30.6.2016: Kundgebung: Nisêbîn ist nicht allein! Schluss mit dem Massaker in Kurdistan!

Liebe Freundinnen und Freunde,

wie ihr bestimmt erfahren habt, geht die türkische Regierung brutal gegen die Kurden in der Türkei vor. Es werden Menschen ermordet, Städte zerstört und Wälder in Brand gesetzt und das alles vor die Augen der Weltöffentlichkeit. Wir sind sehr besorgt und möchten das friedlich aber laut mit einer Kundgebung am Donnerstag, 30.06.16 um 18:00 Uhr, am Willy-Brandt-Platz protestieren.

Wir entschuldigen uns für die kurzfristige Einladung und hoffe auf Eure Unterstützung.

Mit solidarische Grüßen

Nav Dem Essen

Yilmaz Gültekin
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Gegen den Erdogan Faschismus- Unendlicher Widerstand!
Nisêbîn ist nicht allein! Schluss mit dem Massaker in Kurdistan!

Seit Monaten werden die kurdischen Städte von der türkischen Militär und Sicherheitskräften belagert und zerstört. In Cizre wurden mehr als 150 Zivilisten am lebendigen Leib verbrannt, Städte sind in Schutt und Asche gelegt. Tausende Menschen sind in der Region auf der Flucht. Nun droht ein neues Massaker in den belagerten kurdischen Städten. Nisêbîn wird seit Tagen aus der Luft bombardiert. Eine Frau aus der Stadt mit dem Namen Yasemin Erkol berichtete kurdischen Medien, dass sie sich in dem Bezirk Alika befinden, unter ihnen 35 Menschen, von denen einige schwerverletzt sind. Sie forderte einen Korridor um die Zivilisten und Verletzte aus der Stadt bringen zu können. Erkol sagte: “Wir können mit niemanden in Kontakt treten. Wir können hier nicht raus, überall sind Schüsse zu hören.

Die kurdischen Zivilverteidigungseinheiten YPS erklären, dass sie ihre bewaffneten Einheiten aus Nisêbîn zurückgezogen haben um weitere zivile Opfer zu vermeiden. In der veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass sich “derzeit keine bewaffnete YPS Einheit mehr in Nisêbîn” befinde und deswegen der türkische Staat “keinen Grund mehr habe die Stadt weiter zu zerstören”.

Jedoch bombardiert der türkische Staat allen voran unter dem Befehl Erdogans die selbstverwaltenden Städten in Kurdistan wie in Cizire, Sur und Gever jetzt auch Nisêbîn. Wir dürfen nicht zulassen dass die Menschheit vor unseren Augen ermordet wird.

Wir Frauen können und wollen dazu nicht schweigen. Wir werden es nicht zulassen, dass die Menschlichkeit ermordet wird. Die Zeit ist gekommen, ein System, das uns alle gefangen hält, zu überwinden und mit ihm abzurechnen. Hinter den faschistischen frauenfeindlichen Angriffen auf die kurdische Bevölkerung steht die Absicht des türkischen Staates und seiner Verbündeten wie der Terrororganisation IS, die kurdische Freiheitsbewegung und die dahinter stehende Vision auf ein freies Leben jenseits von staatlicher und patriarchaler Herrschaft zu zerschlagen.

Wir stehen in unserer Verantwortung, unserer Organisierung, unseren Kampf die internationale Frauensolidarität stärker zu entwickeln. Nur unter dieser Voraussetzung wird es gelingen, die Gewaltkultur im Allgemeinen und speziell gegen Frauen zu überwinden. Kurd*Innen werden ihrer elementaren Rechte beraubt.
Wie lange wollen Sie noch tatenlos zuschauen!?
Einen Krieg gegen unbewaffnete ZivilistInnen tolerieren!?

WIR FORDERN:
– Schluss mit dem schmutzigen Krieg in Kurdistan und der deutschen Unterstützung für
das AKP-Regime!
– Die offizielle Anerkennung der demokratischen Autonomie in Kurdistan!
– Die sofortige Freilassung von Abdullah Öcalan und aller politischer Gefangenen!

Nav-Dem e.V.
Ceni-kurdisches Frauenbüro für Frieden e.V.
ISKU-Informationsstelle Kurdistan

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Fünfte EEG-Reform bremst erneuerbare Energien aus

Katja Kipping hatte dazu im Bundestag eine Rede gehalten:

Passend dazu, was RF-News dazu schrieb:

Stromtrassen durch Deutschland sind gefährlich und nutzen nur den Strommonopolen

https://www.rf-news.de/2016/kw22/fuenfte-eeg-reform-bremst-erneuerbare-energien-aus/

Fünfte EEG-Reform bremst erneuerbare Energien aus!

01.06.16 – Am 8. Juni will die Bundesregierung im Bundestag die fünfte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschließen. Aber auch heute – nach stundenlanger Beratung – sind sich die Regierungsparteien nicht über den Entwurf einig geworden. Klar ist aber, dass dies der bisher grundlegendste Eingriff in den Ausbau erneuerbarer Energien werden würde. Der Anteil des Ökostroms an der Bruttostromerzeugung soll bis 2025 auf 40 bis 45 Prozent gedeckelt werden. Der derzeitige jährliche Zuwachs von Windkraft an Land soll auf die Hälfte mit 2.500 Megawatt begrenzt werden.

