21.3.2018: Fluchtursachen in Afrika

Eine Veranstaltung der Essener Volkshochschule,
unterstützt vom ‚Pax christi Diözesanverband‘ und ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen, in Kooperation mit dem Essener Friedensforum

Quelle: Handzettel: http://www.essener-friedensforum.de/18-03-21.pdf

Referent: Dr. Reinhard Voß, Mittwoch, 21. März, 19-21 Uhr, Volkshochschule, Burgplatz 1, Eintritt frei

Fluchtursachen in Afrika

FLUCHTURSACHEN AFRIKA
DAS DILEMMA DER AUFGABE VON HEIMAT

Die Veranstaltung behandelt die Komplexität und Tragik von
Flucht aus Afrika nach Europa. Die in Europa Strandenden –
sie kommen primär aus Eritrea, einigen westafrikanischen
und den Maghreb-Staaten – haben lange Leidensgeschichten
hinter sich. Fluchtursachen-Bekämpfung ist bislang ein
beschönigendes Wort; stattdessen setzt Europa eher auf
Abschreckung, mehr Grenzkontrollen und auf die
Verschärfung des Abschiebungs-Regimes. Angesichts des
massiven Rechtsrucks in vielen Ländern Europas, fragt der
ehemalige Generalsekretär von pax christi nach wirksamen
Möglichkeiten, gegen die Fluchtursachen vorzugehen.

Referent: Dr. Reinhard Voß
Mittwoch, 21. März, 19-21 Uhr,
Volkshochschule, Burgplatz 1, Eintritt frei

Informationen: Annette Volmer, 0201 88-43102 oder annette.volmer@vhs.essen.de
Mitveranstalter: Pax christi Diözesanverband und ProAsyl/Flüchtlingsrat Essen
In Kooperation mit dem Essener Friedensforum

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16.03.2018: Monatstreffen der Umweltgewerkschaft

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9.3.2019: Lesung zum Internationalen Frauentag 2018

Lesung zum Internationalen Frauentag 2018

Befreiung der Frauen – Frauen der Befreiung

100 Jahre Oktoberrevolution in Russland
100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland

Martina Stalleicken, Frauenpolitische Sprecherin der MLPD, und Dirk Willing blicken auf die historischen Erfahrungen im Kampf um die Befreiung der Frau mit einer Collage politischer und biographischer Texte. Anschließende Diskussion, Imbiss und Getränke

Freitag 9. März 2018, 19 Uhr im Courage–Zentrum
Essen-Ostviertel, Goldschmidtstraße 3 –
eine Veranstaltung der Wohngebietsgruppe Wasserturm der MLPD

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18.3.2018: Kommunalpolitisches Frühstück: Nahverkehr kostenlos … warum nicht ?

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5.3.2018: Essener Montagsdemo diskutiert Essener Tafel – Entscheidung

Zum Thema: http://www.linksdiagonal.de/2018/03/04/erst-sind-es-die-auslaender-rede-gegen-die-spaltung/


Aus einer Rundmail:

Essen, den 27.02.2018
Einladung zur Pro und Contra – Diskussion der Entscheidung der Essener Tafel, nur noch Bedürftige mit deutschem Pass neu aufzunehmen.

Seit August 2004 protestiert die Essener Montagsdemonstration jede Woche gegen die Hartz IV- Gesetze und weitere soziale Ungerechtigkeiten.

An diesem Montag diskutierten wir bei eisigem Wetter über die auch in den überregionalen Medien berichtete Entscheidung der Essener Tafel, jetzt nur noch Bedürftige mit deutschem Pass neu aufzunehmen.

Einstimmig beschlossen die Teilnehmer,
für kommenden Montag, den 05.03.2018
um 18 Uhr auf der Porschekanzel, zur öffentlichen Diskussion Pro und Contra dieser Entscheidung einzuladen und dazu entsprechend die Beteiligten zu Wort kommen zu lassen.

Wir schätzen das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter der Essener Tafel, aber viele Montagsdemonstranten fragten, warum in einem reichen Land wie Deutschland seit inzwischen mehr als 20 Jahren die Einrichtungen der Tafeln überhaupt nötig sind?

Warum lässt sich die Essener Tafel darauf ein, zwischen den Bedürftigen und den noch Bedürftigeren zu spalten und fasst einen letztlich rassistischen Beschluss?

