Wenn du die Natur liebst …

Se amate la natura – dieses Schild steht auf der italienischen Insel Ischia:

„Se amate la natura“ ist Italienisch und heißt auf Deutsch: „Wenn du die Natur liebst …“ und gibt Ratschläge was zu tun ist, wenn man die Natur liebt.

Mich bringt das auf die Idee ein Schild zu entwerfen zum Thema: „Wenn du den Menschen liebst …“

Denn die Natur hat auch den Menschen neben vielen anderen Arten und Lebewesen hervorgebracht.

Auch der Mensch sollte unter Naturschutz stehen. Natur und Mensch gehören zusammen,
was übrigens im Programm der Umweltgewerkschaft durch den Begriff „Einheit von Mensch und Natur“ zum Ausdruck gebracht wird.

Fortsetzung folgt …

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3.10 und 7.10: Aktionstage gegen die Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale und die NATO-Kriegstagung

Aktionstage gegen die Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale und die NATO-Kriegstagung

Bundeswehr und NATO: Krieg beginnt im Rheinland!

Aufruf 2017

Vom Nato-Stützpunkt in Kalkar in NRW geht Krieg aus. Auf jährlichen Tagungen des „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ mit hunderten von hochrangigen Militärs aus aller Welt und Polit-Prominenz, wird in der Messe Essen über künftige Strategien für Rüstung und Militär beraten. Dieses Jahr planen die Militärs ihre Konferenz vom 10.-12.10.2017 zum Thema „Abschreckung“.

Nuklearwaffen gelten den Militärs dabei als probates Mittel. Mit dem Einsatz nuklearer Potentiale gehen die Nato-Militärs das Risiko des großen Atomkrieges ein, der im nuklearen Inferno zu enden droht. Damit ist die Konferenz als völkerrechtswidrig zu verbieten! Seit dem Ende des Kalten Krieges wird überdeutlich, dass die meisten Kriegseinsätze und Völkerrechtsverlet­zungen auf das Konto von Nato-Staaten gehen. Der Grund hierfür ist einfach: Es geht um den Zugriff auf Bodenschätze und um Absatzmärkte. Wer sich dem entgegen stellt, der wird zum Gegner der Nato-Staaten erklärt.

So erklären die Macher der JAPCC-Konferenz z.B., dass Russland die Nato zwingen würde, die Politik des gegen-seitigen Vertrauens aufzugeben. Deshalb müsse sie auf die Politik der atomaren Abschreckung zurückgreifen. Eine völlige Verdrehung der Tatsachen: Bereits 2012 fasste der Nato-Gipfel in Chicago den Beschluss zur Weiterentwicklung der Nuklearrüstung von Atombom­ben, also lange vor den aktuellen Spannungen um die Ukraine. Präzisions-Lenk-systeme an Atomsprengköpfen und eine verkleinerte Sprengkraft würden die Schwelle zum Atomkrieg senken. Dazu will die Nato auch in Deutschland neue Wasserstoff-bomben einsatzbereit halten!

Wir dürfen nicht vergessen, was AntifaschistInnen, Gewerkschafts- und Friedensbewegungen in aller Welt seit dem Ende des 2. Weltkrieges forderten und was sie bis heute fordern: Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen!

Leider befinden wir uns mitten drin: Die Bundeswehr ist weltweit an völker-rechtswidri­gen Kampfeinsätzen beteiligt. Nato-Kräfte planen, Deutschlands ‚Verteidi-gungs‘- Ausgaben bis 1924 von 34 Mrd. auf 60 Mrd. € jährlich zu erhöhen. Ein blanker Hohn für diejenigen, die in unserem Land in Armut leben müssen.

Wir rufen alle FriedensfreundInnen auf:

Beteiligen Sie sich an der Demonstration am Samstag vor der Nato-Konferenz! Die Essener Friedens-demon­stration knüpft an die Demonstration u.a. gegen die Luftleitzentrale in Kalkar am 3.10.an.

