Linke verurteilen die Hasskampagne gegen das Antirassismustelefon

Die LINKE Essen erklärt sich soldarisch mit dem Antirassimustelefon und verurteilt die Hasskampagne im Netz!

NRZ Essen

Seit einer Woche hagelt es Beleidigungen und Drohungen gegen das Team des Antirassismustelefons (ART). Auslöser ist ein Brief des ART an die Eisdiele Mörchens in Rüttenscheid. In dem Brief bittet das ART den Betreiber von Mörchens Eis, zwei Namen in der Speisekarte zu ändern, weil sie als rassistisch wahrgenommen werden. Dieser Brief ist nun in der vergangenen Woche illegal veröffentlicht worden – gegen den Willen des ART und des Betreibers der Eisdiele. Wer hinter der Veröffentlichung steckt, ist unklar.
Die Auseinandersetzung um die Verwendung des M-Worts für Lebensmittel mit Schokolade in Deutschland ist nicht neu. Antirassistische Initiativen haben im Lauf der Jahre erreicht, dass beispielsweise der Schokokuss seinen alten rassistischen Namen losgeworden ist. Auch der Schokoladenhersteller Sarotti verzichtet mittlerweile auf seine rassistischen Benennungen der Vergangenheit. Die Umbenennung eines Eisbechers in Essen ist somit weder eine Sensation noch ein Skandal, sondern eine angemessene Folge gesellschaftlicher Debatte.
„Das Vorgehen des Antirassismustelefons war vollkommen richtig“, findet Theresa Brücker, unsere Spitzenkandidatin zur kommenden Kommunalwahl. „Auch wenn der Name der Eisbecher auf die Besitzerin zurückgehen mag, sieht er erstmal rassistisch aus. Und ein rassistischer Begriff bleibt ein rassistischer Begriff, egal wie er gemeint ist. Da der Betreiber von Mörchens Eis schon einer Umbenennung zugestimmt hat, sollte man eigentlich meinen, der Konflikt sei aus der Welt geschafft.“ Stattdessen: Einseitige Berichterstattung in den Medien, ein Shitstorm auf Facebook, Drohungen, Beleidungen und Telefonterror. Menschen, die sich gegen Rassismus einsetzen und Betroffenen helfen, verdienen unseren Respekt und nicht die Häme, die sie jetzt abkriegen. Als Partei stehen wir an der Seite des Antirassismustelefons, das ist völlig klar.

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Kommunalwahl-Kampagne gegen die AfD in den Startlöchern

Solidarität mit dem Antirassismus-Telefon

Kommunalwahl-Kampagne gegen die AfD in den Startlöchern

Seit Tagen befindet sich das Antirassismus-Telefon (ART) unter Beschuss rechter Hetze, Beschimpfungen und Anfeindungen. Nun springt auch die Essener AfD auf den Zug auf. Sie versucht mit ihren Äußerungen Stimmung zu machen und Hass zu schüren.

Auslöser ist ein Brief, den das ART im Namen von Betroffenen an die Rüttenscheider Eisdiele „Mörchens“ verschickt hatte. Die von Rassismus Betroffenen fühlten sich durch die Bezeichnungen der zwei Eissorten „Mohren-Kuller“ und „Mohren-Birne“ verletzt und entwürdigt. Der Inhaber Dirk Hermanski zeigte sich einsichtig, verstand die negative Konnotation der Fremdbezeichnung, die Betroffene nicht selbst gewählt haben und deren Wurzel im deutschen Kolonialismus entspringt.

Kurz nachdem der Brief an die Eisdiele verschickt wurde, wurde er durch eine unbekannte Person veröffentlicht und verbreitete sich dann in Windeseile in rechten Kreisen in den Sozialen Netzwerken, z.B. bei den sogenannten „Steeler Jungs“ oder der Düsseldorfer „Bruderschaft Deutschland“.

Seitdem stehen die Telefonleitungen nicht mehr still, quillt das Mail-Postfach des ART über. Die AfD findet die Arbeit des Antirassismus-Telefon „überflüssig“ und fordert die „Selbstauflösung“ des Vereins.