„Klimakanzlerin“ Merkel und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel bremsen den Umstieg auf regenerative Energien aus – im Gegensatz zu ihren schönen Reden auf der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015. Diese Politik flankiert die anhaltende umweltfeindliche Verbrennung fossiler Energieträger durch die Energiemonopole und verhindert die Schaffung von zehntausenden neuen Arbeitsplätzen.

Ab 2017 will die Regierung die festgelegten Ökostrommengen ausschreiben. Die Betreiber von Wind- und Solaranlagen werden nicht mehr für 20 Jahre garantierte festgelegte Vergütungssätze pro eingespeiste Kilowattstunde Strom bekommen. Stattdessen sollen sie erstmals ab 2017 im „Wettbewerb“ mit Ausschreibungen um die Ökostrommengen konkurrieren. Zum Zuge käme der Bieter, der den niedrigsten Strompreis garantiert.

Dem dient auch der festgelegte bevorzugte Ausbau der Offshore-Windparks gegenüber Windrädern an Land in Norddeutschland. Dies entpuppt sich als glänzendes Geschäft für die Energie- und Anlagenbaukonzerne. Der Essener Energiekonzern Eon baut bis 2019 zusammen mit dem norwegischen Konzern Statoil für 1,2 Milliarden Euro vor Rügen einen Offshore-Windpark mit 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse.

Nach zahlreichen Protesten sollen kleine private Solaranlagen bis 750 Kilowatt von Ausschreibungen ausgenommen werden. Besonders Bundeswirtschaftsminister Gabriel spielt sich als Anwalt des „kleinen Mannes“ hin, den es vor zu hohen Strompreisen durch die EEG-Zulage zu schützen gilt. Dabei ist der ganze Zweck dieser Umlage, die entstehenden Kosten auf die Massen abzuwälzen. Tatsache ist, dass viele Industrieunternehmen von der Zahlung der Ökostromumlage (2015 6,17 ct/kWh vom Durchschnittspreis von ca.30 ct/kWh Strom) befreit sind. Darin will die Regierung nichts ändern.

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) deckt auf, dass inzwischen mehr in den Taschen der Energiekonzerne landet, wenn sie an sonnig-windigen Tagen z.B. Kohle sparen und ihre Lieferverpflichtungen mit billigen Solar- und Windstrom erfüllen.¹

Im Gesetzentwurf wird vertreten, dass der Ausbau erneuerbarer Energien warten müsse, bis der Ausbau der Stromnetze erfolgt ist. In „Netzengpassgebieten“ will die Regierung deshalb der Windkraftzubau besonders drosseln. Die Bevölkerung braucht aber keine Stromautobahnen, sondern lokale und regionale Stromspeicher.

Die MLPD tritt für die sukzessive und vollständige Ersetzung fossiler Brennstoffe durch regenerative Energien ein. Energiegewinnung vor allem aus Sonne, Wind, Wasser und Bioabfällen! Senkung der Treibhausgas-Emissionen um 70 bis 90 Prozent bis zum Jahr 2030 und klarer Kurs auf Absenkung des CO2-Gehalts in der Luft auf 350 ppm!²

Dieser Kampf muss als Teil des Kampfes zu Rettung der natürlichen Lebensgrundlagen geführt werden. Dazu bedarf es einer internationalen Umweltbewegung in neuer Qualität. Das geht nicht ohne den Zusammenschluss von Arbeiter- und Umweltbewegung und das feste Rückgrat revolutionärer Parteien mit einer gesellschaftlichen marxistisch-leninistischen Perspektive der Befreiung der kapitalistischen Ausbeutung von Mensch und Natur.

¹) Homepage Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.: „Radikaler Kurswechsel in der deutschen Energiepolitik“, Wolf von Fabeck, 31.05.2016

²) Stefan Engel: „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstürung der Einheit von Mensch und Natur?“, Seite 277

Hier geht es zur Homepage des Buchs „Katastrophenalarm!“

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22.6.2016: Marl-Hamm: Flutung Auguste Victoria stoppen / 27.6.2016: Essen: Gutachten zur Prüfung „möglicher Umweltauswirkungen“

Zwei Veranstaltungen zum gleichen Thema:
Die späten Folgen der Verbringung von Giftmüll in Bergwerke.


Mittwoch, 22.6.2016 19:00 Uhr,
Ernst-Reuter-Haus, Marl-Hamm, Sperberweg 3


Montag 27.6.2016 19:30 Uhr,
Kopstadtplatz 13, 45127 Essen (Geschäftsstelle B’90/DIE GRÜNEN)

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Sorgen und Proteste wegen PCB unter Tage

Zitat aus:
www.derwesten.de/region/neue-sorgen-wegen-pcb-unter-tage-id11918760.html (14.06.2016 | 21:28 Uhr)

Möglicherweise befinden sich in den Bergwerksschächten des Ruhrgebietes noch viel mehr Rückstände des hochgiftigen PCB als angenommen. Bislang war davon ausgegangen worden, dass zwischen 1969 und 1986 rund 10.000 Tonnen PCB im Revier-Bergbau eingesetzt wurden, von denen der weitaus meiste Teil (95 Prozent) wohl noch unter Tage lagert. Tatsächlich aber können die von der Landesregierung beauftragten Gutachter den gesamter PCB-Einsatz während dieser Zeit gar nicht überblicken, weil für die ersten Jahre – von 1969 bis 1974 – alle Dokumentationen fehlen. Das sei bekannt geworden auf der jüngsten Sitzung des Arbeitskreises „Bruchhohlraumverfüllung/PCB“, berichtet der Umweltverband BUND Nordrhein-Westfalen.

