Di. 7.5.2019: Die Juden und die Deutschen Revolutionen 1918/1919

Eine Veranstaltung aus der VHS-Reihe Aufbrüche

Quelle: https://www.visitessen.de/… | vhs-programm.essen.de/…

Dienstag 07.05.2019, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Alte Synagoge (Seminarraum), Edmund-Körner-Platz 1, 45127 Essen. Eingang Alfredistr.

Vortrag von Prof. Dr. Michael Brenner, München / Washington

Der Zusammenbruch der Monarchie in Deutschland Ende 1918 eröffnete neue politische Perspektiven. Linke Bewegungen drängten zur Macht, neue Regierungen wurden gewählt. Prof. Brenner untersucht die Beteiligung der Juden am revolutionären und demokratischen Umbruch in Deutschland. Gerade nationalsozialistische Kreise stießen sich an der Präsenz von Juden in der Politik und auch daran, dass der jüdische Jurist Hugo Preuss die erste demokratische Verfassung Deutschlands, die Weimarer Reichsverfassung, entworfen hatte. In Baden wurde Ludwig Haas (1875-1930) 1918/1919 Innenminister. In Bayern rief der Unabhängige Sozialdemokrat Kurt Eisner am 7. November 1918 die Republik aus und wurde von den Arbeiter- und Soldatenräten zum Ministerpräsident gewählt. Am 21. Februar 1919 ermordete ihn der deutsch-nationale Graf Arco. Die Zeit der Revolutionen war somit eine sehr widersprüchliche Epoche.

Michael Brenner ist Professor für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians- Universität München und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington, D.C. Er ist Internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur sowie gewähltes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Accademia Nazionale Virgiliana in Mantua und der American Academy for Jewish Research. Seine Buch-veröffentlichungen wurden in zwölf Sprachen übersetzt.

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Sterbehilfe? – Lebenshilfe auch am Ende des Lebens!

Leserbrief zum Kommentar von Jens Dirksen „Sterbehilfe erleichtern, aber nicht das Geschäft damit“ (in der WAZ 17.4.2019 )

Respekt vor dem Leben.

Nichts ist so sicher wie der Tod. Am Ende des Lebens. Aber das Ende vorzeitig herbei zu führen sollte ein Tabu bleiben. Mein Vater ist frühzeitig gestorben. An Magenkrebs. Dass Menschen dank der Medizin heute länger leben bezweifele ich. Sie wird jedoch immer häufiger benötigt um Krankheiten zu behandeln, die bei einer besseren und gesünderen Umwelt nicht erst entstanden wären. Die Alternative zu lebensbeendenden Maßnahmen in der Medizin, wäre eine lebenserhaltende Umweltpolitik und z.B. die strenge Einhaltung von NOx-Grenzwerten. Die Aufgabe der Medizin ist Leben zu erhalten, und Krankheitsursachen oder Gesundheitsrisiken aufzuklären, damit sie vermieden werden können. Wir brauchen eine starke Umweltmedizin, aber keine Todesengel in weißem Gewand.

Mit freundlichen Grüßen
Olaf Swillus
Umweltgewerkschaft Essen
https://umweltgewerkschaft.org/de/d-f/essen/1105-umweltgewerkschaft-essen-unterstuetzt-die-streiks-an-den-unikliniken.html

PS.: ich rechne damit, dass die Kirchen Sturm dagegen laufen wenn Mediziner damit beginnen dem lieben Gott ins Handwerk zu pfuschen. Daher in cc auch an superintendentin(at)evkirche-essen.de und an presse(at)bistum-essen.de


Tatsächlich:
aus www.katholisch.de/…/standpunkt/wo-sterbehilfe-ganz-normal-ist

Aber spätestens mit der christlichen Vorstellung, dass Gott das Leben schenkt und auch wieder nimmt, ist eine ausgeweitete aktive Sterbehilfe nicht mehr vereinbar. So schwer es ist: Auch Leiden und Schmerzen gehören zum Leben, sind „Part of the deal“, wie der niederländische Ethikprofessor Theo Boer es kürzlich im Deutschlandfunk formulierte.
Eine zur Normalität gewordene aktive Sterbehilfe könnte zudem ungewollte Nebeneffekte mit sich bringen. Was ist, wenn sich Menschen unter Druck gesetzt fühlen, sich töten zu lassen: solche etwa, die unter Altersarmut leiden, oder kranke Menschen, deren Behandlung viel Geld kostet und die ihren Angehörigen nicht auf der Tasche liegen wollen?

