Umweltgewerkschaft: „A Free Palestine! All Eyes on Gaza!“
[Update 3.12.2025]
zu dem Kasten:
Treffen der Umweltgewerkschaft:
21. Januar|11. Februar |18. März
jeweils 18 Uhr im Demokratie Space,
Kalker Hauptstraße 170, 51103 Köln Kalk
Der Ort ‚Demokratie Space‚ ist wegen einer Haushaltssperre der Stadt Köln infrage gestellt: Das Integrationshaus in Köln-Kalk kann aufgrund einer Haushaltssperre ab nächstem Jahr nicht mehr wie bisher arbeiten: Sie wissen auch nicht, ob sie den Raum ‚Demokratie Space‘ halten können, der von vielen Initiativen in der Vergangenheit gerne genutzt worden ist. Hier eine Mitteilung des Integrationshauses: https://www.linksdiagonal.de/2025/11/27/integrationshaus-in-koeln-kalk-braucht-unterstuetzung/ Siehe auch: https://ihaus.org/
Wir drücken unsere volle Solidarität und Freude über den Waffenstillstand gegenüber der palästinensischen Bevölkerung und der weltweite internationalen Solidaritätsbewegung aus. Ihnen allein gebührt der Friedensnobelpreis!
Besonders hervorheben wollen wir die politischen Streiks in Italien und Griechenland, wo die Gewerkschaften solidarisch untereinander für gemeinsame Ziele einen Generalstreik organisiert haben. Diese Haltung ist beispielhaft auch für ein gemeinsames Vorgehen für Umweltschutzforderungen, die wir dringend brauchen für die Einheit von Arbeiter – und Umweltbewegung. Wir prangern neben dem Genozid der faschistischen israelischen Regierung unter Unterstützung von Trump und auch der deutschen Bundesregierung den Ökozid in Gaza an.
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Er tötet nicht nur jetzt, sondern gefährdet auch das Überleben kommender Generationen. Wir verurteilen die heuchlerische Beweihräucherung von Trump als „Friedensengel“ – ohne die Unterstützung der USA hätte der gesamte Genozid in Gaza nicht stattfinden können. Wir bleiben wachsam, da der Waffenstillstand labil ist und Israel seit seiner Unterzeichnung bereits 300.000 Palästinenser/innen umgebracht hat. Wir werden unsere Solidaritätsarbeit fortsetzen und verstärken. „All Eyes on Gaza“ ist noch nicht vorbei! Wir fordern und unterstützen den ökologischen Wiederaufbau von Gaza als Grundbedingung für die Lebensgrundlagen der Bevölkerung und für einen unabhängigen Staat Palästina. Wir fördern den geschwisterlichen Zusammenschluss der israelischen und palästinensischen Arbeiter, Umwelt – und Friedensbewegung. Krieg, Umweltzerstörung und Faschismus nicht nur ein nationales, sondern ein internationales Problem ist.
Hoch die internationale Solidarität!
Wir rufen auf zum weltweiten
Widerstand für Umwelt,
Frieden, gegen Faschismus!
Ökozid ist eine neue Dimension imperialistischer Kriegführung – und ein weiterer Beschleunigungs-Faktor der globalen Umweltkatastrophe.
Das Selbe gilt für die enorme neue Hochrüstungswelle, welche die Faschisten Trump und Putin losgetreten haben. Auch die Regierungen und Konzerne in Deutschland, Frankreich, Polen, der Türkei oder China rüsten „was das Zeug hält“. Wohin soll das alles führen?Noch nie war die Weltkriegsgefahr in der jüngeren Geschichte so groß wie heute. Umweltbewegung und Friedensbewegung stehen dem gleichen Gegner gegenüber. Ihr internationaler Zusammenschluss ist das Gebot der Stunde!
Und ist es nicht auffällig, dass Faschisten und Militaristen zugleich die größten „KlimakrisenLeugner“ sind? „Alles ganz normal“ sagen sie, „hat es alles schon immer gegeben“. Nein, hat es nicht! Inzwischen 110 Millionen Flüchtlinge weltweit haben gezwungenermaßen und nicht aus „Spaß“ ihre Heimat verlassen! Sie können dort schlicht kaum mehr überleben aufgrund eines Mix aus Kriegen, Umweltkatastrophen und einer Überausbeutung von Mensch und Natur durch internationale Konzerne. Wir brauchen Arbeitsplätze im Umweltschutz, Gesundheitswesen, Bildungsbereich und nicht in neuen Panzerfabriken!
Kasten: Schluss mit der Giftmüllverbrennung in Leverkusen!
Trotz der verheerenden Explosion im Juli 2021, bei der sieben Menschen starben und viele verletzt wurden, wird die Praxis fortgesetzt, gefährliche Abfälle aus ganz Europa anzuliefern, zwischenzulagern und zu verbrennen. Dabei wird versucht, brennbare und nicht brennbare Stoffe so zu mischen, dass keine zusätzlichen Brennstoffe nötig sind – eine Praxis, die bereits vor der Katastrophe angewendet wurde, und auch den Unfall verursacht hatte. Wir protestieren gegen die Wiederaufnahme der Giftmüllverbrennung durch das Unternehmen Currenta in Leverkusen Bürrig und gegen den fahrlässigen Weiterbetrieb.
Kasten im Flyer:
Schaffung gleichwertiger Ersatzarbeitsplätze auf Kosten von Currenta! Arbeiter und Umweltbewegung Hand in Hand!
Schluss mit der Giftmüllverbrennung in Leverkusen!