Wir setzen uns ein für:

Nukleare Abrüstung, Unschädlichmachung der Nuklearpotentiale in Büchel bei Koblenz!

Schließung d. Nato-Kommandozentrale in Kalkar und der Air Base Ramstein

Interessenausgleich durch Verhandlungen im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der UNO!

Keine weitere Ost-Expansion der Nato, wie es 1990 im Zusammenhang mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten vereinbart wurde!

Details zur Demo

Friedensdemonstration

Samstag, 07. Oktober 2017 – 5vor 12

Auftakt: Essen, Phillip-Müller-Brücke, Rüttenscheider Str. an der Brücke am Girardet – Zentrum

voraussichtliches Programm der Demonstration und weitere Details: http://www.no-natom-krieg.de/

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DKP, LINKE und MLPD: Erklärungen zum Wahlausgang …

WAZ Essen, 25.9.2017 (Ausschnitt, um den ganzen Kommentar zu lesen auf das Bild klicken)

Zu den Erklärungen von DKP, LINKE und MLPD kurz nach der Wahl.

Während die DKP davon spricht, dass 13 Prozent der Bevölkerung über ein „in sich geschlossenes rechtextremes Weltbild“ verfügten, und die LINKE den „gesellschaftlichen Rechtsruck“ beschwört, sprachen die Menschen von der MLPD schon immer von einem Rechtsruck der Regierung, was mir viel besser gefällt, als die pessimistische Sicht einer nach rechts gerückten Bevölkerung. Auch Herr Stenglein von der Essener WAZ meint übrigens angesichts der AfD Ergebnisse von fast 20 Prozent im Essener Norden:

„Ist im Norden, der alten sozialdemokratischen Hochburg, plötzlich jeder fünfte Wähler zum Nazi mutiert? Wohl kaum.

Siehe auch WAZ: Grabesstimmung bei der Essener SPD

Olaf Swillus (LinksDiagonal)


Erklärung der DKP zum Ergebnis der Bundestagswahl

Das Wahlergebnis stellt, bei gestiegener Wahlbeteiligung, einen Rechtsruck mit den damit verbundenen Gefahren dar. Mit der AfD ist eine rassistische, nationalistische Kraft, die eine Scharnierfunktion zu den offenen Faschisten, mit 13 Prozent zur drittstärksten Partei im Bundestag geworden. In Sachsen ist sie stärkste und in Ostdeutschland insgesamt zweitstärkste Partei. CDU, SPD, Grüne und Linke verloren Stimmen an die AfD.

Die 13 Prozent für die AfD entsprechen den Ergebnissen der sogenannten „Sinus“-Studien, die seit den 80er Jahren belegen, dass 13 Prozent der (west-)deutschen Bevölkerung über ein „in sich geschlossenes rechtextremes Weltbild“ verfügen. … weiter


NRW-LINKE gestärkt: Jetzt den Kampf für soziale Gerechtigkeit und gegen rechts aufnehmen

„Die NRW-LINKE ist mit ihrem Bundestagswahlergebnis zufrieden. Wir sind von nun an mit einer zwölfköpfigen Landesgruppe im Bundestag vertreten. Ohne den engagierten Wahlkampf unserer Mitglieder und Sympathisanten, aber auch der Unterstützung unserer Wählerinnen und Wähler, wäre dies nicht möglich gewesen. Dafür ein herzliches Dankeschön!“, erklärt Sascha H. Wagner, Landesgeschäftsführer der NRW-LINKEN und deren Wahlkampfleiter.