https://www.katholisch.de/aktuelles/standpunkt/wo-sterbehilfe-ganz-normal-ist
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MLPD-Essen: Stadtratsbeschluss gegen BDS-Bewegung ist kein Beitrag gegen Antisemitismus

[Update 13.4.2018] PM auf www.mlpd-essen.de


Am 20.3.2019 beschloss der Hauptausschuss des Stadtrats gegen die Stimmen der Partei DieLinke unter der Überschrift „In Essen ist kein Platz für Antisemitismus“, die weltweite BDS-Kampagne* als antisemitisch einzustufen und ihren Unterstützern keine städtischen Räume zur Verfügung zu stellen.

Wer jedoch meint, dass sich hier kritisch mit den tatsächlich zunehmenden faschistischen und antisemitischen Straftaten und ihrem ideologischen Hintergrund auseinandergesetzt wurde, liegt leider falsch.

Tatsächlich geht der ohne jeden konkreten Anlass gefasste Beschluss rein auf eine von der Bundesregierung initiierte Rufmord-Kampagne gegen Kritiker der israelischen Regierungspolitik zurück. Und das in einer Situation, wo die Netanjahu-Regierung auch im eigenen Land für ihre ultrarechte Politik massiv in der Kritik steht. Z.B. für das im Juli 2018 mit knapper Mehrheit verabschiedete Nationalstaatsgesetz, welches an frühere Apartheidsgesetze in Südafrika erinnert und die arabische Bevölkerung institutionell diskriminiert.

Der offene Brief von PaxChristi Essen an die Essener Ratsmitglieder fordert wie andere demokratische Initiativen eine respektvolle und an Fakten orientierte Diskussion.

Genau das soll die „Antisemitismus-Kampagne“ von Bundes- und Landesregierung verhindern. Ihr Kern ist die Gleichsetzung jeglicher Kritik an der Politik des israelischen Staates mit Antisemitismus.

Weil ein wirklicher Antisemitismus der BDS-Kampagne nicht nachgewiesen werden kann, wird meist suggestiv, tendenziös oder verfälschend berichtet. So, wenn die legitime Forderung nach Rückkehrrecht für alle vertriebenen Palästinenser als „Beleg“ für das Ziel der Zerstörung des Staates Israel durch die BDS-Bewegung angeführt wird (Begründung Ratsbeschluss). Damit werden grundlegende demokratische Maßstäbe in Frage gestellt.

Die MLPD unterstützt die BDS-Kampagne kritisch. Sie steht an der Seite aller berechtigten Befreiungskämpfe unterdrückter Völker. Wir sind Todfeinde jeden Rassismus. Der Antisemitismus ist eine rassistische Ideologie, die zum Völkermord an Millionen Juden durch den Hitler-Faschismus führte. Wir stehen für den proletarischen Internationalismus und die Perspektive der vereinigten sozialistischen Staaten der Welt als Übergang zu einer klassenlosen kommunistischen Gesellschaft. Als Zwischenlösung auf dem Weg zu einem vereinigten demokratischen Staat aller in Israel/Palästina lebenden Menschen sehen wir eine Zwei-Staaten-Lösung als sinnvoll an.

Während faschistische Organisationen in Deutschland fortgesetzt, sogar z.T. staatlich finanziert, agieren können und die Aufklärung faschistischen Terrors verschleppt bzw. verhindert wird, zielt die Kampagne darauf ab, fortschrittliche Kritiker mundtot zu machen und ihren Wirkungskreis einzuschränken. Wir ermutigen alle fortschrittlichen und demokratischen Kräfte, sich zusammen zu schließen gegen die Rechtsentwicklung der Regierung, dem massiven Abbau demokratischer Rechte und Freiheiten und einem Klima der Einschüchterung und Diffamierung. Als MLPD stärken wir dafür das Internationalistische Bündnis, das inzwischen 37 Trägerorganisationen und über 26.000 Einzelpersonen als Unterstützer umfasst.

