Donnerstag, 10. Januar 2013, 19h00, zakk, Fichtenstraße 40,
40233 Düsseldorf

Information und Diskussion

„WAS TUN GEGEN ABSCHIEBUNGEN?“
In diesem Rahmen wollen wir über das Thema Abschiebungen und insbesondere über verschiedene Formen des Widerstands gegen Abschiebungen informieren und diskutieren. Es referieren Kirsten Eichler vom Flüchtlingsrat NRW, Michael Stoffels aus Viersen und Frank Gockel von der Initiative „Wach bleiben!“.

Über Ihre und Eure zahlreiche Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

Rund 8.000 Menschen wurden im Jahr 2011 aus Deutschland abgeschoben. Eine Maßnahme, die für die Betroffenen ein traumatisches Ereignis und eine menschliche Katastrophe darstellt. Nach oftmals jahrelangem Aufenthalt in Deutschland werden sie über Nacht von Freunden und Verwandten getrennt und in eine ungewisse Zukunft geschickt. Besonders schlimm ist eine Abschiebung meist für junge Menschen, die in Deutschland aufgewachsen sind und keine andere Heimat kennen.

Doch immer wieder regt sich auch Protest und Widerstand gegen die Abschiebung von Flüchtlingen. Freunde, Verwandte oder Mitschüler informieren die Öffentlichkeit, Gemeinden gewähren Kirchenasyl, politische Initiativen begleiten Sammelabschiebungen mit Demonstrationen und Kundgebungen.

Neben der Frage, was eine Abschiebung eigentlich genau ist, wie sie abläuft und warum Flüchtlinge abgeschoben werden, sollen bei dieser Veranstaltung vor allem die verschiedenen Formen des Widerstands gegen Abschiebungen thematisiert werden. Vertreter unterschiedlicher Gruppen und Initiativen, die sich gegen Abschiebungen engagieren, werden über ihre Aktivitäten berichten. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung auch Raum für Erfahrungsaustausch und Diskussionen.

Veranstalter : Flüchtlingsrat NRW

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