[Update 14.5.2014]
Teil 2 des Videomitschnitts wurde veröffentlicht:

Es geht weiter mit einer Rede von Prof. Dr. Jörg Becker, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Solingen, Politikwissenschaftler und parteiloser Stadtrat für „Die Linke“. Er würdigte Willi Dickhut als „aufrechtem Kommunisten, Opfer der faschistischen Gewaltherrschaft und Widerstandskämpfer“. Und viele weitere Menschen, Jugendliche des REBELL, Zeitgenossen von Willi Dickhut sprachen. Ausführlicher Bericht auf: rf-news.de


Video-Mitschnitt (Teil 1) der
Gedenkkundgebung zum Tag der Befreiung in Solingen am 8. Mai 2015

In Solingen gibt es den Vorschlag Willi Dickhut mit einem Straßennamen zu ehren. Am 1.Juni wird in der Bezirksvertretung von Solingen Ohligs darüber entschieden.

Das Solinger Tageblatt dazu:

Umstrittene Ehrung von Willi Dickhut

Der Antrag in der Bezirksvertretung Ohligs, den Antifaschisten und Kommunisten Willi Dickhut mit der Benennung einer Straße oder eines Platzes zu ehren, wurde zurückgestellt.

Es gebe noch erheblichen Prüfungsbedarf, bündelte Vorsitzender Marc Westkämper (CDU) die vorgetragenen Fragen und Einwände nahezu aller Fraktionen. Nun soll das Stadtarchiv detailliert die „Nebelbereiche“ in der Vita des 1992 verstorbenen Dickhuts klären. „Bei aller Achtung vor seiner Leistung als Widerstandskämpfer dürfe doch die Tatsache nicht ausgeblendet werden, dass Dickhut danach verfassungsfeindliche Standpunkte vertreten und gelebt habe“, sagte Westkämper. jsl
(aus Solinger Tageblatt)

Verfassungsfeindlich war aber nicht Willi Dickhut, sondern das Verbot der KPD im Jahre 1956, meinte Prof. Dr. Jörg Becker, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Solingen, Politikwissenschaftler und parteiloser Stadtrat für „Die Linke“. der ebenfalls auf dieser Kundgebung sprach.

Und hier der Aufruf der Kommunistischen Partei Solingens vom 15.4.1945:
(Quelle: Willi Dickhut: So war’s damals … Tatsachenbericht eines Solinger Arbeiters 1926-1948 (Verlag Neuer Weg) Seite 364)

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