Unsägliche Vergleiche von Hubertus Knabe

Unsägliche Vergleiche von Hubertus Knabe, Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
In der NRZ wurde er interviewt: (zitiert nach derwesten.de)

„So, wie es keinen zentralen Befehl Hitlers zur Vernichtung der Juden gab, gab es auch keinen zentralen Befehl Ulbrichts oder Honeckers, an der Grenze Flüchtlinge abzuschießen.“

Heinz Hammer in einem Leserbrief dazu:

»Die Verantwortlichen bestrafen – Stasi-Gedenkstättenchef Hubertus Knabe: Mauerschützen wurden unzureichend verfolgt, und die genauen Opferzahlen fehlen«, Interview mit Hubertus Knabe von Dietmar Seher in: NRZ, 05.08.11

Der fanatische Herr K. ist dafür bekannt, um nicht zu sagen berüchtigt, einerseits die Zahlen der an der Staatsgrenze BRD-DDR Umgekommenen hochzupuschen und andererseits die DDR und mit ihr alle linken Bestrebungen mit dem deutschen Faschismus gleichzusetzen. So auch hier wieder: »Viele Täter haben sich, wie nach dem Nationalsozialismus, auf den Befehlsnotstand berufen.« Den Vogel schießt er nun aber ab, indem er behauptet: »So, wie es keinen zentralen Befehl Hitlers zu Vernichtung der Juden gab, gab es auch keinen zentralen Befehl Ulbrichts oder Honeckers, an der Grenze Flüchtlinge abzuschießen.« Da werden die Antifaschisten Ulbricht und Honecker en passent mit dem Massenmörder Hitler und ein nicht existenter »DDR-Schießbefehl« (den er bisher immer wieder herbeihalluziniert hatte) mit dem industriell organisierten Massenmord an 6 Millionen Juden gleichgesetzt. Das ist selbst für Herrn K. ein echter Tiefpunkt seiner Propaganda.

Es ist bedauerlich, dass die NRZ diesem geschichtsrevisionistischen Scharlatan ein Forum hierfür bietet.

Übrigens habe ich von diesem Herrn bisher weder zu den JÄHRLICH Tausenden Armutsflüchtlingen an den EU-Außengrenzen (zuletzt am 05.08. mindestens 100 Ertrunkene vor Lampedusa, mutmaßlich unter den Augen der NATO) noch zu den mindestens 140 seit 1990 in der Bundesrepublik von Nazis Ermordeten ein einziges Wort des Bedauerns geschweige denn der Verurteilung gehört. Aber dies lässt vermutlich sein eigener politischer Standort gar nicht zu.

Heinz-W. Hammer, Essen

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