„Mit der gestrigen Bundestagswahl sind die Herausforderungen an Die Linke gestiegen. Der gesellschaftliche Rechtsruck, vor dem wir stets gewarnt haben, hat sich in den Wahlergebnissen manifestiert. …
… weiter


Video-Statement von Gabi Fechtner (MLPD) zur Bundestagswahl:

einige Kernthesen vorgestellt aus dem Video-Statement

  • Die Regierung wurde abgestraft – die Parteien der Großen Koalition brachen ein.
  • CDU/CSU und SPD fiel ihre „Linksextremismus-Kampagne“ auf die eigenen Füße.
  • Der Einzug der faschistoiden AfD in den Bundestag muss ernst genommen und der Kampf gegen die AfD deutlich verstärkt werden.
  • Das Internationalistische Bündnis hat als erstes die Zeichen der Zeit erkannt, den Kampf gegen den Rechtsruck der Regierung und der bürgerlichen Parteien in den Mittelpunkt gerückt und sich dagegen zusammengeschlossen.
  • Die Internationalistische Liste/MLPD hat die Wahlergebnisse von 2009 und 2013 deutlich überschritten und erhielt ca. 40.000 Erst- und 30.000 Zweitstimmen. Sie knüpft damit an dem besten Ergebnis der MLPD von 2005 an.

Ausführlicher: rf-news.de/2017/kw39/gabi-fechtner-kommentiert-den-wahlausgang


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CAMPACT-Wahlempfehlung stößt auf Widerspruch:

Torsten Sewing schrieb auf Facebook einen engagierten Widerspruch zu einer Wahlempfehlung von CAMPACT nur Parteien zu wählen, die auch Aussicht darauf haben ins Parlament zu gelangen. Er sagt, dass die Parteien gewählt werden sollten, die einen überzeugen, und nennt als Beispiel die „DiB“, die ich nicht gut kenne. Ich teile aber sein Plädoyer gegen „taktische“ Erwägungen bei der Wahl.

Hier über eine Partei, die ich favorisiere:

Torsten Sewing schrieb: „Wenn du magst, kannst du diesen post übrigens gerne teilen. Er ist öffentlich“

Gesagt getan:
aus Facebook

www.CAMPACT.de hat gestern eine mail an 4 oder 5 Millionen email-Adressen geschickt, in der ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass man doch bitteschön keine kleinen Parteien wählen dürfe, wenn man der AfD die Stirn bieten wolle. Kein Wort davon, dass schon die höhere Zahl der Stimmen das Gewicht zu Ungunsten der AfD verschiebt (vereinfacht gesagt: wenn die AfD 10 Stimmen von 100 bekommt, erhält sie 10% im Parlament; wenn sie 10 Stimmen von 101 bekommt, sind das eben keine 10% mehr). Kein Wort auch davon, dass kleine Parteien eine mittelfristige Alternative sein können – gerade nachdem die „etablierten“ Parteien (wer sonst?) dafür verantwortlich zu machen sind, dass jetzt wieder Nazis ins Parlament einziehen.

Hier hat sich eine überaus lesenswerte Diskussion entwickelt: https://perspective-daily.de/article/353/8iPQ1qA9…

Die Antwort der #DiB Demokratie in Bewegung (einer „Kleinpartei“) findet ihr hier: https://bewegung.jetzt/2017/09/21/mutig-waehlen/ (Offenlegung: Ich habe in der vergangenen Woche mit #DiB www.liebe-statt-hass.de organisiert und hatte einen Riesenspaß)

Wie auch immer, nach der CAMPACT-mail platzt mir grad der Kragen. Diese ganze Diskussion über „strategisches“ (eigentlich ja taktisches, aber never mind) Wählen kotzt mich an.

Leute! Hört auf euer Herz und Hirn. Und meinetwegen noch auf den Wahl-O-Mat. Wenn alles euch sagt, euer Kreuz bei Grün in Erwartung von Schwarz-Grün zu machen, wenn euch also Palmer und Kretschmann sympathisch genug sind, dass ihr ihnen Vorschusslorbeeren für 4 Jahre geben wollt, dann tut das. Wenn ihr meint, dass es nicht so schlimm ist, dass die Linke, sobald sie mal in der Regierung sitzt, sich für Braunkohleabbau in der Lausitz einsetzt — hey ho, let’s go! Und wenn ihr meint, dass Schulz eigentlich ein netter Kerl ist, mit dem gut Kirschenessen sein muss und dass Nahles als Kanzlerin post-Schulz (denn er schafft es nicht…) die Richtige ist, go on!

