Die Bürgerliste Nord demonstrierte mit einem Trauerzug gegen neue Kürzungswelle

Die letzten Klänge der Abschlussparties zur Kulturhauptstadt waren noch nicht verhallt, da lagen schon die neuen Schreckensmeldungen zu neuen, drastischen Kürzungen im Jugend-, Sport-, Sozial- und Kulturbereich auf dem Tisch.

Noch sind die letzten Millionen in der Parkautobahn sind noch nicht verbuddelt, da stehen schon neue Streichungen bei der Kultur an, z.B. durch weitere Einschnitte bei den Bibliotheken.

Das schöne Event Kulturhauptstadt hat ein weiteres Loch in die Stadtkasse gerissen, der risikobehaftete Kauf der Steag und die drohende Pleite der Messe Essen werden die Stadt mit weiteren Schulden in Millionenhöhe belasten.

In einem Trauerzug am Samstag, dem 19. Februar 2011, hatte die Bürgerliste Nord die Kulturhauptstadt zu Grabe tragen und gegen die anstehenden Kürzungen und für eine Wende in der Ausgabenpolitik der Stadt demonstriert.

Der Trauerzug begann um 11:00 Uhr am Bahnhof Altenessen und endete um 12:30 Uhr vor der Twentmannhalle, die zu einem Symbol für die verfehlte Sport- und Kulturpolitik der Stadt geworden ist.

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