Dazu erklärt Aufstehen gegen Rassismus Essen:

Die AfD fühlt sich, sobald eine längst überfällige Diskussion über Rassismus stattfindet, in ihrer angeblich „freiheitlichen Denkweise“ und Sprachanwendung eingeschränkt. Ihre Reaktion macht deutlich, dass sie nicht mit Widerrede umgehen kann. Es ist nicht mehr als der Versuch, die eigenen rassistischen Positionen zu legitimieren und normalisieren. Für die AfD und ihre Mitglieder stellt es kein Problem dar eine Eissorte mit einem nicht mehr zeitgemäßen Namen zu versehen. Dies zeugt nicht von freiem Denken, sondern von einer geistigen Verschlossenheit, die ihresgleichen sucht. Seit über 25 Jahren ist das ART eine wichtige Anlaufstelle für Menschen, die von Rassismus betroffen sind. Der Verein kassiert im Gegensatz zur AfD keine Steuergelder, sondern ist spendenfinanziert. Der Verein leistet mit seinen hauptsächlich ehrenamtlich Tätigen einen unermesslichen Beitrag für Betroffene und für eine demokratische Gesellschaft. Die unreflektierten Reaktionen von Seiten der AfD als auch die undifferenzierte Berichterstattung der WAZ zeigen, wie unentbehrlich die Arbeit des ART ist.

Wir fragen uns: Wer finanziert eigentlich eine solch offen rassistische Partei? Wird auch der anstehende Kommunalwahlkampf der AfD wieder durch ominöse Vereine unterstützt?

Wer mit emotional aufgeladenen Worten wie „Gesinnungsschnüffelei“, „Tugendwächtern“ und „Bevormundung“ den anstehenden kommunalen Wahlkampf einläutet, zeigt die Verzweiflung einer Partei, die außer heißer Luft und rassistischer Parolen nichts zu bieten hat.

Wir werden der AfD im anstehenden Wahlkampf keine Ruhe lassen und die Rote Linie der Ächtung neu ziehen. Wir werden deutlich machen: Rassist:innen und Faschist:innen sind keine Alternative, mit der man sich gemein machen sollte.

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24.7.2020 19h: Nein zum Kahlschlag in Essen (und darüber hinaus)

Internationalistisches Bündnis

Arbeiterplattform Essen – Mülheim

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Nein zum Kahlschlag in Essen (und darüber hinaus) –
Entwickeln wir einen gemeinsamen Kampf
um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!

Bei unserem Treffen am 10.07.20 kamen Kolleg*Innen aus unterschiedlichen Betrieben aus Essen zusammen. Wie hier mit Arbeitern und Angestellten umgegangen wird, ist oft eine Frechheit und würdelos. Das wollen wir nicht hinnehmen. Wir brauchen Arbeit zum Leben und eine Zukunft für die Jugend! Die Zeit ist überreif und es ist notwendig, dass wir uns zusammenschließen. Bauen wir dazu die Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis auf.

Im „Revier“ lassen wir uns nicht die Butter vom Brot nehmen!
Das nächste Treffen ist am
Freitag 24.07.2020 um 19 Uhr
im Frauenzentrum Courage, Goldschmidtstr. 3, 45127 Essen

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Zwischen Beiden kein Streit, aber Shitstorm von Dritten

Radio Essen hat recherchiert im sogenannten „Eisstreit“. Ein lesenswerter Beitrag:

https://www.radioessen.de/artikel/eis-debatte-shitstorm-bei-anit-rassismus-telefon-in-essen-650803.html

Und hier ein Interview mit verschiedenen Beteiligten.