Die MLPD fordert die Aufhebung des Stadtratsbeschlusses.
Städtische Räume müssen auf antifaschistischer Grundlage allen Gruppen zur Verfügung stehen. Wir fordern eine breite demokratische Debatte zu der Frage.

Mit solidarischen Grüßen, Sigrid Agbeley
MLPD Essen/Mülheim

Zur vertiefenden Auseinandersetzung empfehlen wir die Broschüre „»Antideutsche« – links blinken, scharf rechts abbiegen…“ (erhältlich auf mlpd.de oder direkt bei uns).

  • BDS steht für Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen und richtet sich gegen Staat und Monopole in Israel, nicht Juden allgemein. Es geht um die gewaltfreie Durchsetzung der internationalen Rechtsprechung, unter anderem zahlreiche UNO-Resolutionen. Diese Kampagne wird weltweit auch von über 30 jüdischen Initiativen unterstützt. Von der Kampagne macht man sich am besten selbst ein Bild auf www.bds-kampagne.de
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9 & 10.4: Ruth Weiss: Zeitzeugengespräch

mit der Autorin Ruth Weiss, Fürth, Südafrika, Dänemark und Lutz Kliche, M.A., Diedorf

Am Dienstag, den 9. April
in der Alten Synagoge,
19 Uhr Seminarraum

und am Mittwoch, den 10. April
in Essen-Werden 19.30 Uhr
im Haus Fuhr

Wir sind die Letzten: Zeitzeugengespräch
mit der Autorin Ruth Weiss, Fürth, Südafrika, Dänemark und Lutz Kliche, M.A., Diedorf

Quelle: www.visitessen.de/…

Ruth Weiss wurde 1924 in Fürth bei Nürnberg geboren und musste mit ihrer jüdischen Familie 1936 auf der Flucht vor dem Naziterror nach Südafrika emigrieren, wo Ende der 1940er Jahre die Apartheidsregierung an die Macht kam.

Unter den Eindrücken des am eigenen Leibe in Deutschland erfahrenen Rassismus war die Diskriminierung der schwarzen bzw. nicht-weißen Bevölkerung Südafrikas für sie ein unerträglicher Zustand. Wegen ihrer Kontakte zum Widerstand des ANC musste sie in den 1960er Jahren Südafrika verlassen und ging zunächst nach Südrhodesien, dem heutigen Simbabwe, später nach Sambia und England.

An all diesen Orten arbeitete sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen, darunter die „Financial Times“ und den „Guardian“, später aber auch als Rundfunkjournalistin für die „Deutsche Welle“ in Köln und in der Journalistenausbildung im eben unabhängig gewordenen Zimbabwe. Ihre Arbeit als Journalistin und Buchautorin, meist zu Themen des südlichen Afrika, aber auch zum Friedensprozess in Nordirland, war stets geprägt von einer konsequenten Haltung gegen Apartheid und Rassismus sowie für Frieden und Aussöhnung.

Heute lebt Ruth Weiss in Dänemark und widmet sich dem Schreiben von historischen und politischen Romanen. Sie ist eine hervorragende Zeitzeugin der bewegten Geschichte des 20. Jahrhunderts, eine exzellente Kennerin der Geschichte des südlichen Afrika und eine wunderbare Gesprächspartnerin.

Literatur über und von Ruth Weiss:

ruthweiss.net

de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Weiss_(Journalistin,_1924)

Wege im harten Gras. Erinnerungen an Deutschland, Südafrika und England. Mit einem Nachwort von Nadine Gordimer. Verlag Edition AV, Lich 2016

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4.4.2019: Brass-Band „schwarz – rot-Atemgold 09“ bläst den „Steeler Jungs“ den Marsch

Am Donnerstag, 4.4.2019 ab 17.30 Uhr lädt das Bündnis „Mut machen – Steele bleibt bunt“ zu dem monatlichen “Bunten Donnerstag“, mit dem Zeichen des Protestes gegen die zeitgleich durch den Stadtteil marschierenden „Steeler Jungs“ gesetzt werden sollen. Die „Steeler Jungs“ bezeichnen ihre wöchentlichen Aufmärsche als „Spaziergänge“, die sie mit Freunden unternehmen. In Wahrheit verstehen sie sich als Bürgerwehr. Steele braucht keine Bürgerwehr, sondern ein friedliches und solidarisches Miteinander der im Stadtteil lebenden Menschen. Die Kundgebung findet wegen des Marktschreierevents auf dem Kaiser Otto Platz diesmal an der Kreuzung Bochumer Str. / Dreiringstr. statt.

