Wind, Flaute oder Sturm

Antikriegstag in Essen: 17h DGB / Demonstration 18:30h HBF

Antikriegstag in Essen 2022 | muelheim-essen-oberhausen (dgb.de)

Seit 1957 wird am 1. September an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert. An jedem 1. September machen auch der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften seitdem deutlich: Die deutschen Gewerkschaften stehen für Frieden, Demokratie und Freiheit. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Der DGB-Aufruf zum Antikriegstag 2022 steht unter dem Motto: „Für den Frieden! Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! Die Waffen müssen endlich schweigen!“

Antikriegstag in Essen 2022 | muelheim-essen-oberhausen (dgb.de)

Gegen Kriege überall auf der Welt und die Abwälzung der Krisenlast auf unserem Rücken!

Auf die Straße zum Antikriegstag:
Demonstration: 01.09. 18:30 Essen HBF

Im Jahr 2021 gab es über vierzig Kriege weltweit. Mit Eskalation des Ukraine-Kriegs ist der Antikriegstag aktueller denn je. In diesem Krieg kämpfen die beteiligten Staaten darum, die Interessen ihrer Milliardäre und Oligarchen zu stützen.

Weder Russland, der NATO, dem Selenskijs Regime noch der EU geht es dabei wirklich um die Menschen. Denn sonst würden sie einen sofortigen Waffenstillstand initiieren, statt immer weiter aufzurüsten und die Situation zu eskalieren.

Zusätzlich zu tausenden Menschenleben kosten Kriege und Kapitalismus uns Stück für Stück unsere Lebensgrundlage. Denn auf die Umwelt wird im Kampf um den möglichst größten Profit keinerlei Rücksicht genommen.

All das sollen die arbeitenden Menschen, die Jugend und Rentner:innen, bezahlen, mit neuen Steuern und einer Wahnsinns-Inflation. Wir erleben eine Aufrüstung, wie wir sie nach dem 2.Weltkrieg noch nicht gesehen haben.

Hunderte Milliarden Euro fließen direkt in die Taschen deutscher Rüstungs- und Energie-Konzerne, die Milliardenprofite verzeichnen, und wir sollen „frieren für den Frieden“?! Während dessen töten deutsche Waffen weltweit. Wir sind solidarisch mit den Menschen in Kurdistan, in Syrien oder Jemen. Die Spaltung in der Gesellschaft verläuft nicht zwischen Ländern oder Nationen, sondern zwischen arm und reich. Ihr Krieg kann niemals in unserem Interesse sein.

Nur unsere aktiver Widerstand kann dies stoppen! Nehmen wir uns ein Beispiel an den fortschrittlichen Gewerkschaftern in Italien, die den Transport von Waffen verhinderten.

Am 1. September, an dem seit dem 2. Weltkrieg Menschen weltweit auf die Straße gehen, wollen auch wir in Essen gemeinsam gegen Krieg, Faschismus und Aufrüstung demonstrieren.

Hoch die internationale Solidarität!

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