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr—684.html

Leserbrief WAZ 14.7.2020

Warum Kritik?
„Mohren-Eis“. Das Anti-Rassismus-Telefon hat das Eiscafé Mörchen auf das beleidigende Wort „Mohr“ hingewiesen. Auch wenn „Mohr“ der Familienname der früheren Café-Chefin ist: Das Essener Traditionsunternehmen will – auch nicht irrtümlich – mit Rassismus in Verbindung gebracht werden. Daher ist geplant, die zwei „Mohren“-Eisbecher-bezeichnungen im Menü leicht abzuändern; weil man natürlich auch auf Mitmenschen anderer Hautfarbe Rücksicht nimmt. Was gibt es bitteschön daran zu kritisieren? Wer hier vom „Einknicken“ gegenüber dem Anti-Rassismus-Telefon redet, bekämpft doch nur den Überbringer der schlechten Nachricht. Wer vom Eiscafé den weiteren Gebrauch einer rassistischen Bezeichnung verlangt, muss sich fragen lassen, welchen widerwärtigen Kulturkampf das Eiscafé für ihn da übernehmen soll. Rainer Sonntag, Essen


Wenn sich weiße Menschen darüber auslassen, dass bestimmte Marken ja nur missverstanden werden, dabei auf vermeintliche Tradition pochen und von Rassismus betroffenen Personen attestieren, sie seien zu empfindlich, dann ist das nicht nur überaus anmaßend, sondern auch fahrlässig.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1138996.black-lives-matter-proteste-das-hat-doch-tradition.html

Hier sind die „Vertragsarbeiter“ der einstigen DDR angesprochen. Es gab sie. Aus Vietnam oder Mosambik. Es gab auch Rassismus dort, genauso wie es ihn der BRD gibt oder gab. Keine Frage. Aus eigener Anschauung kann ich nichts dazu beitragen, aber „ausgerechnet“ im ND nachlesen: https://www.neues-deutschland.de/artikel/1135383.vertragsarbeiter-waren-herstellen-n-nicht-kaufen.html
Passt nicht ganz zum Thema. Von Hölzchen zu Stöckchen. Aber das „Neue Deutschland“ ist heute eine ganz normale Tageszeitung, die am Bahnhof zu kaufen ist. Und es sind bereits Jahrzehnte vergangen seit Ende der DDR. Unsere Bundesrepublik gibt es aber nach wie vor. Und sie wandelt sich. Zum Guten? Darum geht es die ganze Zeit.
Olaf Swillus


https://www.zdf.de/nachrichten/politik/rassismus-interview-extremismusforscher-oliver-decker-100.html

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G20-Urteil: „ostentatives Mitmarschieren“ als „psychische Beihilfe“

antifainfoblatt.de/…/zu-neuerlichen-kriminalisierungsversuchen-bei-demonstrationen

Zu neuerlichen Kriminalisierungsversuchen bei Demonstrationen

Ostentatives Mitmarschieren“ – über dieses juristische Wortpaar ist in den letzten Jahren viel gesprochen worden. 2017 hatte der Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt, dass in einem Fall der Auseinandersetzung von Fußballfans außerhalb des Stadions die Verurteilung zweier Fußballfans, die zwar auf dem Weg zur Prügelei in der Formation mitgelaufen, sich aber im letzten Moment abgesetzt bzw. sich nicht selbst an Gewalttätigkeiten beteiligt hatten, durch das Landgericht Köln Bestand haben könne. …

aus: www.rf-news.de/…/politisches-exempel-statuiert…

Die Staatsanwaltschaft forderte hohe Haftstrafen für fünf junge Männer, die sich im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel 2017 in Hamburg an einem Demonstrationszug beteiligt hatten. In dessen Verlauf war es zur gewaltsamen Beschädigung von Autos und Geschäften gekommen. Allerdings werden vier der Angeklagten keine konkreten strafbaren Handlungen vorgeworfen. Allein das Mitlaufen sei laut Staatsanwaltschaft Anlass genug, davon auszugehen, dass sie sich „beim Loslaufen zur Begehung von Straftaten verabredet“ hätten.

Der Hauptangeklagte, ein 24-Jähriger aus Frankreich, bekam eine Haftstrafe von drei Jahren. Ein 26-Jähriger aus Hessen erhielt ein Jahr und fünf Monate Haft auf Bewährung, ein 24-jähriger Hesse eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Die beiden anderen, zwei junge Männer aus Hessen im Alter von 20 Jahren, müssen wegen Landfriedensbruchs 20 Arbeitsstunden ableisten. Die Rote Fahne Redaktion protestiert entschieden dagegen, dass hier ein politisches Exempel statuiert werden soll.

