Essen ist grüne Hauptstadt. Neue Ziele? Stadt der Zuflucht!

Essen ist grüne Hauptstadt Europas, wenn auch nicht frei von Umweltproblemen. So sagen zum Beispiel viele Leute im Essener Norden, wo bis vor kurzen ein Schredder für außerordentliche PCB-Belastung sorgte, dass Essen die giftgrüne Hauptstadt sei.

Aber es könnte auch noch neue Ziele geben. Bürger in Salzwedel machen es vor:

http://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2017/06/aktionsbuendnis-solidarisches-salzwedel-salzwedel-stadt-der-zuflucht/

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17.6.2017: Bildvortrag mit Diskussion: Prostitution ist Gewalt

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Widerspruch zu diskriminierenden Uni-Gebühren

[Update 14.6.2017]
Tobias Stümges von der Krefelder Jungen Union, und Florian Braun, der Vorsitzende der Jungen Union NRW – sprachen sich in einem Interview in der Rheinischen Post gegen Studiengebühren aus. Florian Braun ist übrigens jetzt auch Abgeordneter im NRW-Landtag.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/ju-stark-wie-nie-das-gab-es-so-vorher-nicht-aid-1.6875704

Die FDP will den Hochschulen wieder mehr Freiraum lassen – steht die Wiedereinführung von Studiengebühren an, und wie steht die JU dazu? Braun: Wir halten Studiengebühren nicht für den richtigen Ansatz. In keinem Bundesland gibt es noch Studiengebühren. NRW würde im Wettbewerb um die klügsten Köpfe einen wesentlichen Nachteil haben, wenn das Land Studiengebühren wieder einführen würde.


Allerdings steht zu befürchten, dass Florian Braun damit nur Studiengebühren für Deutsche meinte, denn in Baden-Württemberg gibt es Studiengebühren, wie jetzt in NRW geplant eben nur für Nicht-EU-Ausländer. So wie ja auch manchmal Studenten aus dem Ausland keine Studenten sondern nur Ausländer sind:


http://nrw.dgb.de/presse-und-social-media/++co++4792ec52-4f54-11e7-af25-525400e5a74a

„Der DGB NRW lehnt die Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Bürgerinnen und Bürger ab. Sie werden dazu führen, dass weniger junge Frauen und Männer aus der ganzen Welt an unseren Hochschulen studieren. Dabei profitiert Nordrhein-Westfalen sehr von internationalen Studierenden, sie bereichern unsere Kultur, unsere Wirtschaft und unser Land. Aus Erfahrung wissen wir zudem, dass Studiengebühren vor allem für mehr Bürokratie sorgen und kaum Effekte für eine bessere Lehre haben. Das Studium für internationale Studierende in NRW unattraktiver zu machen, ist also in jeglicher Hinsicht Unfug.“

JUSO’s NRW zu Studiengebühren und über Christian Lindner
(aus Facebook: https://www.facebook.com/nrwjusos/?fref=nf&pnref=story
zu einem Foto von Lindner, der vor Studenten in einem Hörsaal steht)

Dieser Moment, wenn der coole Typ im Unterhemd plötzlich AfD-Politik macht…
Die Campus-Maut für ausländische Studierende ist nichts anderes als „Kinder statt Inder 2.0“. #NRW wird dadurch internationale Talente verlieren und Diskriminierung in der Hochschulpolitik festschreiben. Und wie war das noch gleich mit dem Fachkräftemangel?

http://www.rundschau-online.de/region/koeln/studienabgaben-fuer-auslaender-asta-bezeichnet-die-gebuehren-als–rassistisch–27782738

Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland, wie sie die CDU und die FDP favorisieren, lehnt der AStA der Uni Köln als rassistisch ab. „Der gesamte Bildungsweg muss kostenfrei sein. Und zwar unabhängig von der Herkunft der Menschen“, sagt die Vorsitzende Imke Ahlen. Studierende aus Nicht-EU-Staaten hätten schon genug finanzielle Probleme, die durch Studiengebühren noch verschärft würden.