Wäre nicht stattdessen der gemeinsame Kampf von Deutschen, Migranten und Flüchtlingen für die angemessene Versorgung aller geboten?

Darüber wollen wir – gerne auch kontrovers – am kommenden Montag auf der Montagsdemonstration mit Ihnen diskutieren. Die Diskussion findet entsprechend der bewährten demokratischen Streitkultur der Montagsdemonstration und auf antifaschistischer Grundlage statt.
Mit freundlichen Grüßen
i.A. Miriam Urbat
Sprecherin Montagsdemonstration Essen

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„Erst sind es die Ausländer…“, Rede gegen die Spaltung

Martina Stalleicken (‚von der MLPD und Montagsdemobewegung‘) hatte am 3.3.2018 vor den Toren der Essener Tafel auf einer Kundgebung des Antirassismus-Telefons eine Rede gegen die Spaltung gehalten:

Martina Stalleicken:

Also, ich finde, wir müssen diese Debatte neben der klaren Forderung, dass wir gegen diese rassistische Unterdrückung sind, auch dafür nutzen zu sagen: ’so geht es hier doch nicht weiter – wo soll das hinführen.‘ Die Armut wird unter dieser Politik weiter steigen.

Erst sind es die Ausländer, die dann keine Verpflegung mehr bekommen sollen, was weiß ich, später werden es die Alleinstehenden sein, dann werden es die sein, die vermeintlich selber schuld sind daran, dass sie arm sind, oder was weiß ich, da kann sich ja jeder irgendwas einfallen lassen, um die Leute zu spalten.

Und ich fände das sehr wichtig, dass wir das nutzen um zu sagen:
wie gehen wir auch gegen eine Politik vor, die solche Zustände bewirkt, die solche Zustände hervorbringt, und das bitte auch mit allen gemeinsam, die daran was daran ändern wollen.

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Sa. 3.3.2018, Antirassistische Kundgebung: „nur für Deutsche“?

[Update 4.3.2010] erste Rede veröffentlicht
http://www.linksdiagonal.de/2018/03/04/erst-sind-es-die-auslaender-rede-gegen-die-spaltung/

Antirassistische Kundgebung in Essen!
Samstag 3.3.2018, Wasserturm Huttrop Essen. „nur für Deutsche“?

Antirassistische Kundgebung in Essen! Samstag 3.3.2018, Wasserturm Huttrop Essen. „nur für Deutsche“?

Das Antirassistische Telefon Essen
ruft am Samstag zur Kundgebung am Wasserturm, Essen Huttrop auf.
Wir teilen gerne die Einladung zu der angemeldeten Kundgebung.
Kommt zahlreich. Malt Euch ein Schild oder greift zum Megafon:

Essen. „nur für Deutsche“?

Essen, unsere Stadt, ist die erste Stadt in Deutschland,
in der mit Zustimmung der Politik (Oberbürgermeister Kufen, Sozialdezernent Renzel)
wieder gesagt werden kann

“ Nur für Deutsche „.

Hier werden bedürftige Menschen, die in unserem Land leben dürfen offen diskriminiert.
Oberbürgermeister Kufen hat einen Eid auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland geschworen, jetzt stimmt er einer Aussetzung des Art. 3 zu !
Das ist nicht akzeptabel und findet nicht unsere Zustimmung.

Am Samstag 3.3.18, 11.30 Uhr versammeln sich Essener Bürger und Initiativen an der Essener Tafel, auf der Seite Steeler Str. um zu zeigen das dieser Angriff auf unsere Grundrechte nicht akzeptabel ist.

(WICHTIG, nicht vor dem Kundeneingang der Tafel, da wir Arbeit und Kunden der Tafel nicht beeinträchtigen wollen)
Wir versammeln uns nicht um gegen die Tafel zu demonstrieren,
Wir versammeln uns für unsere Grundrechte und gegen Rassismus und Diskriminierung in unserem Land.

Wir respektieren die gute und wichtige Arbeit der Tafeln in Deutschland, Probleme müssen ernstgenommen und gelöst werden, aber nicht mit pauschalen und grundgesetzwidrigen Ausgrenzungen von Bedürftigen.
Oberbürgermeister Kufen -. Schützen Sie unser Grundgesetz !!
Zeigen Sie klare Kante gegen Vorverurteilung, Ausgrenzung und Diskriminierung von Minderheiten!

