25.3.2026: Prozess gegen Antifaschisten und Mitglied der Friedensgruppe Düren / Aufruf zu Solidarität
[Update 16.1.2026] korrigierte IBAN des Spendenkontos:
Spendenkonto: Tim Engels DE 77 3005 0110 1007 1456 57 Stichwort: Solidarität mit Heiner,
Der Prozess, der ursprünglich im Dezember stattfinden sollte,
ist auf 25.3.2026 verschoben worden:
Mitteilung der Friedensgruppe Düren
kurz vor Weihnachten flatterte die neue Ladung für die Gerichtsverhandlung … (in den) Briefkasten. Die Verhandlung findet jetzt … am 25. März 2026 um 11:15 Uhr im Saal 1.24, im Amtsgericht Düren August-Klotz-Straße 14 statt.
Der Beklagte bittet ausdrücklich um solidarische Unterstützung:
Hallo zusammen,
kurz vor Weihnachten flatterte die neue Ladung für die Gerichtsverhandlung in meinen Briefkasten. Die Verhandlung findet jetzt einen Tag vor meinem Geburtstag am 25. März 2026 um 11:15 Uhr im Saal 1.24, im Amtsgericht Düren August-Klotz-Straße 14 statt.
Soll die Ladung und der Termin quasi Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk in einem sein? Egal!
Egal ist allerdings nicht eure solidarische Unterstützung um die ich euch ausdrücklich bitte. Im konkreten Fall trifft es zwar mich aber gemeint sind alle, die sich den Rechten in den Weg stellen.
Ich würde mich über eure Anwesenheit im Gerichtssaal freuen und darüber, wenn ihr den ein oder anderen Euro zur Finanzierung, zum Beispiel der Anwaltskosten, auf das Konto meines Anwaltes
Tim Engels, Kontonummer IBAN: DE 77 3005 0110 1007 1456 57 Stichwort: Solidarität mit Heiner,
überweist. Überschuss wird an die „Rote Hilfe“ als Spende überwiesen.Mit solidarischen Grüßen
Heiner
[Update 26.11.2025] Nachtrag:
Prozess gegen Antifaschisten wegen vermeintlichen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz
(§ 33 KunstUrhG Abs. 1 i. V. m. § 22 KunstUrhG)
und wegen vorgeblicher Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes (§ 201 Abs. 1, Nr. 1 StGB).
Es ist eine Gerichtsverhandlung gegen ein Mitglied der Friedensgruppe Düren.
Eileen Kroetsch, AfD-Politikerin und Ersatzschöffin am Amtsgericht Essen, hatte geklagt, dass sowohl ihr Recht am eigenen Bild als auch die Vertraulichkeit des offenen Wortes (bei einer öffentlichen Veranstaltung?) verletzt worden sei. Kroetsch hatte konkret Strafantrag wegen vermeintlichen Verstoßes gegen das Kunsturhebergesetz (§ 33 KunstUrhG Abs. 1 i. V. m. § 22 KunstUrhG) gestellt sowie wegen vorgeblicher Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes § 201 Abs. 1, Nr. 1 StGB). Es war eigentlich erwartest worden, dass dieses Verfahren eingestellt werden würde, doch nun findet es am 25. März statt.
Frau Kroetsch wird vom Essener antifaschistischen Bündnis ESSQ wie folgt beschrieben:
https://essq.de/index.php/2025/11/16/lstbiq-hass-von-afd-politikerin/
Wir rufen dazu auf diesen Prozess zu verfolgen.
Erstens als Zeichen der Solidarität mit einem Mitglied der Friedensgruppe Düren.
Zweitens als mögliches Lehrstück darüber,
dass die AfD in ihrer Fähigkeit sich als Opfer zu inszenieren nicht zu unterschätzen ist.
Nächstes Jahr könnte sie bereits in einer Landesregierung sein, und nicht nur Sprüche, sondern auch Gesetze machen, Richter bestellen, eine Landesabteilung des Inlandsgeheimdienstes übernehmen usw., die dann fortan nur noch „Linksextremismus“ in ihren öffentlichen „Verfassungsschutzberichten“ behandeln wird. Faschismus droht, auch wenn nicht wie einst mit Bärtchen und einem eigenartig ausgestreckten Arm.
Die LinksDiagonal-Redaktion