Donnerstag, 2. Februar 2017
19 Uhr in der „Brücke“ am Uni-Campus Essen
Universitätsstr. 19

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Kriege und Bürgerkriege, Unterdrückung und Terror sowie bittere Armut vertreiben Menschen aus ihren Heimatländern. In den letzten Jahren ist die Zahl der Schutzsuchenden stark angestiegen und es erreichen auch wieder mehr Flüchtlinge Europa. Das Thema beherrscht die politische Agenda und die täglichen Schlagzeilen, löst Ratlosigkeit und hektische Aktivität aus und spaltet die Menschen in Europa. Dabei sind Flüchtlinge und Zuwanderer kein neues Phänomen. Migration, Flucht und Vertreibung sind Konstanten der europäischen Geschichte von der Antike bis hin zur jüngsten Vergangenheit. Dennoch unternehmen die europäischen Machthaber den aussichtslosen, aber in jeder Hinsicht Konflikt verschärfenden und die Menschenrechte missachtenden Versuch, durch Zäune und weitere sog. ‚grenzsichernde Maßnahmen’ die Schutzsuchenden abzuhalten und in militärisch abgesicherte „Pufferzonen“ zu verbannen.

Aber es geht nicht allein um Europa. Weltweit befanden sich Ende 2014 bereits 60 Millionen Menschen auf der Flucht und die Zahl der Menschen, die ihre Heimat aus ökonomischen, sozialen und zukünftig vor allem ökologischen Gründen verlassen, übersteigt diese Zahl bei weitem. Flucht, Vertreibung und Migration lassen sich nicht säuberlich trennen – sie gehören zusammen und verweisen auch auf das Scheitern des Kapitalismus als eines globalen Wirtschaftssystems.

Prof. Dr. Birgit Mahnkopf ist Politikwissenschaftlerin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin und einer ihrer Schwerpunkte in der Forschungs- und Lehrtätigkeit sind die ökonomischen, sozialen und politischen Aspekte der Globalisierung.

Donnerstag, 2. Februar 2017
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