Wind, Flaute oder Sturm

Betriebsrats-Wahlen 2026: Faschisten und Klimakrisenleugner sind keine „Opposition“!

[Update 15.2.2026] – Hintergrund: https://www.freitag.de/autoren/klaus-doerre/betriebsratswahlen-2026-erobern-afd-co-naechstes-jahr-die-unternehmen


Quelle: https://umweltgewerkschaft.org/de/themen/buvo/2627-bundesvorstand-ug-flyer-gegen-moderne-faschisten-bei-br-wahlen-2026.html

Betriebsrats-Wahlen 2026
Für starke und kämpferische Gewerkschaften
Für fortschrittliche und umweltbewusste Betriebsräte
Faschisten und Klimakrisenleugner sind keine „Opposition“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Zehntausende Jobs sind im letzten Jahr vernichtet worden. Inklusive Ausbildungsplätze für die Jugend. Bei
Automobil, Stahl, im Gesundheitswesen und anderen Branchen. Die Belegschaften setzen sich völlig
berechtigt zur Wehr! „Streik liegt in der Luft“ – gut so! Das passt den Konzernchefs natürlich überhaupt
nicht. Also was machen sie? „Teile und herrsche“, ihr altes Konzept. Auch deshalb fördert das Kapital
verstärkt faschistische Kräfte.
Und die lenken unsere Wut auf Sündenböcke, wahlweise „Umweltschützer“,
„Migranten“, „Chinesen“… was halt grade passt. Faschisten in „moderner“ Verkleidung versuchen auch in
Betrieben Strukturen aufzubauen. Zuerst unter dem Namen„Zentrum Automobil“, jetzt „ZENTRUM“. Dazu
wollen sie Betriebsratswahlen nutzen. Interessant, wie der Faschist Höcke auf einem AfD-Parteitag für das
„Zentrum“ geworben hatte: die AfD „braucht solche alternativen Gewerkschaften“ als Vorfeldorganisation!

Argumente dieser Leute unter der Lupe:


● „E-Motor ist der Jobkiller in der Autoindustrie“. –
Aha? Seit wann wird denn eine Kündigung von ei-
nem „Motor“ unterschrieben? Die Jobkiller sind
doch seit jeher die Kapitalisten und ihre Manager!
Die AfD-Leute erinnern an Maschinenstürmer des
Frühkapitalismus: immerhin braucht ein E-Motor
80% weniger Teile, kaum Verschleiß. Und dabei kein
Schadstoffausstoß und 3-fach effizientere Energie-
ausnutzung!
Statt mit den Konzernen um (Verbrenner-)Profite zu
jammern muss es gegen die Jobkiller heißen: Arbeit
auf mehr Schultern verteilen! Kampf um eine 30-
Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich auf Kosten
der Konzernprofite und Rüstungsmilliarden!


Die Heuchelei der sogenannten
„alternativen Gewerkschaft ZENTRUM“

● Ein „anderes gewerkschaftliches Angebot“ wollen
sie den Belegschaften machen, so heißt es auf ihrer
Webseite. Sollen die Zentrums-Leute doch offen
sagen was sie meinen: Schwächung der bestehen-
den Gewerkschaften durch Abspaltung „oppositio-
neller“ Gruppen! Und genau das liegt ganz auf der
Linie der modernen Faschisten der AfD: in deren
Grundsatzprogramm taucht der Begriff „Gewerk-
schaft“ gleich gar nicht auf. Wozu auch? Faschisten
sind extremste Verteidiger des Kapitalismus inklusi-
ve seiner Umweltzerstörung. „Gewerkschaften?
Weg damit!“ Keinen Fußbreit diesen Arbeiterfein-
den und ihrer Vorfeldorganisation „ZENTRUM“!

Wählt Kandidaten oder Listen, die für die Arbeiter-
Einheit stehen!


Opposition?


● Auf den Zentrum-T-Shirts steht: „Veränderung be-
ginnt mit Opposition“. Hört sich rebellisch an – die
Frage ist aber: Opposition gegen wen? Gegen die
Kapitalisten oder gegen Einheitsgewerkschaften?
Gegen die „eigenen“ profitgeilen Konzernchefs oder
gegen die Arbeiter anderer Länder? Wir Arbeiter
brauchen keine diffuse „Opposition“ gegen alles
und jedes. Wir brauchen klare Kante und Einheit
gegen Lohndrückerei und Entlassungen genauso
wie gegen Hochrüstung und Umweltzerstörung!
Und selbstverständlich: Kritik am Co-Management-
„Kuschelkurs“ mancher Gewerkschaftsspitzen ist
berechtigt, aber sie muss zur Stärkung der Gewerk-
schaften führen, nicht zur Schwächung!


„Faschismus? Das war doch früher…“

Ja klar: die Hitler-Faschisten oder der japanische
Faschismus waren damals ganz besonders bru-
tal: offener Straßen-Terror, Zerschlagung der
Gewerkschaften, massenhafte Inhaftierungen in
KZ’s bis hin zur Ermordung zehntausender Op-
positioneller und besonders der Arbeiterfunkti-
onäre, Sozialisten und Kommunisten. Terroristi-
sche Innenpolitik und aggressive Außenpolitik
bis zum Krieg im Interesse des Großkapitals.
Diese historische Erfahrung sitzt der Bevölke-
rung tief in den Knochen. Deshalb vertreten das
die heutigen „modernen“ Faschisten von AfD &
Co. nicht so offen – aber geht ihr Kurs nicht ge-
nau dahin, siehe Trump & Freunde?


Was ist „links“, was ist „rechts“


Nach dem Brandanschlag auf einen Stromkabel-
Knoten in Berlin, der mehrere Zehntausend Ber-
liner tagelang ohne Strom und Heizung ließ,
wurden schnell die Begriffe „Ökoterroristen“
und „Linksterroristen“ bundesweit medial ge-
streut. Aber was soll daran „links“ sein? Um es
klar zu sagen: alles was den breiten Massen
schadet ist nicht links sondern rechts! „Links“
steht für internationale Arbeiterbewegung,
Gleichberechtigung, Umweltschutz, Selbstlosig-
keit, Hilfsbereitschaft, eine solidarische und be-
freite Welt. „Rechts“ steht für Profitwirtschaft,
„mein-Land-zuerst“-Egoismus,
rücksichtslose Umweltzerstörung, Nationalismus und Imperialismus bis zum Krieg gegen andere Völker.


Wer ist die Umweltgewerkschaft?
Wir sind eine Umweltorganisation, die sich auf
gewerkschaftliche Prinzipien beruft (Solidarität, Kampfgeist, Selbstorganisation und Selbstfinanzierung, Überparteilichkeit und weltweite Verbundenheit) Wir treten für die Einheit von Umwelt- und Arbeiterbewegung ein! Dazu gehört auch die Stärkung und Zusammenarbeit mit bestehenden DGB-Gewerkschaften.
Gegründet 2014, in rund 30 Städten und Großbetrieben aktiv. Mitgliedsantrag an
post@umweltgewerkschaft.org
oder online über diesen QR-Code:

Für Herbst 2026 wird
gegenwärtig ein
„Internationaler
Umweltratschlag“
vorbereitet.

Eine überparteiliche
Strategiediskussion,
selbstfinanziert und
selbstorganisiert.
Infos anfordern per
email bei
post@iec2026.org
oder über QR-Code:

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