Wind, Flaute oder Sturm

Richtige und falsche Begriffe in der Umweltbewegung …

Framing: Die Bedeutung richtiger und falscher Begriffe in der Umweltbewegung

Die Begriffe „Klimawandel“ und „Erderwärmung“ wurden bewusst manipulativ von Professoren und Journalisten im Dienste der Energie- und Ölkonzerne öffentlich durchgesetzt. Gezielt wurden die Begriffe Klimakrise, Klimakatastrophe und Erderhitzung aus dem öffentlichen Sprachschatz verbannt. Mehr dazu: https://www.rf-news.de/2021/kw47/die-bedeutung-richtiger-und-falscher-begriffe-in-der-umweltbewegung


Framing und Identity Work als Gegenstand der Sozialwissenschaften:

Science or Science Fiction? Professionals’ Discursive Construction of Climate Change – Lianne M. Lefsrud, Renate E. Meyer, 2012 (sagepub.com)

https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/0170840612463317

Abstract

This paper examines the framings and identity work associated with professionals’ discursive construction of climate change science, their legitimation of themselves as experts on ‘the truth’, and their attitudes towards regulatory measures. Drawing from survey responses of 1077 professional engineers and geoscientists, we reconstruct their framings of the issue and knowledge claims to position themselves within their organizational and their professional institutions. In understanding the struggle over what constitutes and legitimizes expertise, we make apparent the heterogeneity of claims, legitimation strategies, and use of emotionality and metaphor. By linking notions of the science or science fiction of climate change to the assessment of the adequacy of global and local policies and of potential organizational responses, we contribute to the understanding of ‘defensive institutional work’ by professionals within petroleum companies, related industries, government regulators, and their professional association.

Abstract, übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (framing mit Bedeutungsrahmen übersetzt, siehe Artikel „Was ist Framing“)


In diesem Beitrag werden die Deutungsrahmen und die Identitätsarbeit untersucht, die mit der diskursiven Konstruktion der Klimawandelwissenschaft durch Fachleute, ihrer Legitimation als Experten für „die Wahrheit“ und ihrer Einstellung zu Regulierungsmaßnahmen verbunden sind. Auf der Grundlage der Antworten von 1077 Ingenieuren und Geowissenschaftlern rekonstruieren wir die Deutungsrahmen des Themas und die Wissensansprüche, mit denen sie sich innerhalb ihrer Organisation und ihrer beruflichen Institutionen positionieren. Um zu verstehen, was Fachwissen ausmacht und legitimiert, machen wir die Heterogenität der Ansprüche, Legitimationsstrategien und den Einsatz von Emotionalität und Metaphern deutlich. Durch die Verknüpfung von Vorstellungen über die Wissenschaft oder Science-Fiction des Klimawandels mit der Bewertung der Angemessenheit globaler und lokaler politischer Maßnahmen und möglicher organisatorischer Reaktionen tragen wir zum Verständnis der „defensiven institutionellen Arbeit“ von Fachleuten in Erdölunternehmen, verwandten Branchen, staatlichen Regulierungsbehörden und ihren Berufsverbänden bei.

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