Die Staatsanwaltschaft berief sich auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs von Mai 2017, das im Fall von Hooligans das „ostentative Mitmarschieren“ als „psychische Beihilfe“ für die gewalttätigen Mitglieder der Gruppe einstufte. Damit werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Demonstrationszug unter Generalverdacht gestellt. Dabei gab es zahlreiche Beweise dafür, dass sich Provokateure, Faschisten und Hooligans unter die G20-Proteste gemischt hatten.

Anja Sommerfeld vom Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. erklärt dazu: „Das einzige, was durch die jahrelange Ermittlungsarbeit der Sonderkommission in diesem Fall bewiesen werden konnte, sind Pfusch und systematische Fälschungen bei der polizeilichen Arbeit sowie die dahinterstehende politische Absicht, die Proteste gegen den Gipfel mit allen Mitteln zu delegitimieren und zu kriminalisieren. Wenn das Gericht der Konstruktion der Staatsanwaltschaft folgt und somit einen Demonstrationszug als organisierte kriminelle Bande einstuft, ist das ein Frontalangriff auf die Versammlungsfreiheit, der keinesfalls hingenommen werden darf.“

Die MLPD beteiligte sich 2017 an den berechtigten, friedlichen Protesten gegen das imperialistische Gipfeltreffen und forderte eine umfassende Aufklärung über den Staatsterror, Bestrafung aller Verantwortlichen sowie eine angemessene Entschädigung von (Polizei-)Gewalt betroffenen Personen. Sie kritisierte aber auch spontaneistische Scharmützel mit der Polizei seitens anarchistischer Kräfte.

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Gründung der Antifaschistischen Aktion vor 88 Jahren

Heute jährt sich die Gründung der Antifaschistischen Aktion

Am 10.07.1932 wurde in Berlin die Antifaschistische Aktion gegründet. Ihr Ziel war der organisierte, militante Widerstand gegen den brutalen Straßenterror der Nazis. Ihr Symbol war der Kreis mit den zwei gegen Rechts erhobenen Fahnen. Ihr Motto: „Durch den organisierten roten Massenselbstschutz in breitester Einheitsfront den Mordterror des Hitlerfaschismus brechen.“Die militanten Antifaschist*innen erreichten von 1932 bis 1933 einige Achtungserfolge im Kampf auf der Straße gegen den Faschismus. In blutigen Auseinandersetzungen sprengten sie Demonstrationen und Kundgebungen der Nazis. Zahlreiche Genossen bezahlten diese Siege mit ihrem Leben oder ihrer Freiheit. Die erhoffte antifaschistische Einheitsfront zwischen KPD und SPD scheiterte jedoch an den tiefsitzenden Konflikten zwischen den beiden Arbeiterparteien.Die Antifaschistische Aktion kam zu spät und war zu schwach, um die Schreckensherrschaft des NS noch zu verhindern. Ihr Mut bleibt unvergessen. Ihr Symbol marschiert heute wieder auf den Straßen.Alerta, Alerta Antifascista! (Text via D.A.)

https://www.facebook.com/koenigkatharina

Die Geschichte der Antifaschistischen Aktion von 1932

Zitat aus: www.autonomes-zentrum.org/…

Die Einheitsfrontpolitik der KPD

Nachdem die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) im Jahre 1930 mit ca. sechs Millionen WählerInnen zur zweitstärksten Partei wurde, versuchte die Kommunistische Partei Deutschland (KPD) mit Hilfe einer „Einheitsfront aller Werktätigen“ den Nazis entgegenzutreten.

Diese so genannte „Aktionseinheit der Arbeiterklasse“ sollte bestehen aus ArbeiterInnen von KPD und Sozialdemokratischer Partei Deutschlands (SPD) sowie aus christlich organisierten ArbeiterInnen, GewerkschafterInnen und Unorganisierten. …

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DKP und SDAJ blockieren Atomwaffendepot

Wir rufen dazu auf, den Hiroshima-Tag am 6. August zu nutzen, um den Protest gegen den atomaren Rüstungswahnsinn der USA und ihrer Verbündeten in der NATO auf die Straßen zu tragen.

