Leserbrief zu NRZ-Essen 28.6.2014,
Dietrich Keil’s Leserbrief: Menschenunwürdig

Menschenfreundliche Protestalternativen.

Dietrich Keil, schreibt, dass mit der Merkel-Parole vom angeblichen „Weltsozialamt“ offen fremdenfeindliche Kräfte in den Rat gelangt sind (1).

Auch die SPD beklagt das, hat aber leider die falsche Lösung dafür, eine Drei-Prozent-Hürde gegen kleine Parteien einzurichten (2).

Was soll geschehen wenn Faschisten und Menschenfeinde vier Prozent der Stimmen bekommen? Würde dann eine Fünf-Prozent-Hürde ins Gespräch gebracht werden?

Viel besser wäre es doch auch über die kleinen und menschenfreundlichen Parteien und Wählerbündnisse zu berichten. Dietrich Keil war z.B. zuletzt für ‚Essen steht AUF‘ im Stadtrat. Warum nicht öfter darüber berichten, dass es diese Parteien und Wählerbündnisse gibt.

Das wäre doch ein Beitrag gegen Fremdenfeindlichkeit, wenn in sechs Jahren wieder Wahlen anstehen.

Mit freundlichen Grüßen
Olaf Swillus

(1) http://www.sueddeutsche.de/politik/populismus-vor-der-europawahl-die-maer-vom-weltsozialamt-1.1971950

(2) http://www.derwesten.de/politik/spd-will-drei-prozent-huerde-gegen-zersplitterung-der-raete-id9518875.html

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