Die ganze Pressemitteilung des AStA der Uni Köln hat RF-News in Gänze wiedergegeben:
https://www.rf-news.de/2017/kw24/asta-uni-koeln-schwarz-gelbe-plaene-sind-rassistisch
AStA Uni Köln: „Schwarz-gelbe Pläne sind rassistisch“

Anlässlich der Pläne der vermutlich kommenden schwarz-gelben Landesregierung in NRW, Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland einzuführen, hat der AStA der Uni Köln folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Montag, 12.06.2017, 19:15 Uhr

„Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität zu Köln (AStA) lehnt den Plan der CDU und der FDP zur Einführung von Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland strikt ab.

Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland

Am Freitag haben CDU und FDP bekannt gegeben, dass sie zwar keine allgemeinen Studiengebühren einführen wollen, jedoch nach dem baden-württembergischen Modell Studiengebühren für internationale Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland.

Nach dem dortigen Modell werden Gebühren in Höhe von 1.500 Euro pro Semester erhoben, wobei davon nur 300 Euro bei den Hochschulen ankommen.

Es ist perfide, ausgerechnet diejenigen zur Kasse zu bitten, die kein Wahlrecht besitzen. Maren Scholz, Referentin für Antidiskriminierung und Kultur

‚Es ist perfide, ausgerechnet diejenigen zur Kasse zu bitten, die kein Wahlrecht besitzen‘, empört sich Maren Scholz, Referentin für Antidiskriminierung und Kultur.

‚In Köln gibt es ein hervorragendes Netzwerk internationaler Hochschulgruppen, das durch dieses Vorhaben existenziell gefährdet wird. Wir brauchen keine Hochschulmaut, sondern eine bessere Finanzierung der Hochschulen durch die öffentliche Hand.‘

Maßnahmen wie diese in einer Hochphase des Fremdenhasses?

Weiterhin sei es ‚ein politisch fragwürdiges Zeichen, ausgerechnet in einer Hochphase des Fremdenhasses, Maßnahmen wie diese einführen zu wollen‘, führt Scholz weiter aus. …“

http://www.news4teachers.de/2017/06/was-fuer-eine-unanstaendige-politik-ist-das-denn-schulz-kritisiert-schwarz-gelbe-studiengebuehrenp-plaene-in-nrw/

„Was für eine unanständige Politik ist das denn?“
Schulz kritisiert schwarz-gelbe Studiengebühren-Pläne in NRW

11. Juni 2017

DUISBURG. Mit einer schwarz-gelben Regierung in NRW kommen wohl auch Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer. SPD-Chef Martin Schulz findet deutliche Worte für entsprechend Pläne der Verhandlungspartner.

Was in Baden-Württemberg seit Monaten für Aufregung sorgt, planen CDU und FDP offenbar auch in Nordrhein-Westfalen.

Nicht-EU-Ausländer sollen künftig Gebühren von 1.500 Euro pro Semester zahlen, wenn sie an einer der Hochschulen im Land studieren wollen. Rund 100 Millionen Euro wollen die möglichen Koalitionäre damit jährlich einnehmen.

Ausgenommen sein sollen Flüchtlinge, Stipendiaten aus Entwicklungsländern und diejenigen, die ihre Hochschulreife in Deutschland erworben hätten. Wer bereits im Lande studiere genieße Bestandsschutz. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hält eine «Bildungsmaut» für unsinnig.

FDP-Chef Christian Linder bezog sich bei seinem Statement nach der fünften Runde der Koalitionsverhandlungen ausdrücklich auf das Vorbild Baden-Württembergs, wo das Parlament bereits Anfang Mai der Einführung entsprechender Gebühren zugestimmt hatte. Es sei ein Gebot der Klugheit, ebenfalls die Einführung zu übernehmen.

Er rechne damit, dass nun Zug um Zug alle Bundesländer nachziehen werden.

http://www.dielinke-nrw.de/nc/politik/presseerklaerungen/detail_nachrichten/zurueck/nachrichten-1/artikel/linke-lehnt-studiengebuehrenplaene-von-cdu-und-fdp-ab/

12. Juni 2017 Özlem A. Demirel, DIE LINKE. NRW
LINKE lehnt Studiengebührenpläne von CDU und FDP ab
Özlem A. Demirel

CDU und FDP wollen Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro für Nicht-EU-Ausländer einführen.