Pressemitteilung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP):

DKP und SDAJ blockieren Atomwaffendepot

Am Freitagmorgen um 6 Uhr haben Mitglieder der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) und der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) den Atomwaffenstützpunkt Büchel in Rheinland-Pfalz blockiert und alle drei Tore dicht gemacht.

Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP, erklärt dazu: „Die aktuelle Krise des Kapitalismus und die Corona-Pandemie legen vieles lahm, leider nicht den Kriegskurs der NATO, der EU und Deutschlands. Das müssen wir schon selber tun. Die Bundesregierung und ihre Kriegsministerin Kramp-Karrenbauer versuchen die Situation auszunutzen. Neue Bomber, darunter viele, die in der Lage sein sollen, die in Büchel lagernden Atomwaffen zu transportieren, sollen angeschafft werden.
Die dafür notwendigen 100 Milliarden Euro werden in Krieg und Tod investiert, während wir angesichts von Massenarbeitslosigkeit, Kurzarbeit und fehlendem Personal im Gesundheitswesen dringend Geld brauchen.

Dem können und werden wir auch in der Zukunft nicht zusehen. Die Situation ist brandgefährlich. Darum haben wir dem Militarismus, der nuklearen Aufrüstung und der Aggression gegen die Volksrepublik China und Russland heute Sand ins Getriebe gestreut. Das war nicht das letzte Mal – wir kommen wieder.

Wir rufen dazu auf, den Hiroshima-Tag am 6. August zu nutzen, um den Protest gegen den atomaren Rüstungswahnsinn der USA und ihrer Verbündeten in der NATO auf die Straßen zu tragen.

Wir fordern:
Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland!
Nukleare Teilhabe beenden!
Stoppt das Bomberprogramm von Kramp-Karrenbauer!

— 
Pressesprecher
Deutsche Kommunistische Partei | DKP-Parteivorstand
Hoffnungstraße 18 | 45127 Essen
presse@dkp.de
Telefon 0201 177889-90 | Fax -29
news.dkp.de | www.unsere-zeit.de

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Polizei in Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen und im Rhein-Erft-Kreis soll ab 2021 mit Tasern ausgestattet werden:

„Von großen Behörden mit dementsprechend großen Einsätzen, über eine mittlere Behörde, die mit Fußball- und Claneinsätzen stark belastet ist, bis hin zum personalstärksten Landkreis ist alles dabei. So ist es wahrscheinlich, dass es auch zu verschiedenen Situationen kommt, in denen der Taser getestet werden kann“, sagt Reul.

aus einer Pressemitteilung des Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen

WDR-Beitrag zum Taser-Pilot-Versuch

https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/nrw-pilotversuch-taser-100.html

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/taser-polizei-100.html

Pressemitteilung des Ministerium des Innern Nordrhein-Westfalen

Referat Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstr. 62 – 80, 40217 Düsseldorf, Tel: 0211-871-1111
Mail: pressestelle[at]im.nrw.de

Verschickt: Do, 9. Jul. 2020 8:44
Betreff: [Pressemitteilungen] Polizei in Nordrhein-Westfalen startet Pilotversuch für Taser

Minister Reul: „Wir müssen die Taser gründlich und in einem Langzeittest auf ihre Praxistauglichkeit hin prüfen.“
Minister Herbert Reul hat entschieden, Taser (polizeifachlich auch Distanzelektroimpulsgeräte genannt) in mehreren Polizeibehörden im Rahmen eines einjährigen Pilotversuches zu testen. „Wir müssen die Taser gründlich und in einem Langzeittest auf ihre Praxistauglichkeit hin prüfen. Erst danach können wir entscheiden, ob wir die Geräte flächendeckend für die NRW-Polizei einführen“, so der Minister.
Pilotbehörden sind die Polizeibehörden Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen und der Rhein-Erft-Kreis. Die Erprobungsphase soll im Januar 2021 beginnen und umfasst zwölf Monate. Bis Frühjahr 2022 folgt dann eine Auswertung. Auf deren Grundlage wird anschließend über die Einführung der Distanzelektroimpulsgeräte für die NRW-Polizei entschieden. „Die Pilotbehörden decken die ganze Bandbreite der Polizei im Land ab: Von großen Behörden mit dementsprechend großen Einsätzen, über eine mittlere Behörde, die mit Fußball- und Claneinsätzen stark belastet ist, bis hin zum personalstärksten Landkreis ist alles dabei. So ist es wahrscheinlich, dass es auch zu verschiedenen Situationen kommt, in denen der Taser getestet werden kann“, sagt Reul.
Bereits ab dem 1. September 2020 wird eine Projektgruppe beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) eingerichtet. Diese wird sich um die Ausbildung und das Training der Polizistinnen und Polizisten sowie um die Anschaffung der Geräte kümmern.
Aktuell werden Taser in Nordrhein-Westfalen nur bei den Spezialeinheiten der Polizei NRW eingesetzt. Das LZPD hat gemeinsam mit dem Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP) und unter Beteiligung von Polizeibehörden des Landes, den Einsatz von Tasern zuvor in einem internen Versuch erprobt. Nach Vorliegen des Berichts hat das Innenministerium über den Pilotversuch entschieden.