Veranstalter:
Interkulturelles Solidaritätszentrum Essen e.V. / Anti-Rassismus-Telefon

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Rechte Frauen für Frauenrechte? – Statement von Courage

Statement zu AfD-Frauenmarsch

Rechte Frauen kämpfen für Frauenrechte?

Courage protestiert entschieden gegen „Frauenmärsche“ der AfD!

Wir verurteilen die rassistischen und demagogischen Aktivitäten der AfD, die gerade angeblich ihr Herz für Frauenrechte entdeckt, in Wirklichkeit aber Stimmung gegen Migranten und Flüchtlinge macht. In Berlin kamen am Samstag ca. 500 AfD-Anhänger aus ganz Deutschland
zusammen. Aufgerufen hat mit Leyla Bilge ausgerechnet eine AfD-Frau mit kurdischen
Wurzeln. Ihre Demo wurde von 1500 Gegendemonstrant*innen erfolgreich blockiert und
musste schließlich von der Polizei aufgelöst werden. Ein Erfolg der kämpferischen
Frauenbewegung!

Auch Courage-Frauen waren dabei und entlarvten die zutiefst frauenfeindliche Politik der AfD: „Das Frauenbild der AfD: Kinder, Küche, Ehebett. Rollback ins 19. Jahrhundert? Nicht mit uns!“

Sie berichten: „Es waren Jung bis Alt vertreten, augenscheinlich auch viele junge Frauen. Die
jungen Frauen waren sehr offen – „Courage? Cool!“.

Es ist super, dass die AfD unter Frauen bei der Wahl am wenigsten punkten konnte und Frauen und Mädchen im Internet und auf der Straße an vielfältigen Protesten beteiligt sind. Das zeigt
das gewachsene Frauenbewusstsein. Aber es ist auch noch viel Aufklärungsarbeit über die
AfD nötig und vor allem müssen wir ihr und dem Rechtsruck der Regierung einen
organisierten Widerstand entgegenstellen. Jede Frau und jedes Mädchen gegen die AfD
gehört in Courage! Wir haben vom Frauenverband Courage Ende letzten Jahres eine AG
gegründet „Couragierte Frauen gegen die AfD und den Rechtsruck der Regierung“. Wir
befassen uns uns mit den frauenfeindlichen Standpunkten aus dem Programm der AfD,
haben dazu kurze Statements für Aufkleber oder Plakate entwickelt und verbinden das mit der
Werbung für Courage.

Am 4. März ist offensichtlich in Bottrop der nächste „rechte Frauenmarsch“ geplant. Wir rufen
unsere Couragegruppen in NRW und alle couragierten Frauen und Mädchen auf, sich am Protest dagegen zu beteiligen und das breit bekannt zu machen.

Auf diese rechte Masche fallen wir nicht rein! Der Kampf gegen Sexismus und Rassismus
gehört zusammen!

Anke Nierstenhöfer und Bernadette Leidinger-Beierle Bundesvorstand Courage

180220_courage_bv_statement_zu_rechten_Frauenmaerschen_der_afd.pdf

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Internationaler Frauentag am 8.März 2018 in Essen

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Essener CDU regt eine Diskussion zum Thema Abschiebung an, schweigt sich aber zu rassistischen Kommentaren dazu aus …

Die CDU in Essen hat auf Lokalkompass eine Diskussion über Abschiebung angezettelt,

„Rückführungen von abgelehnten Flüchtlingen – Versachlichung eines oft politisch instrumentalisierten Themas“

hält sich aber angesichts vieler rassistischer Kommentare dazu jetzt vornehm zurück.

Vorläufiger Höhepunkt der „sachlichen Debatte“ über Abschiebung ist die Werbung für eine faschistische Frauendemo am 4.3 in Bottrop.

Am vergangenen Samstag verteidigte die Essener CDU in einer öffentlichen Aktion noch die freiheitlich-demokratische Grundordnung gegenüber dem Salafismus:
http://www.linksdiagonal.de/2018/02/17/essener-cdu-bekennt-sich-zur-demokratie/

Würde die CDU die Freiheit auch gegenüber Rassisten und Faschisten verteidigen, oder buhlt sie jetzt seit den Wahlerfolgen der AfD in diesen Kreisen um Wählerstimmen?

Jedenfalls macht sich sogar CDU-Ministerpräsident Armin Laschet Sorgen um seine CDU:

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