Hierzu erklärt Özlem Alev Demirel, Landessprecherin der LInken in Nordrhein-Westfalen: Der Zugang zu Bildung muss frei von Bezahlschranken sein. Gleichzeitig ist nicht zu erwarten, dass diese fremdenfeindliche Uni-Maut die angestrebte Summe von 100 Millionen Euro einbringt. Viele der Betroffenen werden künftig wegbleiben.

Es ist daher nur eine Frage der Zeit, wann die Debatte um allgemeine Studiengebühren wieder aufgemacht wird. Das war schon beim letzten Mal so. Damals wurden zunächst Langzeitstudiengebühren eingeführt, die dann auf alle Studierenden ausgeweitet wurden.“

Jules El-Khatib, hochschulpolitischer Sprecher der NRW-Linken, ergänzt:
“Wir lehnen jede Form von Studiengebühren ab, ob diese nun alle betreffen oder nur einige. Sie stehen dem Ziel einer gerechten Gesellschaft entgegen. Dass die geplanten Studiengebühren zunächst nur Nicht-EU-Ausländer betreffen sollen bedeutet, dass Diskriminierung im Bildungssystem nun institutionell verankert wird.

Wir lehnen nicht nur Studiengebühren ab, sondern auch jede Form von Diskriminierung. Die NRW-Hochschulen sollen allen Menschen offen stehen, unabhängig von Herkunft oder Vermögen.“

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26.6.2017 Politischer Salon: Abschiebungen nach Afghanistan: asyl- und menschenrechtlich vertretbar?


https://www.essen.de/veranstaltungen_4/veranstaltungendetail_1077625.de.jsp

Sichere Regionen in Afghanistan – sind Abschiebungen asyl- und menschenrechtlich vertretbar?

Mit Verweis auf „internen Schutz“ werden immer mehr Asylanträge von Menschen aus Afghanistan vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge abgelehnt. Gerade die Hauptherkunftsregionen in Afghanistan werden dabei als „sicher“ eingestuft. Einer asylrechtlichen und menschenrechtlichen Betrachtung hält diese geänderte Entscheidungspraxis des BAMF jedoch nicht stand, wie auch der UNHCR mit Blick auf die sich immer weiter verschlechternde Sicherheitslage im Land kritisiert. Haben 2015 noch 78 % der afghanischen Asylbewerber einen Schutzstatus erhalten (davon 47 % Flüchtlingsstatus), waren es im Jahr 2016 nur noch 60 % (davon 22 % Flüchtlingsstatus).

Laut UNHCR ist das gesamte Staatsgebiet Afghanistans von einem innerstaatlichen bewaffneten Konflikt betroffen, der sich im Laufe des Jahres 2016 weiter ausgebreitet hat. Nicht nur das Ausmaß willkürlicher Gewalt in vielen Gebieten Afghanistans, sondern auch Verfolgung durch die Taliban oder andere Gruppen, die über weitreichende Netzwerke verfügen, spielt bei der Bewertung eine Rolle. Die Zunahme von Vertreibung innerhalb Afghanistans durch bewaffnete Konflikte sowie eine vermehrte Zahl an (gezwungenen) Rückkehrern, v.a. aus Pakistan, verschärft die Situation jedoch weiter, da damit gravierende Belastungen der Aufnahmekapazitäten und der Infrastruktur einhergehen. Werden Rückkehrer unmittelbar nach ihrer Ankunft zwar für kurze Zeit untergebracht, fehlt oft eine weiterreichende Perspektive.

Verweist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf „sichere Regionen“, muss eine Neuansiedlung jedoch auch zumutbar für die Betroffenen sein hinsichtlich Sicherheit, Achtung der Menschenrechte und Möglichkeiten der Existenzsicherung.

