspricht ganz der Linie von CDU-Gesundheitsminister Spahn.

Auf der Strecke bleiben bei diesem Kahlschlag die Interessen der Patienten und der Beschäftigten. Es geht nicht darum, dass das Marienhospital, wie behauptet, „unwirtschaftlich“ ist, sondern dass es nicht profitabel genug ist. Darum ist die „Spitzenmedizin“ davon gekennzeichnet, dass nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern das, was von der „Fallpauschale“ in der Contilia-Kasse übrig bleibt. Und das ist umso mehr, je kürzer die Verweildauer im Krankenhaus ist. Deshalb sollen nach den bisher bekannten Plänen an die 300 Betten abgebaut werden. Mit dem Argument, dass die „Marktgesetze“ diesen Kurs erzwingen und andernfalls Arbeitsplatzverlust droht, soll Angst erzeugt werden. Tatsächlich sind in einer auf maximalen Profit orientierten kapitalistischen Wirtschaft unsere Arbeitsplätze immer gefährdet, müssen wir immer um unsere Arbeitsplätze kämpfen. Dass der Mensch im Mittelpunkt steht, auch und gerade im Gesundheitswesen, erfordert eine von Ausbeutung und Unterdrückung befreite, sozialistische Gesellschaft mit wohnortnaher, kostenloser Gesundheitsversorgung, genügend Personal und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.

Auf einer Belegschaftsversammlung aller drei Häuser am 6. Dezember behauptete Contilia-Geschäftsführer Raphael, dass es keine Entlassungen geben solle. Tatsächlich werden schon jetzt alle Möglichkeiten ausgelotet, um zahlreiche Arbeitsplätze im Marienhospital abzubauen:
• altersbedingte Fluktuation soll durch Wiedereinführung von Altersteilzeit beschleunigt werden,
• Zeitverträge werden wahrscheinlich nicht verlängert
• es soll kein Bereitschaftslabor mehr geben
• die Nachtschicht an der Pforte wird 2019 abgeschafft
Alle Ankündigungen und Versprechungen sind nichts als heiße Luft, solange die Pläne von Contilia nicht umfassend offengelegt sind.
Die MLPD schlägt deshalb vor, sich für folgende Forderungen breit zusammen zu schließen:
• Erhalt aller drei Kliniken im Essener Norden und in Borbeck!
• Erhalt aller und Schaffung neuer Arbeitsplätze im Kampf gegen den Pflegenotstand!
• Gegen Geheimniskrämerei und Kungelei von Contilia mit Kirchenoberen und Stadtspitze
– vollständige Offenlegung und breite Diskussion aller Planungen!

aus: https://www.mlpd-essen.de/mlpd-wohngebietsgruppe-altenessen-fuer-den-erhalt-aller-kliniken-im-essener-norden-und-borbeck
https://www.mlpd-essen.de/ErklrungMLPDAltenessenzuContiliaPlnen_151218.pdf/at_download/file

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18.7. E-Steele:… für eine solidarische Welt

12.7: Alles Einzeltaeter oder was?

GEGEN RECHTEN TERROR Für eine solidarische Welt für alle, überall. V.i.S.d.P.: Aufstehen gegen Rassismus Essen, c/o ESSQ, Steubenstr. 49, 45138 Essen Donnerstag, 18.07.2019 ab 17:30 Uhr Kaiser-Otto-Platz, Essen-Steele

Komm’ zur Kundgebung!

Am 02.06.2019 wurde Walter Lübcke, CDU-Mitglied und Regierungspräsident in Kassel, ermordet. Der mutmaßliche Täter Stephan Ernst hat inzwischen sein Geständnis zurückgezogen und lässt sich nunmehr von Pegida-Anwalt Frank Hannig vertreten. Ernst war Mitglied der NPD und steht dem Terrornetzwerk „Combat18“ nahe. Verurteilt wurde er u.a. wegen eines versuchten Sprengstoffanschlags auf eine Geflüchtetenunterkunft und wegen eines Angriffs auf eine Gewerkschaftsdemonstration. Der Aufstieg der AfD hat die Grenzen des Sagbaren und politisch Machbaren weit nach rechts verschoben und ermutigt rassistische und faschistische Straßenbewegungen und Gewalttäter. Rechte Anfeindungen sowie Gewalt haben massiv zugenommen. Dies stellt eine Bedrohung für uns alle dar. Dennoch tun sich Behörden, Öffentlichkeit und Medien weiterhin schwer von rechtem Terror zu sprechen. Stattdessen wird rechte Gewalt immer wieder verharmlost und relativiert, indem von verwirrten Einzeltätern und psychisch Kranken berichtet wird. Gerade jetzt gilt es, sich nicht einschüchtern zu lassen: Wir rufen dazu auf auch in Essen zu protestieren – gegen Diskriminierung, Rassismus und rechten Terror in Politik und Alltag. Wir wenden uns gemeinsam gegen die schleichende gesellschaftliche Normalisierung von Rassismus und Faschismus. Für eine solidarische Welt. Für alle, überall! Stoppt den rechten Terror! AKTIVENGRUPPE Essen

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falsche Freunde…

https://www.rf-news.de/2019/kw26/diese-schlacht-wird-nur-im-kampf-gegen-falsche-freunde-gewonnen

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