Sonniger Donnerstag Abend in Steele … gegen falsche Normalität

Eine Partei, die Faschist:innen in ihren Reihen duldet, darf nicht zur politischen Normalität werden. Sozialstaat, Flucht und Migration dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf genauso wenig Teil unserer Normalität werden, wie irgendwelche Spaziergänge selbsternannter Bürgerwehren in Steele und anderswo.

Das InterBündnis Essen teilte mit, dass am 10.9. sich wieder Faschisten um 18 Uhr am S-Bahnhof treffen. Entsprechend der Losung “Kein Fussbreit den Faschisten” machte das Internationalistische Bündnis wieder eine Gegenkundgebung mit Offenem Mikrofon. Um mehr Leute zu erreichen, begannen sie diesmal eine halbe Stunde früher um 18 Uhr am Grendplatz.
Nicht nur über Ereignisse in Steele wurde gesprochen,- auch das abgebrannte Lager in Moria und die Not der Geflüchteten dort war ein Thema. Ferner wurde die Demo von Aufstehen gegen Rassismus am Samstag vor der Kommunalwahl beworben: Keine Stimme der AfD! Rassisten raus aus den Parlamenten! Die AfD hat eine Schlüsselrolle für die Zunahme rassistischer Anfeindungen und den Anstieg rechter Gewalt. Wer gegen Geflüchtete, Migrant:innen und Muslime hetzt, überschreitet eine Grenze und muss mit Widerspruch rechnen. Eine Partei, die Faschist:innen in ihren Reihen duldet, darf nicht zur politischen Normalität werden. Sozialstaat, Flucht und Migration dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das Sterben von Menschen auf der Flucht nach Europa darf genauso wenig Teil unserer Normalität werden, wie irgendwelche Spaziergänge selbsternannter Bürgerwehren in Steele und anderswo.

Die Demonstration
am Samstag, den 12.9, startet um 15 Uhr auf dem Hirschlandplatz

Es ist ein Demonstrationszug durch die Essener Innenstadt geplant, der wieder am Hirschlandplatz enden wird.

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