Dirk Jansen, BUND meint in Lokalzeit vom 15.6.2016 dazu:

„Jetzt ist konsequentes Handeln erforderlich. Im Zweifel muss sich Umweltminister Remmel durchsetzen und nachträglich die Wasserrechtlichen Erlaubnisse korrigieren.“

Joachim Löchte von der RAG, hat eine andere Idee:

„Wenn das Grubenwasser ansteigt werden wir Beruhigung bekommen. Die Schwebstoffe in diesem beruhigten Wasser werden zu Boden sinken“

Mülheim steht AUF fordert: Wasserhaltung muss bleiben!
Die RAG gefährdet wissentlich unser Trinkwasser

Zum Artikel „Neue Sorgen wegen PCB unter Tage“ im überregionalen Teil vom 15.06.16
Also sind es noch mehr, bis zu 15000 Tonnen des Ultragifts PCB, die in unserem Untergrund lagern, die RAG hat sie teilweise einfach versickern lassen. Ebenso lauern 1,6 Millionen Tonnen Giftmüll in stillgelegten Bergwerken. Auf die Anfrage von Mülheim steht AUF im Mülheimer Umweltausschuss hieß es seitens der RAG, sie habe alles im Griff, die Wasserhaltung würde nicht aufgegeben, nur der Pegel angehoben. Damit wird auf lange Sicht aus reinen Profitgründen großflächig unser Trinkwasser verseucht! Der mutige Bergmann Christian Link aus Gelsenkirchen, der dieses Umweltverbrechen zum öffentlichen Thema gemacht hat, wurde von der RAG der Lüge bezichtigt und mit einem RAGweiten Anfahrverbot belegt. Mülheim steht AUF fordert: Das Gift muss auf Kosten der RAG herausgeholt und die Wasserhaltung in vollem Umfang beibehalten werden, das Anfahrverbot von Christian Link ist sofort aufzuheben – eine öffentliche Entschuldigung ihm gegenüber ist das Mindeste!

Lokalzeit, der ganze Beitrag:

Schon anläßlich eines Zwischenberichts im März gab es bereits Proteste:

Protestbrief an NRW-Umweltminister Remmel
von Lisa Wannenmacher, NV AUF:

„Der Zwischenbericht stellt fest, dass Giftmüll und PCB eben nicht wasserdicht eingeschlossen sind … Es wird auch festgestellt, dass PCB-Einlagerungen und Einleitung über das Grubenwasser in den Rhein nicht erlaubt sind … Wir fordern Sie auf, sofort dafür zu sorgen, dass die Wasserhaltung im Bereich des linken Niederrheins nicht weiter zurückgefahren wird und im Gegenteil abgepumpt wird … Wie bekannt liegen im Bereich des Binsheimer Feldes (Trinkwasserschutzgebiet) … weit über 100.000 Tonnen Giftmüll in etwa 800 m Tiefe… Im Bereich des Bergwerkes West liegen PCB-Massen auf der 885m-Sohle konzentriert …„ Lisa Wannenmacher, NV AUF geht’s ( zitiert aus Giftmüll und PCB unter Tage gefährden das Trinkwasser!)

Die Umweltgewerkschaft protestierte bei der RAG:

Nach bekannt werden des Zwischenberichts der Gutachter geht eine Protestnote an die RAG. Darin wird die RAG aufgefordert, „das Anfahrverbot gegenüber Christian Link mit sofortiger Wirkung aufzuheben und ihn wieder als Fördermaschinist auf RAG-Bergwerken zu beschäftigen. Nicht der Bergmann Christian Link hat die Unwahrheit gesagt, sondern Ihr Unternehmen versuchte, mit solchen Willkür-Maßnahmen für Sie unangenehme Wahrheiten zu unterdrücken.“
( zitiert aus Giftmüll und PCB unter Tage gefährden das Trinkwasser!)

Zu guter Letzt:

Am Mittwoch, 22.6.2016 19:00 Uhr
werden sich Menschen treffen um zu sprechen über:
Marl-Hamm: STOP – Verfüllung und Flutung auf Auguste Victoria !

Am Montag, 27.6.2016 19.30 Uhr
wird in Essen, Kopstadtplatz 13, ein Staatssekretär aus dem Umweltministerium über den aktuellen Sachstand des „Gutachtens zur Prüfung möglicher Umweltauswirkungen des Einsatzes von Abfall-und Reststoffen zur Bruch-Hohlraumverfüllung in Steinkohlenbergwerken in NRW“ informieren. „PCBs werden dabei berücksichtigt.“ Lokalkompass.de: Fachgespräch Steinkohle, Prüfung möglicher Umweltauswirkungen des Einsatzes von Abfallstoffen in Bergwerken

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18.6.2016: Diskussion zum Ausstieg aus der Braunkohle in NRW

Kreisverwaltung Rhein-Erft-Kreis, Großer Sitzungssaal, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim
Samstag, 18. Juni 2016, 11:00-16:00 Uhr.