Es spricht Johannes Brackmann, Geschäftsführer des Kulturzentrums Grend.

Die Brass-Band „schwarz – rot-Atemgold 09“ bläst den „Steeler Jungs“ den Marsch.


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Imagine Africa 2060

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Unnötige Distanzierung: Offener Brief an Herrn Bischof Overbeck

[Update 2.4.2019]:
Pax Christi fordert Gegendarstellung von WAZ und NRZ
Pressemitteilung des Bistum Essen


Sehr geehrter Herr Bischof Overbeck,

wer hätte das gedacht, dass wir uns einmal für BDS interessieren würden.

Die Essener Ratspolitik hat es geschafft, mit ihrem Beschluss der (in Essen nicht vorhandenen) BDS Bewegung keine Räume zu geben. (*)

Und jetzt sehe ich, Herr Bischof Overbeck, dass Sie sich ohne Not in einer eilfertigen Stellungnahme von Pax Christi distanzieren.

Warum?
Ihre Stellungnahmen für Geflüchtete habe ich immer sehr geschätzt und Sie auch oft in Leserbriefen gegen herablassende Zeitungs-Kommentare verteidigt.

Aber hier muss ich Ihnen widersprechen.

Ich finde es nicht richtig, dass Sie Pax Christi im Regen stehen lassen, ohne sich ordentlich zu informieren, zum Beispiel die sehr ausführliche Stellungnahme von Pax Christi lesen. Darauf gehen Sie jedenfalls mit keinem Wort ein. Sie sprechen von „antisemitische Stereotype“ im Zusammenhang mit BDS. Da Sie das nicht erklären, musste ich hier mal nachlesen:

www.zukunft-braucht-erinnerung.de: Der antisemitische Stereotyp/
Aber was haben Hakennasen (ein antisemitisches Stereotyp) mit BDS zu tun?

Ob BDS als antisemitisch zu bezeichnen ist, ist übrigens eine Frage der Definition. Es wurde eine neue Definition geschaffen um dies zu können:

Dazu:

www.faz.net: Kabinett billigt neue Antisemitismus-Definition:

Zu Israel heißt es:

„Darüber hinaus kann auch der Staat Israel, der dabei als jüdisches Kollektiv verstanden wird, Ziel solcher Angriffe sein.“ Daran gibt es von unterschiedlicher Seite Vorbehalte, weil eine Gleichsetzung von Kritik an israelischer Regierungspolitik mit Antisemitismus befürchtet wird.

Dem Kampf gegen den wirklichen Antisemitismus, wird damit allerdings ein Bärendienst erwiesen.

Herzliche Grüße,
Olaf Swillus

(*) PS.: Die Begründung zu dem Anti-BDS-Beschluss der Stadt enthält tatsächlich das Eingeständnis, dass Die BDS-Kampagne … in der Stadt Essen bisher … noch nicht in Erscheinung getreten … ist.

Mein (natürlich ironischer!) Vorschlag ist daher, nach Verabschiedung dieses Beschlusses, die Beschlussfasser, EBB, FDP, CDU, SPD und GRÜNE von der Nutzung städtischer Räume auszuschließen, denn diese Anti-BDS-Aktivisten sind in Essen die einzigen, die über BDS gesprochen und dafür Werbung gemacht haben.

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3.4.2019: 100 Jahre Abschiebehaft: 100 Jahre sind genug!