Nur bitte, CAMPACT, Perspective Daily und was sonst noch an „Wahlempfehlungen“ rumschwirrt: versucht doch bitte nicht, die Meinungsvielfalt mit einem „strategischen“ Argument zu unterdrücken.

Ganz abgesehen davon führt der Einzug der AfD dazu, dass die Regierungsmehrheit gesenkt wird: Da die Rechtspopulisten nicht koalitionsfähig sind (es sei denn, die CDU will bei der nächsten Wahl 10% verlieren. So machthungrig kann man nicht sein, oder?), sinkt sie um den Betrag, den die AfD von 100% abzieht. Wenn sie also mit 15 – 20% einzieht – und das ist wohl zu erwarten, weil erfahrungsgemäß in Umfragen gerade am rechten Rand nicht die Wahrheit gesagt wird und z.B. auch eine Reihe von Altlinken die Nazis wählen werden (ich erinnere an Slavoj Zizeks Position zu Trump) – wenn sie also mit 15-20% einzieht, beträgt die Regierungsmehrheit schlimmstenfalls 80/2, also 40%.
(es ist tatsächlich sogar NOCH weniger, ich vernachlässige mal „Sonstige“ wie Die Partei etc..)

Und jetzt kommt ein interessanter Punkt: Eine weitere Partei am linken Rand könnte dies erreichen – indem sie Nichtwähler mobilisiert. SPD 20, Linke 10, Grüne 8, xxx 5.

Nicht für diese Wahl, vermutlich. Aber für die nächste, in ca. 6 Monaten, wenn ein Misstrauensvotum die Regierung zu Fall gebracht hat (weil auch in der CDU kluge Köpfe sind, die wissen, dass die Partei eine Konsolidierung braucht).

Dennoch, und das regt mich so auf: Die kleinen Parteien (und ja, ich rede von der #DiB und nicht von „Die Partei“, deren Neue-Frankfurter-Schule-Zynismus ich – bis auf Robert Gernhardt, der einfach eine Klasse für sich war – immer schon zum Kotzen fand) brauchen eine Parteienfinanzierung für ihre weitere Arbeit. Übrigens: das ist kein geschenktes Geld sondern „matched funding“ – es wird nur bis zu der Höhe bereitgestellt, zu der die Partei eigenes Geld auftreiben kann. Und das tut die #DiB ausschließlich, indem sie ihre Mitglieder um Spenden bittet. Es gibt nicht einmal ein SEPA-Formular oder „Abo“, das sei mal in Richtung von you know who gesagt.

Und da kommen CAMPACT, Perspective Daily und andere und exerzieren vor, was die Linke immer schon am besten konnte: sich selbst zu zerlegen. Aber bitte konstruktiv und mit Begründung „Kampf gegen Rechts“. Anstelle mal einen Blick aufs größere Ganze zu wagen: Es ist ziemlich Wurst, ob ich meine Stimme im Parlament repräsentiert finde oder mich für eine Partei entscheide, die (noch) nicht im Parlament vertreten sein wird. Wir müssen uns parlamentarisch und außerparlamentarisch mit Nazis auseinandersetzen, und das wird anstrengend genug und erfordert Bündnisfähigkeit jenseits des Parlaments. Nicht Wurst ist allerdings, dass wir im Parlament alternative Positionen und damit auch Parteien benötigen – schau dir (DU, ja, DU bist gemeint) doch mal die Initiativen an, die die #DiB am Start hat. Du wirst vermutlich ebenso überrascht sein, wie beim Wahl-O-Mat Ergebnis: ist die #DiB bei dir auch ganz oben erschienen? Wenn ja, dann schlage ich vor, sich einfach mal daran zu halten und entsprechend zu wählen.

Wenn jeder das tut, kommt die #DiB schon jetzt über 5%. Und das gilt vor allem, wenn Nichtwähler zur Wahl gehen.

