Freiheit für Rojava: 24.1. in Köln 12h: Neumarkt 14h: Heumarkt
[Update 24.1.2026] Die Revolution in Rojava begann in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 2012, als die Bevölkerung von Kobanê gemeinsam mit den Volksverteidigungseinheiten das syrische Regime aus der Stadt vertrieben und die Kontrolle übernahmen. Rückblick aus dem Jahre 2024: Zwölf Jahre Revolution in Rojava: https://deutsch.anf-news.com/rojava-syrien/zwolf-jahre-revolution-in-rojava-42937
[Update 24.1.2026] Ausführlicher Hintergrundartikel
Seit Samstag, dem 17. Januar, kommt es im Befreiungskampf des kurdischen Volkes und der mit ihm verbündeten Kräfte der arabischen und assyrischen (christlichen) Bevölkerung in Rojava (Nord-/Ostsyrien) zu einer akuten Zuspitzung:
Resolution der United Front:Rojava ist nicht alleine! Stoppt Dscholani und die faschistisch-islamistische HTS! https://www.rf-news.de/2026/kw04/rojava-ist-nicht-alleine-stoppt-dscholani-und-die-faschistisch-islamistische-hts
IFK-Pressemitteilung: Dresden: Über 1000 Menschen fordern Ende der Angriffe auf Selbstverwaltung Nordostsyriens – mit Links zu weiteren Berichtenhttps://www.rf-news.de/2026/kw04/dresden-ueber-1000-menschen-fordern-ende-der-angriffe-auf-selbstverwaltung-nordostsyriens
Solidarität / Mannheim: Die Planken erbeten für Rojavahttps://www.rf-news.de/2026/kw04/mannheim-die-planken-erbeten-fuer-rojava
„Bijî Berxwedana Rojava!“ / Lübeck: „Es lebe der Widerstand von Rojava!“https://www.rf-news.de/2026/kw04/luebeck-es-lebe-der-widerstand-von-rojava
Status for Rojava – Demoaufruf 24.01.2026, Heumarkt
Die syrische Regierung, die aus der islamistischen Miliz HTS hervorgegangen ist, greift derzeit Rojava an. Rojava steht für Gleichberechtigung verschiedener Kulturen, für Demokratie, für die Gleichstellung der Frau und dafür, dass sich der Kampf für eine andere Gesellschaft lohnt. Wir rufen dazu auf, sich der Demo der kurdischen Verbände am Samstag anzuschließen, um die demokratische und feministische Revolution in Rojava zu verteidigen!
Samstag, 14:00 am Heumarkt!
=== Zitat Google KI === (zu der Frage: „Kannst du das Motto „Status for Rojava“ erklären? Was bedeutet es?“)
Das Motto „Status for Rojava“ (Status für Rojava) ist eine politische Kernforderung der kurdischen Bewegung und ihrer Unterstützer. Es bezieht sich auf die völkerrechtliche und politische Anerkennung der autonomen Gebiete in Nord- und Ostsyrien (Rojava).
Hier sind die drei Hauptebenen, was mit diesem Motto gefordert wird:
1. Völkerrechtliche Anerkennung
Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2012 hat sich in Rojava eine Selbstverwaltung (heute offiziell DAANES) etabliert. Obwohl die Region über Jahre eigene Schulen, Gerichte und Streitkräfte (SDF) unterhielt, besitzt sie keinen offiziellen diplomatischen Status.
- Die Forderung: Die internationale Gemeinschaft soll Rojava nicht nur als Militärpartner gegen den IS betrachten, sondern als legitime politische Einheit anerkennen. Ohne diesen „Status“ ist die Region von offiziellen Friedensverhandlungen (wie den UN-Gesprächen in Genf) ausgeschlossen.
2. Konstitutionelle Verankerung in Syrien
Ein zentraler Aspekt von „Status for Rojava“ ist die Forderung nach einer Dezentralisierung Syriens.
- Die Forderung: Die kurdische Autonomie soll in einer künftigen syrischen Verfassung festgeschrieben werden. Das Ziel ist kein eigener Staat, sondern ein „demokratischer Konföderalismus“ innerhalb der syrischen Grenzen. Damit soll verhindert werden, dass die Region nach einem Ende des Krieges einfach wieder unter die zentralistische Kontrolle von Damaskus fällt.
3. Schutz vor militärischer Intervention
Der fehlende offizielle Status macht die Region völkerrechtlich verwundbar. Da Rojava kein anerkannter Staat ist, fallen Angriffe (beispielsweise durch die Türkei oder pro-syrische Kräfte) oft in eine juristische Grauzone.
- Die Forderung: Ein offizieller Status würde es ermöglichen, internationale Schutzgarantien (wie Flugverbotszonen) einzufordern.
Aktueller Kontext (Januar 2026)
Die Forderung nach einem „Status“ ist heute dringlicher denn je, da die Region nach der syrischen Revolution von 2025/2026 unter massivem Druck steht. Im Zuge der aktuellen Verhandlungen mit der syrischen Übergangsregierung in Damaskus geht es genau um diesen Punkt: Erhält die Region eine formale Autonomie (einen Status) oder wird sie vollständig in den syrischen Zentralstaat eingegliedert, womit das „Projekt Rojava“ politisch enden würde.
Zusammenfassend: „Status for Rojava“ bedeutet das Streben nach Sicherheit durch Legitimität. Es ist der Ruf danach, dass die Errungenschaften der kurdischen Selbstverwaltung dauerhaft rechtlich abgesichert werden.
=== Zitat Google KI ENDE ===
