Solidarisch mit Jacques Baud
[Update 10.1.2026 18 Uhr] https://free-baud.org/ auch zum Unterschreiben:
„Wir protestieren gegen die rechtswidrigen Sanktionen gegen Oberst Jacques Baud und den Kriegskurs der EU!“
[Update 10.1.2026 17 Uhr] weitere (deutschsprachige Petition) https://www.openpetition.eu/petition/online/sofortige-aufhebung-der-sanktionen-gegen-jacques-baud
[Update 10.1.2026 13 Uhr] aus einem Kommentar zu https://www.change.org/p/soutenons-jacques-baud
In einigen Punkten stimme ich Jaques Baud nicht zu. Und deshalb unterschreibe ich dies. Denn Pluralität ist wichtig. Ich möchte StarTrek zitieren: „With the first link, the chain is forged. The first speech censured, the first thought forbidden, the first freedom denied, chains us all irrevocably. The first time any man’s freedom is trodden on, we’re all damaged.“
Die Petition: – Original Französich – in Deutsch übersetzt:
Soutenons Jacques Baud
Cet appel est lancé depuis Genève, ville „internationale et solidaire“, ville dont Jacques BAUD est originaire.
Colonel d’État major, ancien du renseignement suisse dont la carrière force le respect, auteur de livres à succès, le voici sanctionné depuis ce 15 décembre par le règlement d’exécution du Conseil de l’Union européenne.
Ses avoirs sont gelés et il lui est interdit de se déplacer en dehors de la Belgique, son pays de résidence.
Innombrables sont les réactions qui font suite à cette décision prise à l’encontre d’un homme dont l’approche analytique est saluée.
Rejoignez-nous, signez cette pétition et diffusez-la!
Unterstützen wir Jacques Baud
Dieser Aufruf kommt aus Genf, einer „internationalen und solidarischen“ Stadt, aus der Jacques BAUD stammt.
Der Oberstleutnant, ehemaliger Schweizer Geheimdienstmitarbeiter, dessen Karriere Respekt verdient, und Autor erfolgreicher Bücher, wird seit dem 15. Dezember durch die Durchführungsverordnung des Rates der Europäischen Union sanktioniert.
Seine Vermögenswerte wurden eingefroren und es ist ihm untersagt, sich außerhalb seines Wohnsitzlandes Belgien zu bewegen.
Die Reaktionen auf diese Entscheidung gegen einen Mann, dessen analytischer Ansatz hoch geschätzt wird, sind zahlreich.
Schließen Sie sich uns an, unterzeichnen Sie diese Petition und verbreiten Sie sie!
[Update 5.1.2026 13 Uhr] In einem Interview mit Hélène Richard-Favre (Urheberin der Petition) spricht Jacques Baud über Vereinnahmung durch rechte Medien. Das ist jetzt unten in der rechten Spalte hinzugefügt.
Zitat nach https://helenerichardfavre.ch/jacques-baud-nous-repond/ (eigene Übersetzung) -> Gegen Vereinnahmung
Die EU-Sanktionsmethoden sind falsch und zu kritisieren. Aber die uneingeschränkte Solidarität mit dem sanktionierten Jacques Baud, wie sie jetzt in einer Pressemitteilung der Kölner DFG-VK zum Ausdruck kommt, (www.friedenkoeln.de/?p=19501) ist erstaunlich. Die DFG-VK Köln setzt sich damit als Vorkämpferin von Meinungsfreiheit in Szene. Bekommt Jacques Baud auch aus dem rechtsextremen Umfeld (COMPACT) nicht schon genug Solidarität? ( siehe „https://www.compact-online.de/jacques-baud-wie-die-eu-menschen-verbietet“). Damit sei nichts gegen Jacques Baud gesagt. Er kann sich gegen Soli-Erklärungen verschiedener weltanschaulicher Gruppen kaum wehren. Zu den „aufrechten Menschen“ der Kölner DFG-VK, ( „wie es in einem Kommentar unter der Pressemitteilung heißt), und Vorkämpferinnen der Meinungsfreiheit, (die mich übrigens mit Ausschluss aus ihren internen Verteilern sanktioniert haben) sei aber gesagt:
Hoffentlich bleibt nach soviel Solidarität mit Jacques Baud, auch noch genug Solidarität für Menschen übrig, die auf der Flucht sind, die hungern oder abgeschoben werden
Langsam wird für mich erkennbar, warum es in der Kölner DFG-VK so schwierig ist für unten stehende Erklärung Unterstützung zu finden:
Olaf Swillus.