Und wenn nicht, dann eben nach dem erfolgreich von SPD und Linke eingebrachten Misstrauensvotum! In spätestens 6 Monaten. Denn den Chaos-Bundestag unter AfD-Beteiligung möchten wir uns nicht antun. Bodo Ramelow kann davon ein Lied singen.

Daher hier in diesem langen (sorry) Post endlich der Call to Action:

Fragt eure Freunde, Nachbarn, die Leute in der Schlange im Supermarkt, wen auch immer – fragt heute mindestens 10 Leute:

1. Gehst du am Sonntag zur Wahl?
2. Weißt du schon, wann?
3. Was machst du vorher?
4. Wie kommst du hin?
und als Bonusfrage:
5. Kennst du den Wahl-O-Mat? Wenn nicht: Spiel das mal durch, nimm die etablierten Parteien, aber kreuz auch mal auch einige von den „kleinen“ an – #DiB Demokratie in Bewegung.

Alles klärchen? 🙂

Wenn du magst, kannst du diesen post übrigens gerne teilen. Er ist öffentlich.

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DGB erklärt AfD für unerwünscht – Gut so!

WAZ/NRZ / Essen,Mittwoch, 20.09.2017

DGB erklärt AfD für unerwünscht
Bei Diskussion mit Bundestagskandidaten

Wenn der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am morgigen Donnerstag, 21. September, Essener Bundestagskandidaten zu einer Podiumsdiskussion ins Gewerkschaftshaus an der Teichstraße bittet, bleibt die AfD außen vor. Die Rechtspartei, der Meinungsforscher beste Chancen einräumen, dem nächsten Bundestag anzugehören, wurde nicht eingeladen. Von dieser Zeitung nach den Beweggründen befragt, sagte DGB-Chef Andreas Hillebrand: „Wir wollen der AfD keine Plattform geben.“ Die Frage, ob der DGB nicht eine Chance auslässt, die AfD mit Argumenten zu stellen, ließ der DGB-Chef unbeantwortet. Dazu nur so viel: Die Haltung des Gewerkschaftsbundes sei bekannt.

DGB-Chef erinnert an 1. Mai 2017
Hillebrand erinnerte in diesem Zusammenhang an die diesjährige Mai-Kundgebung, bei der eine Teilnahme des Essener AfD-Ratsherrn Guido Reil nicht erwünscht war. Gewerkschafsmitglied Reil nahm dennoch teil, wurde aber von Gewerkschaftern an den Rand gedrängt.
Veranstalter der Podiumsdiskussion am Donnerstag ist die DGB-Jugend. Deren Vertreter Jan Mrosek verwies auf einen Vorstandsbeschluss des DGB zum Umgang mit der AfD. Die Diskussionsrunde soll sich ganz dem Thema Bildung widmen. Eingeladen sind Matthias Hauer (CDU), Gereon Wolters (SPD), Kai Gehring (Grüne), Daniel Kerekes (Linke) und Thomas Spilker (FDP). Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.

Haltung richtig

DGB zu AFD: Da lese ich, dass eine „Rechtspartei, der Meinungsforscher beste Chancen einräumen, dem nächsten Bundestag anzugehören“ einfach nicht vom DGB zu einer Diskussion eingeladen worden ist. Und höre ganz deutlich die Empörung darüber. Aber gerade weil diese völlig irrelevante Partei in Zeitungen und Medien so hoch gehandelt worden ist, ist es richtig, sie nicht einzuladen. Sie kam schon genug zu Wort. Und bin erleichtert über die klare Positionierung des DGB. Nach der Bundestagswahl ist hoffentlich der Spuk beendet.
Olaf Swillus, Essen


In einem Statementvideo stellt Peter Weispfenning vom Zentralkomitee der MLPD dar, warum die AfD KEINE Alternative ist sondern Wegbereiter des Faschismus. Die MLPD hat eine neue Broschüre zur AfD herausgebracht. Hier kann sie bestellt werden: http://bit.ly/2hjCWi8

