Offener Brief an Daniel Kerekes

Olaf Swillus schrieb einen offenen Brief an Daniel Kerekes

Lieber Daniel,

herzlichen Glückwunsch zu Deinen Worten, die in WAZ und NRZ zitiert wurden:

„In erster Linie müssen diese Menschen jetzt gerettet werden. Eine Quote für Humanismus darf es nicht geben.“

Dazu auch: http://www.linksdiagonal.de/2020/09/12/daniel-kerekes-zu-moria-buchhalter-kufen-rechnet/

Der SPD-Kandidat hielt sich bedeckt und war nicht erreichbar, der AfD-Kandidat musste sich gar nicht erst äussern, denn seine Meinung wurde vom Buchhalter Kufen schon vertreten;- von Karlgeorg Krüger gar nicht erst zu reden.

Merdad Mostizifadeh brachte immerhin die Zahl 50 ins Spiel, die Essen zusätzlich an Geflüchteten aufnehmen könne, was ja schon mal was ist.

Aber Dir blieb es vorbehalten zu sagen, dass es eine Quote nicht geben soll.

Für die LINKEen bist du ein Glücksfall. Für Essen als Oberbürgermeister wärst du das auch.

Ich empfehle übrigens nicht taktisch zu wählen.

Es geht nicht darum Kufen unbedingt abzuwählen.

Denn auch wenn Kufen Oberbürgermeister bleibt, wird er es nicht leicht haben mit einer linken Opposition
in den Parlamenten und auf den Straßen.

Daniel, was ich auch an Dir schätze, ist, dass Du dich nie an antikommunistischen Ausgrenzungsversuchen beteiligt hattest, wie sie zum Beispiel zuletzt bei ESSQ vorgekommen waren.

http://www.linksdiagonal.de/2020/02/15/zwei-erklaerungen-zum-antifaschistischen-buendnis-essq/

Bleib so wie du bist.

Ohne Oberbürgermeisteramt, würde es Dir wohl leichter fallen.

Dennoch werde ich Dich wählen.

Gruß vom Olaf.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.