Umwelttisch unterstützt Schülerprotest / Leserbrief: Wer die Welt verändern will, braucht Durchblick

Liebe WAZ und NRZ Lokalredaktion,

ich freue mich nach so vielen ablehnenden Beiträgen auch einmal etwas Unterstützendes zu den Schülerprotesten zu lesen. Auch ich unterstütze die Schülerproteste. Deshalb mein Leserbrief, den Sie gerne abdrucken dürfen:
Leserbrief zu WAZ/NRZ-Essen 14.2.2019 Umwelttisch unterstützt Schülerprotest

=== Wer die Welt verändern will, braucht Durchblick ===

Es ist gut, dass der Umwelttisch die Schülerproteste unterstützt. Und ich unterstütze ebenfalls den Appell den Schülern die Teilnahme nicht als Fehlstunden anzurechnen. „Wer die Zustände auf unserem Planeten verbessern will, sollte umso aufmerksamer dem Fachunterricht folgen, um heute oder zukünftig qualifizierte Verbesserungsvorschläge und Innovationen anregen zu können, die unsere Lebensverhältnisse konkret betreffen.“ sagte neulich FDP-Politiker Ralf Witzel zu den Protesten. (11.2. WAZ/NRZ-Essen). Auch ich finde: „Wer die Welt verändern will, braucht Durchblick“ Ob die Lehrpläne an den Schulen das aber auch hergeben? Deshalb appelliere ich an die Jugendlichen: Nutzt die Schulzeit, um für eure Zukunft zu lernen und auf die Straße zu gehen. Diese Proteste sind ein Lernort der Demokratie. Es ist genau richtig auf die Straße zu gehen, und zum Beispiel auch die Umweltgewerkschaft kennen zu lernen. Am vergangenen Freitag verteilten Mitglieder der Essener Gruppe der Umweltgewerkschaft Einladungen an die protestierenden Schüler mit Informationen über die „School Strike 4 Climate Action“ in Australien. (**) Im Programm der Umweltgewerkschaft heißt es: „Wir fördern und fordern Bildung, kritische Forschung und Ausbildung in allen Fragen der Umwelt und Gesellschaft im Sinne der Ziele der Umweltgewerkschaft. Wir unterstützen und organisieren Kultur- und Freizeitaktivitäten zur Förderung von Umweltbewusstsein, Zusammenhalt, Vertrauen in unsere kollektive Kraft und Optimismus für eine lebenswerte Zukunft. Wir stützen uns auf die fortgeschrittenen Erkenntnisse der Wissenschaft, arbeiten in themenbezogenen Fachgruppen/Arbeitsgruppen und bringen Fachliteratur heraus.“ Nach den Protesten und für den nötigen Durchblick, sind die Schüler auch herzlich eingeladen zur Umweltgewerkschaft zu kommen.

Das nächste Treffen der Essener Umweltgewerkschaftsgruppe ist am Freitag, 15. Februar, 19 Uhr im Courage-Zentrum. Goldschmidtstr. 3, Essen-Ostviertel.

Mit freundlichen Grüßen und Bitte um Veröffentlichung

Olaf Swillus Mitglied im Vorstand der Umweltgewerkschaft Essen —

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Alle Dörfer Bleiben: Sternmarsch am 23.3.2019

Für „www.alle-doerfer-bleiben.de“ auf das Bild klicken

www.alle-doerfer-bleiben.de/

Auf der letzten Essener „Friday for Future-Demo“ am 8.2 wurde der Sternmarsch am 23.3, der von Wanlo, Kuckum und anderen vom Wegbaggern bedrohten Dörfern ausgehen soll, beworben.
DIE WELT hat einen sachlichen und ausführlichen Artikel dazu veröffentlicht:
https://www.welt.de/…/Rheinisches-Revier-Die-Menschen…
Der geplante Sternmarsch wird dort erwähnt. In der WAZ Rhein-Ruhr vom 9.2.2018 erschien dagegen ein ziemlich einseitiger Artikel über angeblich vergeblichen Kampf: „Sein Dorf wird verschwinden“. Gemeint ist das Dorf Kuckum von dem auch der Sternmarsch ausgehen wird:

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7.2.2019: Mut machen – Steele bleibt bunt

Das Bürgerbündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ lädt ein zum ersten „Bunten Donnerstag“ des Jahres 2019 am 7.2.2019 ab 17.30 auf dem Kaiser Otto Platz in Essen Steele.

Mit den monatlich jeweils am ersten Donnerstag eines Monats stattfindenden „Bunten Donnerstagen“ wirbt das Bündnis für ein friedliches und solidarisches Zusammenleben im Stadtteil. Geplant sind monatlich stattfindende öffentliche kulturelle Aktionen.

Den Auftakt bildet um 17.30 Uhr auf dem Kaiser Otto Platz ein Trommelwirbel für ein solidarisches Steele. Wir trommeln auf dem Kaiser Otto Platz, um sodann in einem bunten Demonstrationszug, begleitet von Trommlern und Musik durch Steele zu ziehen.

