Am 19.1.2012 sprach Andreas Gross in der Alten Synagoge in Essen über direkte Demokratie. Erzählt wurde die Geschichte der gelungenen bürgerlichen Revolution in der Schweiz 1848 und die später einsetzende Frustration über die repräsentative parlamentarische Demokratie, die bald dazu führte, dass neben dem Parlament um 1870 auch direkte Demokratie erkämpft wurde. Parlament und Volksinitiativen (Bürgerbegehren) ergänzen sich dabei. Zu jeder Volksinitiative darf auch das Parlament eine Lösung zur Abstimmung stellen. Um die Menschen von dem jeweiligen Anliegen zu überzeugen wird viel diskutiert. Auch wenn man in einer Volksinitiative mit, sagen wir mal, 35 % unterliegt, ist das ein großer Erfolg, denn über die Diskussion wurde das Anliegen den Menschen nahe gebracht. Kernsatz des Vortrages war: „Diskussion ist die Seele der Demokratie“. Andreas Gross regte übrigens die Volksinitiative zur Abschaffung der Armee an, die am Ende einen beachtlichen Prozentsatz an Ja-Stimmen bekam. Als Folge wurde später die Armee verkleinert.

Hier seine Website: www.andigross.ch/

Siehe auch www.direktedemokratiewerkstatt.ch/


Die Seele der Demokratie

Das folgende hat nichts mit direkter Demokratie zu tun, hat aber etwas mit ihrer Seele zu tun:

Die Diskussion

Ging es am Anfang um den Angstbegriff „Parallelgesellschaft“, so stand am Ende die Situation von Geduldeten Menschen in unserer Stadt im Mittelpunkt .

Als Gäste dabei:

* Jutta Eckenbach
CDU-Fraktion im Stadtrat von Essen

* Klaus-Peter Netz
Leiter der Polizei-Inspektion Essen-Nord

* Ahmad Omeirat
Essener Verband der Immigrantenvereine e.V.

* Dr. Joachim Wagner
Fernsehjournalist und Autor des Buches: „Richter ohne Gesetz“

und viel Publikum …

WDR5 Stadtgespräch am 18.1.2012 in Essen
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