13.00 – 14.30 Uhr Ausstieg aus der Kohle – sozialer und ökologischer Wandel für Mensch und Umwelt (Teil 1) Prof. Dr. Ralf-Michael Marquardt, Westfälische Hochschule; Hilmar Höhn, IG BCE; Daniela Setton, Institute for Advanced Sustainability Studies; Dr. Martin Beckmann, ver.di 14.30 Uhr Kaffeepause

15.00 – 15.50 Uhr Ausstieg aus der Kohle – sozialer und ökologischer Wandel für Mensch und Umwelt (Teil 2) Tina Keller, ausgeCO2hlt; Dirk Jansen, BUND NRW; Peter Singer

Ausstieg aus der Braunkohle in NRW: Strukturwandel in der Region – sozial und ökologisch
Samstag, 18. Juni 2016,
Beginn: 11:00
Ende: 16:00
Ort: Kreisverwaltung Rhein-Erft-Kreis, Großer Sitzungssaal, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim

Strukturwandel in der Region – sozial und ökologisch Die Klimakonferenz in Paris hat deutlich gemacht: Fossile Energieträger – insbesondere Braunkohle – sind nicht zukunftsfähig, wenn der Klimawandel wirksam bekämpft werden soll.

Die Bundestagsfraktion DIE LINKE setzt dabei auf ein Kohleausstiegsgesetz mit Restlaufzeiten und Flexibilität sowie einem Verbot des Neubaus von Kohlekraftwerken und des Neuaufschlusses von Tagebauen und nicht auf preisbasierte Instrumente. Ziel ist ein geordneter Kohleausstieg, der auf einem gesetzlichen und sozial flankierten Abschaltplan mit Restlaufzeiten für die Kraftwerksblöcke basiert. Der aktuell im Januar 2016 vorgestellte 11-Punkte-Vorschlag von AGORA Energiewende zu einem Kohlekonsens, der am 16.2.2016 in der Bundestagsfraktion vorgestellt und diskutiert wurde bietet dazu interessante Anhaltspunkte. Darüber hinaus braucht eine Region wie das Rheinische Revier ein Konzept für einen Strukturwandel, das sozial und ökologisch verträglich ist. Dieses Vorgehen schafft Planungssicherheit für alle Seiten.

Der Energie-Konzern RWE reagiert auf den Kohleausstieg mit Entlassungen und setzt auf die Externalisierung der Kosten der durch den Braunkohleabbau verursachten Schäden. Zudem liegen 25% der RWE-Aktien in Besitz von Kommunen und Landkreisen bei Rhein und Ruhr.

Vor diesem Hintergrund wollen wir im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung Ansätze für eine kohlefreie Zukunft in NRW vorstellen, diskutieren und dokumentieren. Die Referent_innen werden zusammen mit den Umweltaktivist_innen über gemeinsame Strategien diskutieren, um parlamentarische und außerparlamentarische Aktivitäten zusammenzuführen (Klimaproteste rund um „Ende Gelände“ und an das Klimacamp im Rheinland).

PROGRAMM

11.00 Uhr Begrüßung und Einführung Hubertus Zdebel, MdB, Sprecher für Atomausstieg der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Hans Decruppe, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Rhein-Erft

11.15 – 12.30 Uhr Keine Kohle für den Klimawandel!? Eva Bulling-Schröter, MdB, energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag; Hubertus Zdebel

12.30 – 13.00 Uhr Mittagspause

13.00 – 14.30 Uhr Ausstieg aus der Kohle – sozialer und ökologischer Wandel für Mensch und Umwelt (Teil 1) Prof. Dr. Ralf-Michael Marquardt, Westfälische Hochschule; Hilmar Höhn, IG BCE; Daniela Setton, Institute for Advanced Sustainability Studies; Dr. Martin Beckmann, ver.di 14.30 Uhr Kaffeepause

14.50 Uhr Grußwort Peter Singer, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Regionalrat Köln

15.00 – 15.50 Uhr Ausstieg aus der Kohle – sozialer und ökologischer Wandel für Mensch und Umwelt (Teil 2) Tina Keller, ausgeCO2hlt; Dirk Jansen, BUND NRW; Peter Singer

15.50 – 16.00 Uhr Fazit und Ausblick Hubertus Zdebel Durch die Veranstaltung führt das Moderationsteam Matthias W. Birkwald, MdB, Köln; Marika Jungblut, stellv. Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Städteregionstag Aachen; Peter Singer

Eine Veranstaltung gemeinsam mit der der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW sowie der Regionalratsfraktion DIE LINKE Köln und Kreistagsfraktion Rhein-Rhein Erft

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TERRA VIVA MARCH am 4.6.2016 in Düsseldorf

aus einem Flugblatt:

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March Against Monsanto wird 4 und findet weltweit auch in diesem Jahr im Mai statt.
In Düsseldorf fällt der Termin aber genau auf den Japantag, darum haben wir unseren
Aktionstag um zwei Wochen, und zwar auf den 04. Juni 2016, verschoben.

Herzliche Einladung zum TERRA VIVA MARCH DÜSSELDORF!

Warum TERRA VIVA MARCH statt wie gewohnt March Against Monsanto?!
Grund dafür war zum Einen die vielfache Kritik bzgl. des bisherigen Titels .
Auch sind wir es leid, dem Konzern kostenlose Werbung zu machen.
In erster Linie wollen wir aber aussagen, warum wir das alles machen und WOFÜR wir
eigentlich sind, anstatt nur WOGEGEN.