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zum Dieselskandal: Hannes Stockert diskutierte mit

Diskussionsveranstaltung der Grünen Ratsfraktion am 18.09.2017 in der Kreuzeskirche mit dem Thema. „Was bedeutet der Dieselkandal für Essen?“

Einig waren sich Autoexperte Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer und Essens Umweltdezernentin Simone Raskob darin, dass die beschlossenen Maßnahmen der „Dieselgipfel“ nicht ausreichen, um Fahrverbote zu vermeiden. Alle waren sich einig, dass beim Dieselskandal das Verursacherprinzip greifen muss. Krischer setzte sich für das Recht auf Sammelklagen ein, um die geschädigten und getäuschten Verbraucher besser zu schützen.

Hannes Stockert, Direktkandidat im Wahlkreis 118 Mülheim-Essen I für die Internationalistsche Liste / MLPD diskutierte mit.

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Keine Bundeswehr-Werbung bei Essen.Original!

Wählerinitiative Essen-Mülheim an der Ruhr
Presseinformation, Essen, 08.09.2017

Keine Bundeswehr-Werbung bei Essen.Original!
Die Internationalistische Liste/MLPD protestiert dagegen, dass die Bundeswehr bei dem großen Stadtfest Essen.Original erneut mit einem Rekrutierungsstand vertreten ist. Angesichts der Probleme, genügend Rekruten für ihre Berufsarmee zu finden, versucht die Bundeswehr, jede Gelegenheit zu nutzen, um sich mit geschönter Werbung an Jugendliche heranzumachen.

Wir unterstützen deshalb die Forderung des Essener DGB nach Ausladung der Bundeswehr, denn Kinder und Jugendliche müssen tatsächlich vor dieser Rekrutierungspropaganda geschützt werden.

Denn die Bundeswehr ist in der Tat kein „normaler Arbeitgeber“, sondern ein entscheidendes Machtinstrument zur Durchsetzung der geostrategischen Interessen des deutschen Imperialismus in der ganzen Welt, wie die zahlreichen Auslandseinsätze belegen.

Zu diesem Zweck werden entwürdigende Rituale und unmenschlicher Drill in der Ausbildung verschärft, was erst kürzlich ein Soldat nach einem Gewaltmarsch mit dem Leben bezahlte.

Allein in den letzten Monaten wurden mehrere Fälle bekannt, wo Faschisten in der Bundeswehr ihr Unwesen trieben, wie der Offizier Marco S., der sich als Flüchtling registrieren ließ, um einen von ihm geplanten Anschlag Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben.

Alle diese Vorfälle werden als Einzelfälle heruntergespielt. In Wirklichkeit sind sie Ausdruck einer verschärften Reaktion nach innen und Aggression nach außen.

Deshalb hat Bundeswehr-Werbung bei Essen.Original nichts zu suchen.

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Di, 05.09.2017 19h: LINKE diskutiert über den Nahverkehrsplan

Diskussionsveranstaltung zum neuen Nahverkehrsplan. Der Veranstaltungsort hatte sich kurzfristig geändert, und die Veranstaltung findet jetzt im Restaurant Kallisto statt:

Dienstag, 5. September 2017, 19.00 Uhr,
Restaurant Kallisto, Altenessener Str. 450, 45329 Essen
(Nähe U-Bahn-Haltestelle Karlsplatz).

Aus einer Mitteilung der Linksfraktion:

Veranstaltung zur Diskussion um den Nahverkehrsplan

Öffentlichen Nahverkehr ausbauen!