Zum Einstieg lesen Mitglieder des Schauspielensembles aus Texten zum Thema.

Veranstalter: EXILE e.V.
Eintritt

frei

Um Anmeldung wird gebeten unter politischer-salon-essen@exile-ev.de

Außerdem sind kostenlose Zählkarten im TicketCenter erhältlich.

Veranstaltungsort:
Café Central im Grillo-Theater
Theaterplatz 11
45127 Essen
Telefon: 0201 38 43 99 84
Fax: 0201 38 43 99 86
E-Mail: info@central-essen.de
Internet: http://www.central-essen.de

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Neanderthal Museum: 2 Millionen Jahre MIGRATION

Eine Austellung im Neanderthal Museum zeigt, dass das Thema gar nicht so neu ist.
Bereits vor 2 Millionen Jahren fing es an.
Es war aber eine Zeit ohne Grenzen oder Abschiebeflüge.

Sonderausstellung:
2 Millionen Jahre MIGRATION
13. Mai bis 05. November 2017

https://www.neanderthal.de/de/sonderausstellungen.html

Die aktuelle Einwanderung von Menschen aus Afrika und Westasien nach Europa löst umfassende Debatten aus und wird die europäischen Gesellschaften über Jahre hinaus begleiten.

Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Menschen waren zu allen Zeiten mobil. Auf der Suche nach Nahrung, Wasser und anderen Ressourcen haben sie sich stets sowohl kleinräumig bewegt als auch andere Regionen und Kontinente besiedelt. Die Ausstellung präsentiert unsere unterschiedlichen Wurzeln aus Afrika und Westasien. Menschen sind in Afrika entstanden. Vertreter von Homo erectus und später anatomisch moderne Menschen kamen aus Afrika nach Asien und Europa und haben sich von dort ausgebreitet. Vor erst 7000 Jahren wanderten Ackerbauern und Viehzüchter aus der heutigen Türkei nach Europa ein. Sie vermischten sich mit der hier ansässigen Bevölkerung. Vor 4000 Jahren wanderten Menschen aus den östlichen Steppen Richtung Westen und es kam erneut zu einer Vermischung und zum Kulturaustausch.

Verpackt in ein ungewöhnliches Design lädt die Ausstellung die Besucher ein zu ergründen, welche Ursachen, Mechanismen und Auswirkungen hinter dem Phänomen der Migration standen und stehen und dass wir alle ein Teil davon sind.

Seit 2009 erforscht ein Team aus 70 Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in dem Sonderforschungsbereich 806 „Our way to Europe“ an der Universität Köln die Ausbreitung der anatomisch modernen Menschen von Afrika aus nach Europa. Ausgelöst durch die aktuelle politische Situation wurde der Entschluss gefasst, eine Brücke zu schlagen zwischen Eiszeit und Moderne und die Chance zu nutzen, die Aktualität archäologischer Forschung für heutige gesellschaftliche Herausforderungen deutlich zu machen.

Das Ausstellungsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. In einer Kooperation zwischen dem Neanderthal Museum, der Universität zu Köln und weiteren Partnern aus den Bereichen Paläogenetik und Anthropologie wird der Migration als natürlichem Bestandteil des Menschseins nachgegangen.

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BUND-NRW: Gegen den Rollback in der Natur- und Umweltschutzpolitik

Zitiert aus;
https://www.bund-nrw.de — /landesdelegiertenversammlung-2017/

Gegen den Rollback in der Natur- und Umweltschutzpolitik

Resolution der BUND-Landesdelegiertenversammlung

Köln, den 21. Mai 2017

Mit der Landtagswahl am 14. Mai 2017 ist eine rot-grüne Landesregierung abgewähltworden, die sich – wenn auch zaghaft – auf den Weg einer ökologisch-ökonomischen Erneuerung des Landes gemacht hat. Die von Rot-Grün verabschiedete Gesetze wie das Landesnaturschutz-, das Landeswasser- und das Landesjagdgesetz stellten die Weichen für den besseren Schutz der Biodiversität. Das Landesklimaschutzgesetz und der Klimaschutzplan lieferten den Rahmen für den Einstieg in den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Erstmals wurde mit Garzweiler ein landesplanerisch genehmigter Braunkohlentagebau verkleinert. Der Klimaschutz wurde als Innovationsmotor anerkannt.