Die indische Umweltaktivistin Vandana Shiva, die unsere konstante Inspiration ist, stellte
im vergangenen Jahr, bei der COP21 in Paris, das TERRA VIVA Manifest vor.
Die Idee eines Bündnisses aller Völker weltweit, zum Schutz der Erde und zum
gegenseitigen Schutz, ist genau der springende Punkt, wofür es sich aus unserer Sicht
lohnt, am 04. Juni und weiterhin, uns gemeinschaftlich für eine Lebendige Erde und eine
lebenswerte Zukunft für alle zu engagieren.
Deswegen TERRA VIVA MARCH!

Selbstverständlich bedeutet das auch weiterhin Widerstand gegen die
faschistoiden Machtinstrumente der Konzerne: gegen TTIP und CETA,
Glyphosat, Gentechnik und Patente auf Allgemeingut.

Darum ziehen wir am 04. Juni, wie gewohnt mit einem Demonstrationszug quer durch
die Stadt, mit Start und Ende am Graf Adolf Platz, und veranstalten auf der großen Wiese
unseren alljährlichen bunten Markt Aller Möglichkeiten.

Eingeladen sind alle, die den Tag mitgestalten und ihr Wissen um die
Alternativen und Lösungsansätze weitergeben wollen.
Seid dabei mit euren Schildern, Bannern, mit einem Redebeitrag, mit
Performance, Musik, Infostand, mit euren Rezepten und Ideen für eine
bessere und selbstbestimmtere Zukunft.

Am Sonntag, den 5. Juni, machen wir direkt weiter mit dem POLITISCHEN
SUPPENTOPF in Zusammenarbeit mit der Gründungsinitiative Ernährungsrat
Düsseldorf, INKOTA, Foodsharing und Leben findet Stadt, auf der Uedesheimer Str. 2 in
Düsseldorf-Bilk (siehe separate Einladung)

Wir freuen uns sehr auf dieses besondere gemeinsame Wochenende!


Tagesprogramm:
Sammeln zur Demo ab 12:00 Uhr auf dem Graf-Adolf-Platz
Start gegen 13:00 Uhr
ROUTE: Graf Adolf Platz, Königsallee, Körner Straße, Heinrich Heine Allee, Grabbeplatz, Mühlenstraße,
Burgplatz, Rathausufer, Schulstraße, Carlsplatz, Benrather Straße, Königsallee, Graf-Adolf-Platz
Zwischenkundgebungen: Burgplatz und Carlsplatz
Markt der Möglichkeiten: Von 12:00 bis ca. 20:00 Uhr am Graf-Adolf-Platz:
Infostände, Mitmach-Aktionen, Pflanzen-und Saatgut-Tauschmarkt bis ca. 18 Uhr
Musik und gemütlicher Ausklang bis ca. 20 Uhr
Aufbau ab ca 9.00 Uhr möglich.

Spenden

Jeder Betrag hilft dem Organisations-Bündnis, die Aktion zu finanzieren -Danke!

O. Tawiah
Stchwort: TERRA VIVA MARCH 2016
IBAN: DE77 4306 0967 4072 5487 00
BIC: GENODEM1GLS
Rückmeldungen, Anfragen, Anmeldungen willkommen!
Vorbereitungstreffen und Film-Treffen siehe:

https://stop-monsanto.tumblr.com/post/144445978191/vorbereitungen-f%C3%BCr-den-march

Mit vielen Grüßen und in Vorfreude auf den 04. Juni,

Olivia Tawiah und das Organisations-Bündnis

Mail mamduesseldorf@gmail.com
Web http://www.stop-monsanto.tumblr.com/
facebook http://www.facebook.com/MarchAgainstMonsantoDuesseldorf

Infos zu den beteiligten Initiativen:

http://www.marchagainstmonsanto-duesseldorf.de

http://www.lebenfindetstadt.de

http://www.nutzpflanzenvielfalt.de

http://www.oekotop.de

http://www.duesselgruen.de

http://www.lammertzhof.info

http://www.seedfreedom.info/de/

http://www.navdanya.org

http://www.navdanyainternational.de

http://www.organicconsumers.org

http://www.march-against-monsanto.com/

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Duisburger Umwelttage 2016 5.– 26. Juni

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Freitag, 10. Juni 2016 18 Uhr Fachforum – Vortrag – Diskussion: Interkulturelles Umweltengagement: Schlüssel zur Partizipation

Samstag, 18. Juni 2016 10 bis 17 Uhr Infostand der Umweltgewerkschaft

Samstag, 18. Juni 2016 10 bis 18 Uhr Umweltmarkt und „Öko-Markt und Eine Welt Bazar“

Samstag, 18. Juni 2016 10 bis 18 Uhr Aktionstag: Bodenaktionstag in Duisburg im Rahmen des Umweltmarktes

Freitag, 24. Juni 2016 19 Uhr Vortrag- und Diskussionsabend: Gesund leben und dabei die Umwelt schützen – geht das heute noch?


