Benefiz-Rock-Konzert zum Welt-AIDS-Tag

Treatment for all 15


Benefiz-Rock-Konzert zum Welt-AIDS-Tag
Der gesamte Erlös wird an die AIDS-Hilfe Duisburg und Solidarität International gespendet.

01.12.2018 – ab 18.00 Uhr Haus der Jugend +++ Friedrich-Alfred-Straße 14 +++ 47226 Duisburg
Eintrittspreis: € 5,00 Ermäßigt € 3,00 Spenden gerne

Die 22. Welt-AIDS-Konferenz der Uno im Juli 2018 in Amsterdam schlug Alarm: In fast 50 Ländern steigt
die Zahl der HIV-Neuinfektionen –, in manchen drastisch. Sorge macht Experten vor allem die Entwicklung in Osteuropa und Mittelasien. In der am stärksten von HIV beeinflussten Region, dem östlichen und südlichen Afrika, ist hingegen ein Rückgang zu verzeichnen. Ursprünglich hatte sich das UN-Programm gegen Aids (Unaids) im Jahr 2014 vorgenommen, die Ausbreitung des HI-Virus bis 2030 zu beenden. Mittlerweile gilt das Ziel als kaum noch erreichbar. In bestimmten Ländern und in Regionen weltweit „sehen wir erneut, dass die Epidemie weiter zunimmt“, warnte die Präsidentin der Internationalen Aids-Gesellschaft, Linda Gail-Bekker. Knapp 37 Millionen Menschen sind derzeit mit dem HI-Virus infiziert, die meisten leben in Afrika. Fast 60 Prozent von ihnen seien derzeit in Behandlung. Jedes Jahr sterben knapp eine Million Menschen an Aids. 2017 gab es nach Angaben von Unaids 1,8 Millionen Neuinfektionen. Damit scheint das Etappenziel, die Zahl der Neuinfektionen bis 2020 auf 500.000 zu drücken, unerreichbar. Das gleiche gilt für das Vorhaben, die Zahl der Todesfälle bis 2020 ebenfalls unter 500.000 zu senken.

Bis 2030 wollte die Unaids die Aids-Epidemie eigentlich beendet haben. In Deutschland lebten Ende 2016 rund 88.400 Menschen mit HIV. 64.900 Menschen nahmen HIV-Medikamente. Ungefähr 3.100 Menschen infizierten sich im Jahr 2016 neu. Die Zahl der Neuinfektionen ist seit 2006 weitgehend stabil. Rund 460 Menschen starben 2016 an den Folgen ihrer HIV-Infektion. 1.100 Menschen erhielten 2016 ihre Diagnose erst, nachdem sie bereits schwer erkrankt waren. 12.700 Menschen mit HIV wissen nach Hochrechnungen nichts von ihrer Infektion.

Unser Benefiz-Konzert „Treatment for all“ im Haus der Jugend wird sich dieser Thematik widmen – zum 14.mal in jährlicher Folge. Es ist wie immer eine Gemeinschaftsveranstaltung der Basisgruppe vom Haus der Jugend, der AIDS-Hilfe und von Solidarität International Duisburg sowie der beteiligten Bands.

In den Umbaupausen wird informiert und diskutiert: Was ist von dem neuen HIV-Selbsttest zu halten? Welche Schwerpunktthemen hat die AIDS-Hilfe Duisburg-Kreis Wesel, welche internationalen Projekte fördert Solidarität International? Was können wir alle tun? Die Veranstaltung wird sich auch Themen wie weltweite Flüchtlingsströme – kranke Flüchtlinge in Deutschland – Umweltkrise und Infektionskrankheiten ansprechen und kritisch betrachten, wie die Bundesregierung ihren Anteil an den Unaids-Programmen leistet, bzw. eben nicht!

Beginn des Solidaritätskonzerts ist am Samstag, 1. Dezember, im Haus der Jugend in Rheinhausen am Stüning um 18 Uhr.

Mit von der Partie sind die Bands:
Soundrooms, Crazy Dogs, Fresh Game, Screenplay und Silent Fox, die alle ohne Gage spielen.

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