Diese Errungenschaften sind jetzt bedroht. Mit der neuen schwarz-gelben Mehrheit droht in allen Bereichen der Natur- und Umweltschutzpolitik ein Rückschritt.

Beide Parteien, CDU und FDP, sind sich zum Beispiel einig darin, das Klimaschutzgesetz NRW wieder abzuschaffen und an der Förderung der Braunkohle bis zur Mitte dieses Jahrhunderts festzuhalten. Die Nutzung der Windenergie soll gedeckelt und durch landesweit einheitliche Mindestabstände eingeschränkt werden. Der Flächenverbrauch für Industrie, und Gewerbe soll gesteigert und der Fernstraßenneubau neu angekurbelt werden. CDU und FDP setzen ebenso auf eine Expansion des klimaschädlichen Luftverkehrs, wie sie gemeinsam für Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA oder Kanada eintreten. Der Ausweisung eines zweiten NRW-Nationalparks wird eine Absage erteilt, die entscheidenden Fortschritte des Landesnaturschutz- und das Landesjagdgesetz sollen revidiert werden.

Der BUND wendet sich massiv gegen diese marktradikale und die Umwelt bedrohende Neu-Ausrichtung der Landespolitik. Nicht ungezügeltes Wirtschaftswachstum, sondern der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und die Schonung unserer nicht-erneuerbaren Ressourcen müssen zur politischen Maxime werden.

Der BUND fordert deshalb alle progressiven Kräfte in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf, sich den von Schwarz-Gelb geplanten Rückschritten im Natur- und Umweltschutz zu widersetzen und gemeinsam für ein zukunftsfähiges Nordrhein-Westfalen zu kämpfen. Das Land braucht nicht weniger ökologische Leitplanken, sondern mehr.

In Zeiten, in denen der Natur- und Umweltschutz unter die Räder zu kommen droht, ist es umso wichtiger, zivilgesellschaftliche Bündnisse zu schmieden, die das ökologisch Notwendige einfordern.

So muss etwa der außerparlamentarische Widerstand gegen die Kohle-Vorrang-Politik jetzt noch lauter, kreativer und sichtbarer werden. Deshalb ruft der BUND dazu auf, sich an den geplanten Massenprotesten für den Stopp der Braunkohlentagebaue Ende August und Anfang November zu beteiligen. Wir zeigen der schwarz-gelben Landesregierung die „Rote Linie“ auf!

Auch die Atompolitik gehört weiter auf die Agenda. In der Urananreicherungsanlage in Gronau wird die Grundlage für den unverantwortlichen Betrieb der belgischen Pannen-Meiler gelegt. Der BUND ruft deshalb zum grenzenlosen Protest für ein atomfreies Europa auf. Am 25. Juni werden wir gemeinsam mit vielen Aktiven die Menschenkette von Aachen zum AKW Tihange zu einem unüberhörbaren Signal für den sofortigen Atomausstieg machen!

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Wahlkundgebung der Liste 26

[Update 13.5.202017]

Vorstellung der Essener Direktkandidaten zur Landtagswahl:

(Wahlkreis 65 – Essen I – Mülheim II; E-Nord, Altenessen, Borbeck …)
Christa Stark

(Wahlkreis 67 – Essen III; Stadtmitte, E-West …)
Horst Dotten

Vorstellung von Gabi Gärtner – Spitzenkandidatin für NRW



Gabi Gärtner / Teil 1 Gabi Gärtner / Teil 2 Gabi Gärtner / Teil 3

Langsam wird es Zeit sich zu entscheiden.
Wahlhilfen gab es in den Zeitungen schon reichlich.