Im September will der Rat der Stadt Essen einen neuen Nahverkehrsplan verabschieden. Der Nahverkehrsplan ist der „Bestellzettel“ der Stadt für den ÖPNV: Welche Bahnen und
Busse sollen wie oft fahren, welche Linien soll es geben und was soll investiert werden? Der Kreisverband und die Ratsfraktion DIE LINKE. Essen laden zu einer Veranstaltung ein,
um über die Anforderungen an den Nahverkehrsplan zu diskutieren. Wir wollen wissen, was Sie wollen! Und wir wollen von Experten hören, was sie für wichtig halten.
Dienstag, 5. September 2017, 19.00 Uhr, Restaurant Kallisto, Altenessener Str. 450 (Nähe U-Bahn-Haltestelle Karlsplatz).

Es zeichnet sich ab, dass die Große Rathaus-Koalition aus SPD und CDU einen Plan beschließen will, der für die nächsten Jahre weitgehend Stillstand bedeutet. Damit wird die
Stadt Essen ihr Ziel aus der Bewerbung zur „Grünen Hauptstadt Europas“ verfehlen, den Anteil des ÖPNV bis 2035 auf 25 % zu steigern.
DIE LINKE setzt sich dagegen für einen zügigen Ausbau von Bahn und Bus ein.

Sie will eine rasche Fertigstellung der Bahnhofstangente als Voraussetzung für bessere Taktzeiten auf mehreren Linien eine stärkere Verbesserung der Taktzeiten morgens, abends sowie am Wochenende; keine Verschlechterungen bei der Anbindung wichtiger öffentlicher Einrichtungen wie Versorgungsamt und Ruhrlandklinik.

Auf dem Podium sind vertreten:

  • Lothar Ebbers, Pressesprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN NRW
  • Jürgen Eichel, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Landesverband NRW
  • Christian Boden, ver.di-Vertrauensmann Fachbereich Verkehrs
  • Elke Regber, Betriebsrätin der Ruhrlandklinik
  • Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Rat und im Planungsausschuss

Durch das Programm führt als Moderatorin Sonja Neuhaus, Kreissprecherin DIE LINKE. Essen.

Aus einem Flugblatt der LINKEN:

Veranstaltung zur Diskussion um den Nahverkehrsplan

Öffentlichen Nahverkehr ausbauen!

Im September will der Rat der Stadt Essen einen neuen Nahverkehrsplan verabschieden.
Der Nahverkehrsplan ist der „Bestellzettel“ der Stadt für den ÖPNV: Welche Bahnen und
Busse sollen wie oft fahren, welche Linien soll es geben und was soll investiert werden?

Der Kreisverband und die Ratsfraktion DIE LINKE. Essen laden zu einer Veranstaltung ein,
um über die Anforderungen an den Nahverkehrsplan zu diskutieren. Wir wollen wissen, was
Sie wollen! Und wir wollen von Experten hören, was sie für wichtig halten.

Dienstag, 5. September 2017, 19.00 Uhr,
Zeche Carl, Altenessen, Wilh.-Nieswandt-Allee 100.
Kallisto, Altenessenerstr 450, 45329 Essen

Es zeichnet sich ab, dass die Große Rathaus-Koalition aus SPD und CDU einen Plan beschließen will, der für die nächsten Jahre weitgehend Stillstand bedeutet. Damit wird die
Stadt Essen ihr Ziel aus der Bewerbung zur „Grünen Hauptstadt Europas“ verfehlen, den Anteil des ÖPNV bis 2035 auf 25 % zu steigern.

DIE LINKE setzt sich dagegen für einen zügigen Ausbau von Bahn und Bus ein. Sie will

  • eine rasche Fertigstellung der Bahnhofstangente als Voraussetzung für bessere Takt-
    zeiten auf mehreren Linien
  • eine stärkere Verbesserung der Taktzeiten morgens, abends sowie am Wochenende
  • keine Verschlechterungen bei der Anbindung wichtiger öffentlicher Einrichtungen wie Versorgungsamt und Ruhrlandklinik

Auf dem Podium sind:

  • Lothar Ebbers, Pressesprecher des Fahrgastverbandes PRO BAHN NRW
  • Jürgen Eichel, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Landesverband NRW
  • Christian Boden, ver.di-Vertrauensmann Fachbereich Verkehrs
  • Elke Regber, Betriebsrätin der Ruhrlandklinik
  • Wolfgang Freye, für DIE LINKE im Rat und im Planungsausschuss

Durch das Programm führt als Moderatorin Sonja Neuhaus, Kreissprecherin DIE LINKE. Essen.

