Schutzschirm: Aufmerksam wurde ich durch dieses Wort in der Ankündigung der Veranstaltung: Über „Schutzschirme  für Banken“ war doch in letzter Zeit oft die Rede gewesen.  Deshalb fiel mir auf, dass es bei den Courage-Frauen in Essen eine Veranstaltung gab, die so angekündigt worden ist: Nicht Schutzschirm für Banken – Geldpolitik – sondern über die Schule, das Lernen, schließlich auch um Bildungspolitk ging die Diskussion. Vor allem gab es auch einen Austausch von Eltern über Leistungsdruck und Stresssituationen bei ihren schulpflichtigen Kindern.

Eine Frau sagte: „Ich brauche nicht nur das Gemecker auf dieses Schulsystem … ich brauche jetzt Lösungen … Keine Lust nur über das Schulsystem zu meckern, ... ich brauche jetzt Lösungen

Eine sehr interessante Veranstaltung nicht nur mit Politik-Profis sondern auch mit von Politik betroffenen Männern und Frauen.

Eine Gesprächsreihe, die übrigens noch fortgesetzt werden wird, wie übrigens diese Webseite auch noch erweitert werden wird. Weitere Beiträge und Berichte werden an dieser Stelle noch folgen.
Zum Thema „Bildungspolitik und Schule“ siehe übrigens:

16.6.2011: Eine Schule für Alle

25.9.2011: Schulkonsens Schulnonsens

Olaf Swillus


Ankündigungstext
zitiert aus couragezentrum-essen.de/…/schule-ohne-stress.pdf

Schutzschirm für unsere Kinder! Schule ohne Stress?

Das sollte Schule machen!

Judith Sanders aus Peru und Ying Jin aus China, Mitwirkende bei der VOX-Dokumentation „Stressfaktor Schule“ (gesendet am 17.9.11) luden betroffene, besorgte und interessierte Menschen ein, gemeinsam der Frage nachzugehen: „Warum hat schon jeder fünfte Schüler öfter morgens Bauch- und Kopfschmerzen, warum gibt es schon kleine Kinder mit chronischer Migräne und Rückenproblemen? Warum brauchen so viele Kinder Nachhilfestunden? Was können wir tun?“

Zahlreiche Studien belegen, dass viele Schüler unter Stress und Panikgefühlen leiden: „Die Angst vor dem sozialen Abstieg ist auch schon bei Grundschulkindern spürbar“, meint der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehre-rinnenverbandes Klaus Wenzel. „Schule wird wegen der schulpoli-tischen Vorgaben nicht als Ort der Hilfestellung, sondern als Ort der Selektion wahrgenommen. Wer nicht gut genug ist, kann gehen. Für viele Kinder und Jugendliche ist das extremer Stress. Sie werden krank. Um diese extreme Stimmung aufzufangen und umzudrehen, müssen Schulen zu Or-ten werden, die dieser Entwicklung konstruktiv und produktiv begegnen und den Schülern helfen.“

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