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Abwälzung der Krisenlasten: Krankenhäuser, Kaufhäuser, Betriebe der Autozuliefer-Industrie

[Update 8.7.2020]

WAZ/NRZ Essen 8.7.2020

https://www.rf-news.de/2020/kw28/dreiste-einminuten-ankuendigung-betriebsverlagerung-navh-slowenien

https://www.waz.de/staedte/essen/schliessung-von-kolektor-essen-man-fertigt-uns-einfach-ab-id229467200.html
Mehr dazu am 10.7.2020 um 19 Uhr


Als künftige Erinnerung, welche Krankenhäuser es in Essen einst gab:

Oder als Ansporn, den Standard zu halten und sogar zu verbessern. Die Profitlogik zu überwinden. Mehr dazu am 10.7.2020 um 19 Uhr

am 3.7, Freitagmorgen, waren auch Beschäftigte der Uniklinik bei einer vom ver.di Bezirk Ruhr-West organisierten Solikundgebung für die Beschäftigten der Galeria Kaufhof Filiale am Willy-Brandt-Platz, deren Standort geschlossen werden soll. Neben den Beschäftigten kamen auch Vertreter*innen anderer Betriebe zu Wort, unter anderem Alexandra Willer, Personalrätin und Vertrauensfrau an der Uniklinik:

www.verdi-uk-essen.de:

Interbündnis lädt ein:

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10.7.2020 19h: gegen Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiter, Angestellte, Kleingewerbetreibende und ihre Familien!

Gemeinsam gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf Arbeiter, Angestellte, Kleingewerbetreibende und ihre Familien!

Liebe Kolleg*innen,

Wir erleben die größte Weltwirtschaftskrise seit 1929. Es wird versucht im Windschatten der Corona–Krise tausende von Arbeitsplätzen zu vernichten. Während z.B. die Lufthansa – Großaktionäre Milliarden € an Geldern zugeschanzt bekommen, sollen tausende auf Lohn verzichten. In Essen und Mülheim kämpfen die Kaufhof/Karstadt – KollegInnen um ihre Arbeitsplätze; die Bergleute von Prosper bereits seit Monaten. Bei Siemens wurden im vergangenen Jahr hunderte Arbeitsplätze vernichtet, ebenso bei Widia, trotz massivem Lohnverzicht droht die Schließung; Kolektor (ehemals Widia, 160 Beschäftigte) soll verlagert werden; beide Krankenhäuser im Essener Norden sollen geschlossen werden – trotz Corona! In vielen Branchen, auch der Chemie, ist Kurzarbeit nicht auszuschließen, Reisebüros droht die Schließung. Was ist mit den Kolleg*innen in der Gastronomie?

Die Zeit ist überreif, dass wir uns zusammenschließen!

Die Arbeiterplattform im Internationalistischen Bündnis lädt darum ein, gemeinsam zu beraten, wie wir dagegen den Kampf aufnehmen, welche Fragen zu klären sind usw.

Freitag 10.07.2020 um 19 Uhr
im Frauenzentrum Courage,
Goldschmidtstr. 3, 45127 Essen

Kontakt:

ib-essen@gmx.de

Wir achten auf die Corona – Schutzbestimmungen!


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