Hier nur eine Ergänzung zu einer Liste, die in den Zeitungen nie vorkam:

https://www.rf-news.de/2017/kw19/schluss-sprint-im-nrw-landtagswahlkampf-2013-jetzt-fuer-liste-26-entscheiden-jede-stimme-zaehlt

Siehe auch:
www.mlpd-essen.de …

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G20-Treffen – Teil des Problems oder Teil der Lösung?

G20-Treffen – Teil des Problems oder Teil der Lösung?

Ein Vortrag von
Thomas Eberhardt-Köster
Betriebswirt und Politikwissenschaftler
Mitglied des Koordinierungskreises von ATTAC Deutschland

Am 7. und 8. Juli 2017 trifft sich die Gruppe der 20 (G20) zu ihrem jährlichen Gipfel in Hamburg. Die Staatschefs der größten Wirtschaftsnationen werden sich dort vor allem mit den Problemen auf den globalen Finanzmärkten beschäftigen, aber auch mit Fragen des Klimawandels und anderen Themen.

Gleichzeitig

  • droht in Ostafrika eine Hungerkatastrophe, nicht zuletzt als Folge des Klimawandels,
  • herrscht nicht zuletzt nach Interventionen westlicher Staaten in Lybien, dem Irak, Afghanistan und Syrien Bürgerkrieg,
  • gibt es weltweit ca. 60 Millionen Flüchtlinge,
  • konnte kein Rückgang des Ausstoßes von klimaschädlichen Gasen erreicht werden,
  • wird die Schere zwischen Arm und Reich immer größer.

Was wird in Hamburg diskutiert und welche Auswirkungen hat es auf uns?
Werden die dort Versammelten Lösungen für die aktuellen ökonomischen, ökologischen und politischen Probleme anbieten können?
Oder nur alte Rezepte, die die Situation nicht verändern?

Donnerstag, 22. Juni, 19.00 Uhr
Volkshochschule Essen Burgplatz 1

Eintritt frei

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27.4.2017 in Köln: Bayer Monsanto: Get off our plates

[UPDATE 30.4.2017]

Ausschnitt aus einem Beitrag von Marie Bauer
27.4. Uni Köln
TOWNHALL MEETING [englisch]
19:30 Uhr Aula 1

Fernando Lugo – Paraguay, ehemaliger Präsident

Johannes Remmel, NRW-Landwirtschafts- & Umweltminister

Nnimmo Bassey – Nigeria
alternativer Nobelpreisträger
& Ex-Vorsitzender Friends of the Earth

Andre Leu – Australien
IFOAM Organics International-Präsident

Axel Köhler-Schnura
Coordination gegen BAYER-Gefahren

Marie Bauer
Umweltgewerkschaft Köln

Bernward Geier
Moderation

25.4. Uni Bonn
Podiumsdiskussion
STOP BAYER MONSANTO!
19:30 Uhr Uni Bonn Hörsaal 17
Coordination gegen BAYER-Gefahren

28.4. Bonn
Demonstration
STOP BAYER MONSANTO!
Platz der vereinten Nationen
ab 7 Uhr „Get up early!“
Protestaktio vor der BAYER-Aktionärsversammlung
Ab 8:30 Uhr Kundgebung mit Fernando Lugo u.a.
Mehr Infos www.cbgnetwork.org

aus:
http://seedfreedom.info/events/bayer-monsanto-get-off-our-plates-town-hall-meeting/

Along with AStA Uni Köln. Colabora, IFOAM Organics International, the Coalition against Bayer Dangers eV- and others, Navdanya is co-organising a Townhall Meeting in Cologne on April 27th, 2017.

“Bayer-Monsanto: Get-off our Plates!” event is strictly connected to the “Stop Bayer demonstration which will take place in Bonn on April 28th in front of the World Conference Center, where the annual Bayer shareholder will be held. Other actions are being organised nationwide along the same lines. (See list of Germany events here)

This series of actions in Germany is, in turn, part of the global mobilization which was initiated last October during the People’s Assembly and the Monsanto Tribunal in the Hague, where Navdanya,  along with multiple civil society organisations, formed a Planetary Alliance for Earth Democracy.

Movements across the world are already joining this renewed “Call to Action against the Corporate Takeover of our Food and Health” and events and actions are being organised along the month of April and beyond.