An die Demonstration schließt sich auf dem Kaiser Otto Platz eine Ansprache der Pfarrerin Hanna Mausehund von der evangelischen Kirchengemeinde Königssteele an.

Den Abschluss bilden gemeinsames Trommeln und Singen. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zum Mitmachen eingeladen.



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Buchvorstellung: Neue Klassenpolitik

https://www.bernd-riexinger.de/buch-neue-klassenpolitik/vorwort/

Mittwoch 6.2.2019, 18Uhr, Heinz-Renner-Haus Severinstraße 1, Essen

https://www.lokalkompass.de/event/essen-nord/c-information/neue-klassenpolitik-lesung-und-diskussion-mit-bernd-riexinger_e265680

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So 27.1. 11h: Spaziergang gegen Vergiftung!

Kommt zum Spaziergang gegen Vergiftung!

Demonstration in Marl am Weltklima-Aktionstag im Dezember 2018 gegen Verfüllung der Schächte und gegen die Flutung von PCB und Giftmüll in den Schachtanlagen,

gegen die Deponierung von gefährlichem Müll auf den Bergehalden und für den Erhalt des Jahnwaldes in Marl

Angesichts der Vorbereitungsarbeiten für die Verfüllung und Flutung von Auguste Victoria (AV) hat das Marler Bündnis für Klima- und Umweltschutz in Marl, das sich zur

Vorbereitung der Demonstration am 9. Dezember  zusammengefunden hat, beschlossen, einen Spaziergang gegen Vergiftung zu AV durchzuführen.

Die RAG beginnt bereits den Sand für die Verfüllung von Auguste Victoria (AV) heranzufahren und will ab Mitte April  die Schächte 3 und 7 zu betonieren.

Offensichtlich haben sie dieses Vorhaben, wegen des sich entwickelnden Widerstands nochmals um drei Monate verschoben.

Es werden in der Auseinandersetzung mit der Landes- und Bezirksregierung immer drastischere Folgen der Verfüllung und Flutung offenbar und ihre Rechtfertigung wird immer haarsträubender.

So schreibt doch tatsächlich der von Wirtschaftsminister Pinkwart beauftragte Berichterstatter der Bezirksregierung Arnsberg: Im Falle einer „Querschnittsverminderung“,

sprich Verstopfung der wasserführenden Strecken komme es zu einer „Umläufigkeit“ des Grubenwassers „durch die Hohlräume des umgebenden Gebirgskörpers“.

Nach dem Motto eines schönen Märchens: „Und siehe da der Fels erhörte die RAG, die Landes- und Bezirksregierung und öffnete sich!“

Die brutale Wirklichkeit sieht aber anders aus. Beim Verfall der wasserführenden Stollen käme ein Verschluss dem Abstellen der Pumpen für den betroffenen

Wasserbezirk gleich, mit dem Anstieg der Giftbrühe bis ins Trinkwasser.

Bei der Genehmigung des Abschlussbetriebsplans von AV wird nicht beachtet, dass das Eindringen von Grubenwasser bei Flutung in Anhydrit-Schichten von erheblicher

Mächtigkeit unter dem Chemiepark, zu massiven Geländehebungen mit Schäden an Gebäuden und Produktionsanlagen führen kann, mit unabsehbaren Folgen für die Menschen, die dort arbeiten und für die Umwelt.

Die Umweltgewerkschaft ruft daher auch auf zum Spaziergang gegen Vergiftung der Umwelt zur Zeche Auguste Victoria!

Er beginnt am 27.1.19 um 11.00 Uhr am Dicken Stein. Wir wollen uns dabei gegenseitig informieren und Anwohner auf die drohenden Gefahren aufmerksam machen.

Mach mit in der Umweltgewerkschaft!

Thomas Göddenhenrich, Tel.: 02365 5033376

Hermann Hilpert, Tel.: 02364 102117

umweltgewerkschaft-vest@posteo.de

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19.2: Lesung: Diktatoren als Türsteher Europas

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10 Jahre MediNetz Essen: Gesundheit ein Menschenrecht


Festveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum von
Medinetz Essen – Medizinische Flüchtlingshilfe e.V.
mit
THOMAS GEBAUER von
medico international
Im Anschluss an die Veranstaltung wird es bei einem Imbiss
Gelegenheit für gemeinsame Gespräche und Diskussion
geben.MEDINETZ ESSEN / MED. FLÜCHTLINGSHILFE e.V.
In Deutschland leben nach Schätzungen zwischen 500.000 und
einer Million Menschen ohne rechtlichen Aufenthaltsstatus – die
meisten von ihnen in Großstädten. Wenn Menschen ohne Papiere
krank werden, scheuen sie häufig den Gang zum Arzt – aus Angst,
von den Ausländerbehörden entdeckt zu werden. Diesen
Menschen ist der Zugang zum deutschen Gesundheitssystem
meist versperrt, da sie nur selten über einen
Krankenversicherungsschutz verfügen. Die Folge ist, dass sich der
Gesundheitszustand vieler kranker Migrantinnen und Migranten
sukzessive bis hin zum medizinischen Notfall verschlechtert.
Grundsätzlich gilt: Auch Menschen ohne Papiere steht das Recht
auf eine medizinische Grundversorgung zu. Seit 10 Jahren setzt
sich Medinetz Essen dafür ein, Menschen ohne Papiere einen
Zugang zum Gesundheitssystem zu ermöglichen.
Thomas Gebauer , geboren 1955, studierte Psychologie und
Soziologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Nach
dem Diplom arbeitete er für die Hilfsorganisation
medico international , deren Geschäftsführer er seit 1996
ist. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Fragen der
internationalen Friedens- und Sicherheitspolitik und die sozialen
Bedingungen globaler Gesundheit. 2014 erhielt er die Goethe-
Plakette, mit der die Stadt Frankfurt Persönlichkeiten des
kulturellen Lebens würdigt.
Um das Recht auf globale Gesundheit zu verteidigen, braucht es
„Netzwerke von unten“. Stets Partei für die Rechte der
Ausgeschlossenen ergreifend, engagiert sich medico
international in globalen Netzwerken von lokalen
Projektinitiativen, sozialen Bewegungen und
Nichtregierungsorganisationen. medico arbeitet mit bei der
Formulierung alternativer und emanzipatorischer Lebens- und
Gesellschaftsentwürfe, die das Recht auf den bestmöglichen
Zugang zu Gesundheit miteinschließt.

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Solidarität mit Alassa Mfouapon

Die 21 Teilnehmer der Veranstaltung gegen den Abbau demokratischer Rechte protestieren entschieden …

Solidarität mit
Alassa Mfouapon –

mit seinen Freunden,
seinen Unterstützer*innen,
seinem Rechtanwalt Roland Meister!

Essen, 20. Januar 2019
Lieber Alassa,
du bist uns ein Vorbild, sich organisiert und mit anderen zu wehren gegen unwürdige Behandlung Geflüchteter und gegen Abschiebungswillkür, gegen brutale Unterdrückung durch den unrechtmäßigen Polizeiüberfall deiner Unterkunft in Ellwangen. Jetzt wird dir nach einer beispiellosen Lügen- und Hetzkampagne der BILD-Zeitung jegliche Wahrnehmung deiner demokratischen Rechte auf Asylantrag verwehrt, werden deine Helfer und dein Rechtsanwalt öffentlich verleumdet. Unter Federführung des Seehofer-Innenministeriums sollst du stattdessen erneut nach Italien abgeschoben werden.
Die 21 Teilnehmer unserer heutigen Veranstaltung gegen den Abbau demokratischer Rechte protestieren entschieden gegen diese Angriffe von Seiten der Regierung. Sie sind eine Speerspitze ihrer Rechtsentwicklung, wie mit den neuen Polizeigesetzen, wie mit den Plänen, Geflüchtete wie Straftäter rechtlos In Lager zu sperren zur beschleunigten Abschiebung. Dagegen formiert sich wachsender Widerstand, und dafür stehen auch wir und wünschen eurem Kampf vollen Erfolg:
Für das Recht auf Flucht – gleiche Rechte für alle hier lebenden Menschen!
Dietrich Keil, Vorstandssprecher

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27.1: Antifaschistischer Gedenkspaziergang

ANTIFASCHISTISCHER GEDENKSPAZIERGANG ZUR ERINNERUNG AN VERFOLGUNG UND WIDERSTAND IN ESSEN
Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Ausch-
witz durch die Rote Armee befreit. Auschwitz gilt als Symbol
der Schreckensherrschaft des deutschen Faschismus. Mit
der Machtübertragung an Hitler am 30. Januar 1933 be-
gann das faschistische Terrorregime vor 85 Jahren, auch
bei uns in Essen.
Diese beiden Gedenktage veranlassen uns, zu einem Ge-
denkspaziergang einzuladen. Beginnend vor dem Handels-
hof am Essener Hauptbahnhof über die Rüttenscheider
Straße bis zum Polizeipräsidium wollen wir die Orte des Wi-
derstands, der Verfolgung und des Terrors im Stadtteil Rüt-
tenscheid aufsuchen. Die Spuren des Verbrechens allein
nur in diesem Teil von Essen vergegenwärtigen uns das
Ausmaß des Terrors der faschistischen Diktatur. Die Orte
der Erinnerung dürfen nirgendwo verblassen, auch nicht in
Essen, insbesondere angesichts der zunehmenden Rechts-
entwicklung, der Gefahr, dass sich Ähnliches
wiederholt.
Der Schoß ist fruchtbar, aus dem das kroch!
27.01. / 11 Uhr,
Essen HBF (Handelshof)
Vereinigung der Verfolgten
des Naziregimes /
Bund der Antifaschist*innen
ESSEN
VVN Essen / essen.vvn-bda.de

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16.2.2019: Ratschlag gegen das neue Polizeigesetz

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