Im Gegenwind: ‚Omas gegen Rechts‘ und andere Menschenfreunde, die den Menschenfressern und Rassisten im Wege stehen …

‚Omas gegen Rechts‘ und andere menschenfreundliche Gruppen, die der rassistischen AfD im Weg stehen, werden von nationalistischer ‚rechtsextremer‘ oder ‚rechtsoffener‘ oder faschistoider Politik angegriffen.

https://www.fr.de/politik/gutachten-sachsen-soll-migrantenverband-unrechtmaessig-in-insolvenz-getrieben-haben-94277804.html

Der Dachverband Sächsischer Migrant:innenorganisationen musste 2024 schließen. Ein Gutachten erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Landespolitik. Es sind politisch schwerwiegende Vorwürfe, die ein nun veröffentlichtes Gutachten gegen die sächsische Landespolitik und -verwaltung erhebt: Sie soll eine zivilgesellschaftliche Organisation für die Interessen von Migrant:innen aus politischen Motiven in die Insolvenz und Abwicklung gedrängt haben.

https://taz.de/Foerdermittel-zurueckgefordert/!6173695

Sächsische Behörden trieben Verband in die Pleite:
Der sächsische Migrant:innen-Dachverband ging 2024 insolvent, weil Fördergelder zurückgefordert wurden. Dies sei ein „gefährlicher Präzedenzfall“, warnen die Betroffenen.

Das betrifft in Teilen sogar Friedensgruppen, die vom rechten Kulturkampf beeinflusst sind: In einer internen Signal-Gruppe einer Friedensgruppe wurde am 3.11.2025 eine Anfrage eines AfD-Bundestagsabgeordneten zu „Omas gegen Rechts“ zitiert und gefragt: Und was sagen die Omas hierzu?

J. schreibt zu den Omas:

„Peinlich für sie, dass das durch eine Anfrage eines AfD Politikers rauskommt. Oder ist es weniger wahr, weil es durch den Falschen ans Tageslicht kam?

Unterstützend dazu H.:

… Die Omas gegen Rechts engagieren sich für den Schutz der Demokratie – jedoch kurioserweise nicht gegen den Staat, welcher die demokratischen Freiheiten und Bürgerrechte immer weiter einschränkt. Sondern gegen die Parteikonkurrenz der die Staatsgeschäfte führenden Parteien.

???

Soll die AfD als Parteikonkurrenz zu demokratischen Parteien gefördert werden, oder wäre es nicht besser sie zu verbieten ?

Was die Omas dazu sagen:

Das ist schon in einem öffentlichen Leserbrief an den Kölner Stadtanzeiger beantwortet worden:

zitiert nach: https://ogr-bergischgladbach.de/wp-content/uploads/2025/05/Leserbrief-Anna-Wilhelmi.pdf ( aus einem Leserbrief zu dem KStA-Artikel vom 20.05.2025: Streit über Rolle von NGOs: Dürfen sich „Omas gegen rechts“ in die Tagespolitik einmischen? )

An den Spekulationen warum uns Omas und Opas immer wieder unterstellt wird, wir seien parteipolitisch und staatsfinanziert, möchte ich mich nicht beteiligen. Aber ärgerlich ist es schon, dass dies auch von Politikern und Politikerinnen lanciert wird, die eigentlich den Unterschied von Parteifinanzierung und projektorientieren Fördergeldern kennen müssten. In den letzten drei Jahren haben einzelne unserer Ortsgruppen bundesweit Projektgelder für Veranstaltungen zur Förderung der Demokratie in Höhe von insgesamt unter 30.000 Euro erhalten, welche sie genau belegen mussten. Demgegenüber erhalten parteinahe Stiftungen öffentliche Gelder in Millionenhöhe pro Jahr. Worüber ich mich aber sehr freue, dass durch diese öffentlichen Unterstellungen wir „Omas gegen Rechts“ zunehmend bekannter und immer zahlreicher werden. Dies zeigt, dass unsere Generation nicht unreflektiert ist, und dies macht Hoffnung, dass wir unsere Demokratie schützen können

Die Anfrage eines AfD-Bundestagsabgeordneten

die in der Signal-Gruppe zitiert worden war. Ob das was dadurch ans Tageslicht gekommen sei, denn weniger wahr sei, nur weil es „durch den Falschen“ (den AfD-Bundestags-Abgeortneten) heraus gekommen sei ?

Über den weiteren Verlauf dieser Diskussion ist nichts bekannt. Die Signal-Gruppe wurde aber inzwischen geschlossen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Oma oder Ihren Opa:

Day of Song am 2.6.2012: Verbietet sie …

https://www.linksdiagonal.de/2026/04/21/6-5-2026-in-gl-podiumsdiskussion-wehrhafte-demokratie-und-artikel-21-gg/

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