„DFG-VK Köln solidarisiert sich mit Jacques Baud“
EU-Sanktionen gegen Privatpersonen gefährdeten die Meinungsfreiheit
Jacques Baud wird vorgeworfen, in Interviews und Medienauftritten eine von der EU nicht gebilligte Einschätzung zum Ursprung des Ukraine-Krieges geäußert zu haben. Konkret geht es um die Behauptung, die Ukraine habe den Konflikt bewusst provoziert, um einen NATO-Beitritt zu erreichen.
so die Kölner DFG-VK in ihrer Pressemitteilung ( https://www.friedenkoeln.de/?p=19501 )
Baud stütze sich dabei auf Aussagen von Oleksij Arestowytsch, dem ehemaligen Chefberater des ukrainischen Präsidenten Selenskyj.
Unterstützt er damit auch die offiziellen Ausreden der Russischen Regierung für ihr brutales Vorgehen im Krieg gegen die ukrainische Zivilbevölkerung ?
Die Kölner DFG-VK ist erklärtermaßen sehr für Meinungsfreiheit. Und in einem Kommentar unter ihrer Pressemitteilung schreibt jemand, dass er sich freue, „dass es in der DFG-VK Köln aufrechte Menschen“ gäbe, „die öffentlich und mutig für Grundrechte“ eintreten würden.
Diesen aufrechten Menschen empfehle ich, sich anzuschauen, wie es mit Grundrechten in Russland bestellt ist. Hier zum Beispiel ein aufschlussreicher Bericht, ein Interview mit Marxisten-Leninisten aus Russland und aus Belarus:
https://www.rf-news.de/2025/kw51/eine-aktive-politische-kraft-in-russland-belarus-und-der-ukraine-zu-werden-ist-heute-unsere-wichtigste-aufgabe
Gegen Vereinnahmung
In einem Interview mit Hélène Richard-Favre (Urheberin der Petition) spricht Jacques Baud über Vereinnahmung durch rechte Medien, zitiert nach https://helenerichardfavre.ch/jacques-baud-nous-repond/ (eigene Übersetzung)
Die von Besson erwähnten Medien (Agoravox, media 4-4-2 und RT) sind Medien, die (ohne mich zu fragen) Interviews übernommen haben, die auf anderen Plattformen geführt und/oder von diesen verkauft wurden. Omerta ist ein Medium, das mich gelegentlich interviewt und dessen Direktor (Régis le Sommier) auch bei Europe 1 und anderen französischen Mainstream-Medien auftritt.
Was die Anwesenheit nordkoreanischer Soldaten in der Ukraine angeht, so habe ich diese nicht in Frage gestellt. Ich habe ihre Integration in die russischen Streitkräfte in Frage gestellt. Und die Fakten haben mir Recht gegeben. Die Konferenz, an der ich in Winterthur teilgenommen habe, befasste sich mit der Neutralität der Schweiz. Ich habe mich nie zu Fragen im Zusammenhang mit Covid und Impfstoffen geäußert, wie Besson suggeriert. Entgegen seiner Behauptung habe ich nie an der „Ausbildung lokaler Armeen” teilgenommen, sondern war immer im Rahmen der Vereinten Nationen und unter deren Kontrolle tätig.
aus der französch-sprachigen Original-Version:
Les médias mentionnés par Besson (Agoravox, media 4-4-2 et RT) sont des médias qui ont repris (sans me le demander) des interviews faites sur d’autres plateformes et/ou vendues par elles. Omerta est un média qui m’interviewe occasionnellement, dont le directeur (Régis le Sommier) apparaît également sur Europe 1 et d’autres médias mainstream français.
Quant à la présence de soldats nord-coréens en Ukraine, je ne l’ai pas mise en doute. J’ai mis en doute leur intégration dans les forces russes. Et les faits m’ont donné raison. La conférence à laquelle j’ai participé à Winterthour portait sur la neutralité de la Suisse. Je ne me suis jamais exprimé sur les questions liées au Covid et aux vaccins, comme le suggère Besson. Contrairement à ce qu’il affirme, je n’ai jamais participé à la « formation d’armées locales », j’ai toujours été engagé dans le cadre des Nations Unies et sous leur contrôle.