Freitag, 10. Juni 2016 18 Uhr Fachforum – Vortrag – Diskussion Interkulturelles Umweltengagement: Schlüssel zur Partizipation

Menschen nichtdeutscher Herkunft werden bisher wenig von deutschen Umweltorganisationen erreicht, obwohl über 15 Mio. Menschen im Land einen Migrationshintergrund besitzen – durch die Flüchtlingswelle wird diese Zahl weiter steigen. Es wird zu wenig erkannt, dass Engagement und Verantwortung für die gemeinsame Umwelt eine große Chance für bürgerschaftliches Engagement und für gesellschaftliche Teilhabe sein können. Umweltschutz
ist ein universelles Thema, was alle Menschen und Kulturen verbindet. Unser Referent wird die Möglichkeit beleuchten, wie bisher vernachlässigte Zielgruppen als aktiver Teil der Gesellschaft eingebunden werden können. Was können die deutschen Akteure tun, um sich interkulturell und interreligiös zu öffnen und um Menschen aus anderen Kulturen zu gewinnen.
Veranstalter: Yesil Cember – ökologisch. interkulturell. gemeinnützige GmbH
Leitung: M. Ali Yasar, Regionalkoordinator NRW, Tel. 0177 2785797
Adresse: Alevitische Gemeinde Duisburg, Friedrich-Alfred-Str. 182,
47226 Duisburg-Rheinhausen


Samstag, 18. Juni 2016 10 bis 17 Uhr Infostand der Umweltgewerkschaft
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beim Duisburger Umweltmarkt, auf der Königstr. (Fußgängerzone) Nähe HBF Duisburg – zusammen mit zig anderen Umweltinitiativen, -Organisationen, Parteien, Einzelpersonen.


Samstag, 18. Juni 2016 10 bis 18 Uhr Umweltmarkt und „Öko-Markt und Eine Welt Bazar“

In diesem Jahr laden der Umweltmarkt und „Öko-Markt und Eine Welt Bazar“ ein, um unter anderem das Thema „Urban Gardening – Gärtnern in der Stadt“ in vielen Facetten zu präsentieren. Das Amt für Umwelt und Grün wird einen Teil der Königstraße in eine „Grüne
Oase des Urban Gardenings“ verwandeln, in der die Fachleute rund um das Thema „Urban Gardening – Gärtnern in der Stadt“ präsentieren und Beratungen anbieten.

„Luftiges Gemüse und fleißige Würmer“ – auf kleinster Fläche gartentechnisch aktiv sein, das bieten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg auf dem Duisburger Umweltmarkt. Der Bereich Grün stellt eine fertige Pflanzsäule aus und errichtet während des Umweltmarktes eine Gemüsesäule.
Auf dem Markt zeigen außerdem Umweltschutzvereine und -verbände, Eine-Welt-Gruppen, städtische Ämter und Institutionen sowie soziale Initiativen ebenso wie Firmen, die sich im Umwelt- und Naturschutz engagieren, ihre Arbeit. Händler und Unternehmen werden nach ökologischen Kriterien entstandene Waren und Dienstleistungen ebenso anbieten wie aus dem fairen Handel. Lebensmittel aus biologischem Anbau, Farben, Tapeten und Hölzer zum giftfreien Wohnen, Teppiche, die ohne Kinderarbeit hergestellt wurden.

Der Weltladen Duisburg stellt große und kleine Fußbälle vor, die unter fairen Bedingungen hergestellt werden. Für den Praxistest wird ein Dribbelparcours aufgebaut. Jeder Dribbler kann in den regelmäßigen Verlosungen einen fairen Ball gewinnen. Informationen zur Energiewende, Energie Genossenschaften, Erneuerbare Energien oder Dachbegrünung sind an mehreren Ständen des Umweltmarktes zu finden. Das Reparieren von defekten Geräten und der Aspekte des Repair Cafés Duisburg sind Thema des Umweltmarktes genau wie die Wiedernutzung von ausgemusterten IT-Geräten. Am Stand der Kindernothilfe e.V. erhalten Sie Informationen zu „ökologischen Kinderrechten“ bzw. das Recht auf eine gesunde Umwelt.

Auf dem Markt ist sicher für jeden etwas dabei. Wir möchten Sie herzlich einladen, die Stände des Umweltmarktes zu besuchen und sich beeindrucken zu lassen. Ein Spaziergang über die Königstraße lohnt sich in jedem Fall.
Veranstalter: Amt für Umwelt und Grün
Kontakt: Dr. Ribhi Yousef, Tel. 0203 / 283 – 3357
Adresse: Königstraße, Duisburg-Mitte


Samstag, 18. Juni 2016 10 bis 18 Uhr Aktionstag: Bodenaktionstag in Duisburg im Rahmen des Umweltmarktes

Wir betreten ihn, wir befahren ihn, wir pflastern ihn, bepflanzen ihn, durchgraben ihn. Dabei ist uns meist gar nicht bewusst, wie wichtig unser Boden für uns ist und gleichzeitig, wie viel Leben in einem gesunden Boden stecken kann. Dabei ist der Lebensraum Boden in großer Gefahr.

Der Bodenaktionstag im Rahmen des diesjährigen Umweltmarktes in Duisburg möchte aufmerksam machen auf die Bedeutung des Bodens, auf die Vielfalt der Lebewesen in und auf ihm und auf Möglichkeiten, wie jeder ganz einfach zum Bodenschutz beitragen kann. Hier gibt es vor allem Mitmachaktionen und Gewinnspiele für Kinder und Erwachsene sowie Ausstellungen und Informationsmaterial, die über das wichtige Thema Bodenschutz informieren. Haben Sie schon einmal tief in den Boden geschaut? Erpuzzeln Sie ihn sich doch einfach! Oder haben Sie schon einmal am Boden gerochen? Wie riecht z.B. der Waldboden und wie der einer Baustelle? Beim Bodenquiz der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) können Klein & Groß ihr Bodenwissen auf den Prüfstand stellen und mit etwas Glück tolle Preise gewinnen.