The  “Bayer-Monsanto: Get-off our Plates!” Town Hall Meeting in Cologne will feature the following international speakers:

Andre Leu, IFOAM Organics International – President,

Nnimmo Bassey (Nigeria, Health of Mother Earth Foundation, Member of Navdanya International Board, 2010 Right Livelihood Award, former President of Friends of the Earth International),

TBD (Coalition against Bayer dangers),

Johannes Remmel (NRW LW-minister,  well known for his criticism of Bayer-Monsanto merger),

Miguel Lovera, former head of Paraguay’s National Service for Plants and Seeds Quality and Health and witness at the Monsanto Tribunal,

Jon Tester (democratic US Senator, organic farmer and the only GM opponent in the Senate)

The acquisition of Monsanto by the BAYER Group exacerbated the already existing disastrous political, environmental and social issues related to corporate power and corporate profits.

The merger of the two agricultural giants is going to create a monopoly in the market of GMOs, and agrichemicals, adding to it a strong link to the pharmaceutical business. This situation has been giving rise to great concern about the entailed dangers for our food and health. In the conventional seed sector, the two companies have a combined market share of around 30% and a 25% in the pesticides sector. Through the increased pressure that they can put on governments and international institutions, corporate giants like BAYSANTO threaten not only small scale agriculture and the quality of our food, but also democracy, human rights, biodiversity, peace, social security and people’s health.

Corporations like Monsanto, Bayer, Dow, Dupont, Syngenta, all have their roots in warfare and through free trade neoliberal policies and deregulation of commerce, they enlarge their empire with mega buyouts. The Bayer-Monsanto merger will most likely destroy thousands of jobs and further enhance the exploitation of people and the environment.

We invite you to join us in Cologne to continue the defence of our freedoms and shape a poison-free, corporate-free future.

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/421193521581775/

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ESSQ: Keine Nazis im Essener Norden – Aufmarsch der NPD am 1. Mai verbieten!

Pressemitteilung des Bündnisses Essen stellt sich quer

Essen, 11. April 2017
Keine Nazis im Essener Norden – Aufmarsch der NPD am 1. Mai verbieten!
Das Bündnis Essen stellt sich quer fordert ein Verbot des NPD-Aufmarsches am 1. Mai. Die Neonazis wollen zwischen 11 und 15 Uhr vom Bahnhof Altenessen bis zum S-Bahnhof Zollverein Nord marschieren.
Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses, erklärt dazu: „Der Aufmarsch von verfassungsfeindlichen Nazis am 1. Mai ist eine offene Provokation! Der 1. Mai ist und bleibt der Tag der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften. Eben jene Gewerkschaften wurden 1933 von den Nazis zerschlagen, und dann jeder Widerstand gegen die Nazidiktatur unterdrückt und blutig verfolgt. Deswegen lassen wir es nicht zu, wenn das geistige Erbe der NSDAP den 1. Mai in Essen missbraucht!“

Sollte kein Verbot erfolgen, fordert das Bündnis mit der Unterstützung vieler Anwohnerinnen und Anwohner aus Altenessen, Katernberg und Stoppenberg, die NPD nicht auf den belebten Hauptstraßen Altenessener, Stauder- und Zollvereinstraße nach Katernberg marschieren zu lassen, sondern über Palmbuschweg und die Köln-Mindener Straße. Das Gelände der Zeche Carl, wo das Internationale 1. Mai-Fest mit tausenden Besuchern stattfindet, würde nicht berührt. Außerdem befindet sich dort weit weniger Wohnbebauung, so dass die Neonazis die Sicherheit und den sozialen Frieden weniger gefährden. Auch für diesen Fall werden selbstverständlich Gegenaktionen geplant.

Essen stellt sich quer ruft alle Essener Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die des Essener Nordens, dazu auf, sich dem bunten, friedlichen Protest anzuschließen und ihn nach dem Motto „Der Essener Norden ist bunt“ auch in Fenstern, an Häusern und Einrichtungen sichtbar zu machen.

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