Presseinformation 24.10.2013
„Essen steht AUF“: Klieve-Sparappell auch für Messe
Kämmerer Klieve fordert, dass nach der Haushaltssperre für den Kernhaushalt der Stadt auch die städtischen Töchter Sparbemühungen zeigen und ihre Wirtschaftspläne stoppen und überprüfen sollten. Damit ist auch die 100-Prozent-Tochter MESSE ESSEN gemeint. Zu den beschlossenen Messe-Ausbauplänen von 123 Mio und jährlichen Zuschüssen von 13,5 Mio hat der Kämmerer bislang jedoch beharrlich geschwiegen.

„Ein beredtes Schweigen“, folgert AUF-Ratsherr Dietrich Keil, „und nicht konsequent. Dass die gescheiterte Haushaltspolitik der Stadt sich auch auf die Stadttöchter auswirken muss, hindert den OB und die Phalanx der Messe-Verfechter nicht daran, an diesen Summen für den Messe-Teilneubau und für den Verlustausgleich festzuhalten. Eigentlich müsste der Klieve-Appell ihnen die Schamröte ins Gesicht treiben.“
„Essen steht AUF“ fordert, dass diese umstrittene und höchste Investition seit dem Ratshausneubau gestoppt und auf den Prüfstand gestellt wird. „Deshalb haben wir für das Messe-Bürgerbegehren gestimmt und beteiligen uns nach Kräften an der Unterschriftensammlung. Es geht nicht an, dass in dieser Stadt mit Riesensummen, die man gar nicht hat, für die Wirtschaftsinteressen geklotzt wird, aber an den übersichtlichen Ausgaben der Bezirksvertretungen, die der Lebensqualität in den Stadtteilen dienen, gestrichen wird.“

Mit der Bitte um Berichterstattung
und freundlichen Grüßen

Dietrich Keil
Ratsherr „Essen steht AUF“

Für Rückfragen 0201-556323

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