Im LUMBRICUS-Umweltbus der NUA kann man den faszinierenden Bodenlebewesen näher auf die Spur kommen. Die ansonsten kleine „Krabbeltiere“ kommen ganz groß raus und können durch Stereolupen genau betrachtet werden. Dabei stehen die Bodenexperten des LUMBRICUS mit viel Herz und interessanten Informationen zur Seite.

Auf einem Barfußpfad können Sie den Boden mit den Füßen erfühlen. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bietet außerdem zahlreiche aktuelle Informationen über den „Boden unter unseren Füßen“ an. Der Geologische Dienst NRW widmet sich dem Thema Klima & Erdgeschichte.

Die Aktion mit bunten Sanden und Mikrofossilien und ihrer jeweiligen Klimaabhängigkeit wird zum „Anfassen“ angeboten. Den geologischen Aufbau unter dem Stadtgebiet von Duisburg können Interessierte anhand von Bohrkernen, Handstücken und Karten begreifen und erfassen. Immer wieder in der Erdgeschichte haben Klimaänderungen zu drastischen Änderungen in der Pflanzen- und Tierwelt geführt. Heute greifen wir Menschen aktiv in unser Klima in ein.

Der Wissenschaftsladen Bonn e.V. stellt sein mehrfach ausgezeichnetes Projekt „Natur in graue Zonen“ vor. Dabei stehen die Entsiegelung und die naturnahe Gestaltung insbesondere von Firmengeländen im Vordergrund. Vorher-Nachher-Bilder machen die positive Veränderung sichtbar. Am Stand der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V. können Bodentiere gesucht und beobachtet werden. Außerdem erwartet Sie ein spannendes Bodenquiz. Weitere Partner unterstützen den Bodenaktionstag. Wir möchten Sie herzlich einladen, die Stände des Bodenaktionstages auf dem Duisburger Umweltmarkt zu besuchen und sich beeindrucken zu lassen, was Boden alles kann!

Veranstalter: Natur- und Umweltschutzakademie NRW, dem Geologischen
Dienst NRW, dem Landesumweltamt (LANUV NRW), der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet e.V und der Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Kontakt: Dr. Ribhi Yousef, Tel. 0203 / 283 – 3357 und
Eva Pier, Tel. 02361 / 3053315
Adresse: Königstraße, Duisburg-Mitte

Freitag, 24. Juni 2016 19 Uhr Vortrag- und Diskussionsabend
Gesund leben und dabei die Umwelt schützen – geht das heute noch?

Viele Menschen unternehmen große Anstrengungen, sich durch bewusste Ernährung, Sport und Bewegung gesund zu halten. Sie sehen dies auch als Beitrag zum Umweltschutz. Zugleich nimmt die Umweltbelastung durch chemische und atomare Belastung teils dramatisch zu. Weltweit und in Deutschland sind Massenerkrankungen auf dem Vormarsch. Nach aktuellem Stand werden 50% der Männer und 43% der Frauen im Verlauf ihres Lebens mit einer Krebsdiagnose konfrontiert! Der Vortrag entwickelt anhand von Fakten und Trends, dass individuelle Maßnahmen nicht ausreichen werden, eine globale Umweltkatastrophe zu verhindern. Für den Kampf zur Rettung der Umwelt spielt der persönliche Paradigmenwechsel aber eine wichtige Rolle. Gesunde Ernährung, gesunde Bewegung und Stressbewältigungstechniken leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung und Überwindung chronischer Krankheiten. Sie stoßen aber auf systemische Grenzen. Ein gesamtgesellschaftlicher Paradigmenwechsel erfordert die Überwindung der kapitalistischen Produktionsweise und Gesellschaftsordnung, die sich gesetzmäßig am Maximalprofit für das internationale Finanzkapital ausrichtet und nicht an der Bewahrung der
Einheit von Mensch und Natur.

Der Referent und Duisburger Arzt Dr. Günther Bittel ist erfahrener Mediziner und Umweltaktivist. Für sein Engagement u.a. für die ganzheitliche Schmerztherapie unter Einschluss von Umweltmedizin, Naturheilverfahren und Psychosomatik wurde er mit dem Schmerzpreis 2016 ausgezeichnet.

Das Preisgeld spendete er für den ökologischen Aufbau eines Gesundheitszentrums in der zerbombten syrischen Stadt Kobanê / Rojava.

Veranstalter: Umweltgewerkschaft – Ortsgruppe Duisburg
Referent: Dr. Günther Bittel, Umweltgewerkschaft – Ortsgruppe Duisburg
Kontakt: Suse Vöhringer, Tel. 02065 / 31209
Adresse: Café Museum, Friedrich-Wilhelm-Strasse 64, 47051 Duisburg-Mitte.