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31.8.2017 17.30h Willy-Brandt-Platz: Internationalistische Liste /MLPD Essen und Mülheim

[Update 29.8.2017] aus rf-news.de:
Bundestagswahl: Wahlprogramm der Internationalistischen Liste/MLPD zeigt klare Kante


Presseinformation, Essen, 28.08.2017
der Wählerinitiative Essen – Mülheim an der Ruhr

Am kommenden Donnerstag, den 31. August startet die Wählerinitiative Essen-Mülheim der Internationalistischen Liste/MLPD ihren Straßenwahlkampf mit einer Auftaktkundgebung auf dem Willy-Brandt-Platz. Ab 17.30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich an Infoständen zu informieren und unsere Kandidatinnen und Kandidaten kennen zu lernen und ihnen Fragen zu stellen.

Höhepunkt der Kundgebung ist die Rede unserer Spitzenkandidatin Gabi Fechtner (39), der „Internationalistischen Liste/MLPD“ und seit April 2017 Vorsitzende der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD). Gabi Fechtner ist in Solingen aufgewachsen, hat dort ihre Ausbildung zur Werkzeugmacherin gemacht und war von 2004 bis Ende 2016 für das überparteiliche Wahlbündnis „Solingen aktiv“ im Stadtrat von Solingen. Seit Anfang des Jahres gehört sie dem Kreisverband Essen-Mülheim der MLPD an.

Mit Gabi Fechtner werden sich auch die drei Essener DirektkandidatInnen der „Internationalistischen Liste/MLPD“ vorstellen:

Hannes Stockert (44, Elektriker)
kandidiert im Wahlkreis 118 (Mülheim-Essen I)

Horst Dotten (59, langjähriger Metallarbeiter und Betriebsrat
bei dem ehemaligen Krupp-Betrieb Kolektor)
kandidiert im Wahlkreis 119 (Essen II)

Martina Stalleicken (38, CNC-Dreherin)
kandidiert im Wahlkreis 120 (Essen III)

Die „Internationalistische Liste/MLPD“ wird getragen von 16 fortschrittlichen, linken und revolutionären Organisationen, darunter eine ganze Reihe Jugend- und Migrantenorganisationen. Sie hat Landeslisten in allen Bundesländern und darüber hinaus rund 140 DirektkandidatInnen und in vielen Städten deutschlandweit.

Donnerstag, 31.8. ab 17.30 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Essener HBF
Aufktaktveranstaltung der Wählerinitiative der Internationalistischen Liste /MLPD Essen und Mülheim

Rede der Spitzenkandidatin Gabi Fechtner
­
Vorstellung der Essener u. Mülheimer Direktkandidat*innen
Martina Stalleicken, Horst Dotten und Hannes Stockert

Für Verpflegung Grußworte und kulturelle Beiträge ist gesorgt!

www.inter-liste.de
ib-essen@gmx.de
www.mlpd-essen.de

Kontakt: ib-essen@gmx.de, Sigrid Agbeley, Telefon 0201/290597 Essen und Mülheim

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Diskussion um den Nahverkehrsplan: 5.9.2017

Diskussionsveranstaltung zum neuen Nahverkehrsplan. Der Veranstaltungsort hatte sich kurzfristig geändert, und die Veranstaltung findet jetzt im Restaurant Kallisto statt:

Dienstag, 5. September 2017, 19.00 Uhr,
Restaurant Kallisto, Altenessener Str. 450, 45329 Essen
(Nähe U-Bahn-Haltestelle Karlsplatz).

Ausführlicher auf:
http://www.linksdiagonal.de/2017/08/30/di-05-09-2017-19h-linke-diskutiert-ueber-den-nahverkehrsplan/

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