INFORMATIONS- UND DISKUSSIONSVERANSTALTUNG
mit Frank Gockel, Sprecher der Initiative
“Hilfe für Menschen in Abschiebehaft“ in Büren
Seit 100 Jahren werden Ausländer*innen inhaftiert;
nicht wegen einer Straftat, sondern nur, um den Behörden
die Abschiebung zu erleichtern.
Seit 25 Jahren ist Büren der größte Abschiebeknast
Deutschlands, in dem 60% der Gefangenen selbst nach
geltendem Recht unrechtmäßig inhaftiert sind und Menschen
willkürlich in Isolierhaft eingesperrt werden!
Der Knast in Büren soll ausgebaut werden,
die Haftbedingungen wurden verschärft.
Weitere angekündigte Gesetzesverschärfungen sollen dazu führen, dass künftig noch mehr unschuldige Menschen in Abschiebehaft genommen werden. Wir fordern ein Ende der Abschiebehaft und der Menschenrechte missachtenden Politik in Deutschland. 100 Jahre sind genug!


Nach einem kurzen Film über die Abschiebehaftanstalt in Büren wird Frank Gockel über 100 Jahre Abschiebehaft referieren.

Mittwoch, 3. April 2019, 19:00 Uhr, Alibi, Holzstr. 12, 45141 Essen
www.100-Jahre-Abschiebehaft.de
Frank Gockel, Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.

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13.4.2019: Umweltprobleme in Südkurdistan – was tun ?

der Rosa Luxemburg Club Essen in Kooperation mit dem Verein DALO und der Rosa Luxemburg Stiftung lädt zu einem Vortrag über Umweltprobleme in Südkurdistan (Nord-Irak) ein.

Rebwar Omar, Gründer des Vereins Dalo, kommt aus der Region und berichtet über seine eigenen Erfahrungen und die angeschobenen Projekte vor Ort. Es lohnt sich für alle, die an der Region interessiert sind oder allgemein ein Interesse an Umweltthemen haben und über ihre eigenen Tellerrand schauen möchten.

Samstag, 13. April 2019
14 Uhr
Heilermannstr. 5, Essen, DIDF

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Über Kriegsgefahr, Wahlkampf und drohendem Faschismus in Israel …

Tipp: https://richard-c-schneider.com/ aufrufen. Auf ‚Blog‘ klicken:
https://richard-c-schneider.com/schneiders-blog/
Absolut lesenswert. Richard Chaim Schneider berichtet gerade fast täglich aus Tel Aviv vom Wahlkampf in Israel, und jetzt auch aktuell von neuen Kriegsgefahren über die auch die WAZ aktuell schreibt:

https://www.waz.de/politik/raketenalarm-in-tel-aviv-id216667747.html

und Richard Chaim Schneider, der vor einigen Tagen (am 7.3)  in Essen noch einen Vortrag zur Zukunft Israels in der Alten Synagoge hielt, ist jetzt in Tel Aviv und schreibt darüber in seinem Blog, auch über Bibi alias Netanyahu , der der faschistischen Otzma Yehudit Partei zu Ministerposten verhelfen will.

14. März 2019
https://richard-c-schneider.com/schneiders-blog-bibi-hats-bestellt/

Heute Abend sitze ich in einem Lokal in Tel Aviv, da legt plötzlich der Raketenalarm los. Nein, es gab keine Aufregung, jeder dachte, es sei falscher Alarm. Dann kamen per Handy die ersten Meldungen, daß es kein falscher Alarm war. Tatsächlich wurden Raketen von Gaza nach Tel Aviv abgefeuert. Das erste Mal seit dem Gaza-Krieg 2014. Und was machen die Israelis in solch einer Situation: Witze. „Die Raketen hat Bibi bei der Hamas bestellt. Beste PR für die Wahlen!“ Alle lachen.

Die Menschen in Gaza dürften heute Nacht nichts zu lachen haben. Netanyahu ist in die Headquarters der Armee im Verteidigungsministerium gefahren, von dort werden Kriege oder andere wichtige Operationen der Armee „gefahren“. …

… Für Netanyahu ist diese Situation im Wahlkampf nur von Vorteil. Anders als noch vor einigen Monaten, muß er wohl diesmal „hart“ sein. Das letzte Mal wurde ihm vorgeworfen, er sei zu weich, sei nach den vielen Raketen der Hamas zu schnell bereit gewesen, einem Waffenstillstand zuzustimmen. Das kann er sich also jetzt im Wahlkampf nicht leisten, daß man ihn der „Schwäche“ bezichtigt. Insofern muß man befürchten, daß möglicherweise Entscheidungen getroffen werden, die mehr mit politischem als mit militärischem Kalkül zu tun haben.

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