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Australische Regierung gegen einen Bericht über Klimaschäden am Great Barrier Reef

Die in einem Bericht ursprünglich enthaltenen Passagen über Klimaschäden am Great Barrier Reef wurden auf Wunsch der australischen Regierung entfernt. Das berichtet der britische „Guardian„, der außerdem die gestrichenen Stellen abdruckte. ( Quelle: www.rf-news.de). Aber auch die UN-Seite auf der der Bericht veröffentlicht wurde, weist auf diese Streichung hin:

http://whc.unesco.org/en/news/1500

160529_whc_at_the_request_of_the_government_of_australia_640

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/great-barrier-reef-australien-streicht-kritik-aus-uno-bericht-a-1094546.html

http://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/great-barrier-reef-australien-streicht-kritische-passagen-aus-un-klimabericht_id_5571747.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/great-barrier-reef-gefahr-durch-heftige-korallenbleiche-a-1088199.html

world_heritage_and_tourism_in_a_changing_climate_cover_300

http://whc.unesco.org/en/activities/883/

http://whc.unesco.org/en/soc/3234

http://whc.unesco.org/document/139944

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Essens Trostpflaster zu Hartz IV

Zitat aus: www.derwesten.de/staedte/essen/teilhabe-karte-dgb-sieht-politik-am-zug …

essens_teilhabekarteDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Essen fordert von der Politik mehr Anstrengungen, um die Bekanntheit Verbreitung und der Teilhabe-Karte zu erhöhen. „Die Politik sollte im Interesse der Betroffenen darüber nachdenken, wie sich die Personenzahl erhöhen könnte“, sagte Dieter Hillebrand, DGB-Regionsgeschäftsführer. Den Vorschlag der Linken, die Teilhabe-Karte direkt bei der Antragsstellung für Hartz-IV-Leistungen an die Menschen mit auszugeben, hält der DGB für einen „guten und praktikablen Weg“.

Dietrich Keil, Sprecher des Essener Bündnis für alternative, unabhängige und fortschrittliche Kommunalpolitik ‚Essen steht AUF!‘ meint dazu:

Trostplaster

160528_nrzessen_lb_schroeders_gewaechs_mit_gruen_duenger_300 Teilhabe-Karte: Dass Rabatte für die gesellschaftliche Teilhabe von immer mehr armen Menschen eigentlich eine Bankrotterklärung eben dieser Gesellschaft sind, kommt der Politik gar nicht in den Sinn. Man wolle vielmehr mit der Rabattkarte den Armen das „Stigma“ ersparen, ihre Armut jeweils nachweisen zu müssen. Das Stigma hat einen Namen: Hartz IV. Und Verantwortliche dafür: Die Hartz-Gesetze mit Abschaffung der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung und Ersatz durch Sozialhilfe, mit Zwang zu Niedriglöhnen sind Schröders SPD-Gewächs mit GRÜN-Dünger! Das können Rabatt-Trostpflaster der gleichen Parteien nicht vergessen machen.
Dietrich Keil, ‚Essen steht AUF!‘

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DGB-Jugend zum Tag der deutschen Zukunft: Eure Zukunft endet hier! Dortmund bleibt demokratisch, tolerant, weltoffen

[Update 25.5.2016] Aktuelle Infos: https://dortmund.no-tddz.org/


DGB-Jugend zum Tag der deutschen Zukunft: Eure Zukunft endet hier!
Dortmund bleibt demokratisch, tolerant, weltoffen

160604_DGBJugend_gegen_TddZ_320

Eure Zukunft endet hier! –
Dortmund bleibt
demokratisch, tolerant, weltoffen

Die Dortmunder Neonazis rund um die Partei „Die Rechte“, die mehrheitlich aus dem verbotenen „Nationalen Widerstand Dortmund (NWDO) besteht mobilisieren zum 04.06.2016 zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ nach Dortmund. Und dies nicht nur bundesweit, sondern auch im europä-ischen Ausland. Ihr Ziel ist es Angst vor einer vermeintlichen „Überfremdung“ zu schüren.
Wie – nicht nur die Dortmunder – Neonazis sich die Zukunft Deutschlands vorstellen, zeigt nicht nur ein Blick in die Geschichtsbücher, sondern auch ihr politisches Auftreten. Erinnert sei nur an den Angriff auf das Dortmunder Rathaus am 25.04.2014, als mehrheitlich Anhänger der Partei „Die Rechte Dortmund“ bei dem Versuch, die Wahlparty zu stürmen ihr Gewaltpotential offenbarten.
Aber nicht nur in dieser Stadt ist es wichtig, sich den Nazis zu widersetzen. Auch die Wahlergebnisse der letzten Landtagswahlen und der sich zunehmende Rechtsruck in Deutschland und Europa zeigen, dass es mehr denn je wichtig ist, deutlich zu machen, dass dies nicht die Zukunft ist, die wir uns vorstellen!
Als Gewerkschafter_innen haben wir nicht nur die historische, sondern auch die politische und mensch-liche Pflicht uns diesem Aufruf der Neonazis entgegenzustellen. Daher rufen wir als DGB-Jugend NRW dazu auf an diesem Tag in Dortmund Gesicht zu zeigen. Wir rufen dazu auf, unsere Vorstellung einer solidarischen Zukunft deutlich zu machen, in der jeder Mensch die gleichen Rechte und das gleiche Ansehen genießt, unabhängig von Herkunft, sexueller Orientierung, Religion und Geschlecht.
Momentan ist es nicht möglich verlässliche Einschätzungen zur Situation am 4. Juni abzu-geben. Ihr könnt euch jedoch unter gegenrechts@dgb-jugend-nrw.de melden um zeitnah informiert zu werden. Weiterhin planen wir als Gewerkschaftsjugend eine Abendveranstal-tung am 3. Juni. Diese soll auch als Anlaufstelle dienen.

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