Film von Jule und Udo Klieman: Wer stoppt die rechte Bürgerwehr?

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Unterwegs im Westen

In verschiedenen Städten in Nordrhein-Westfalen bilden sich immer mehr rechte Gruppierungen, die durch die Straßen ‚patrouillieren‘. Angeblich, um für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Tatsächlich machen sie vielen Bürger*innen Angst. In Essen laufen selbsternannte ‚Steeler Jungs‘, überwiegend Männer, einmal in der Woche durch den Stadtteil Steele. Manchmal sind es 20, manchmal bis zu hundert, auch aus dem Hooligan- und Rockermilieu. Im Stadtteil führt das zu Unbehagen und ständiger Unruhe. Außerdem häufen sich Bedrohungen gegen Andersdenkende im Internet und im öffentlichen Raum.
Die Polizei erkennt Verbindungen in die rechtsextreme Szene, darum beobachtet der Staatsschutz die Gruppierung. Mitglieder der selbsternannten ‚Bürgerwehren‘ in verschiedenen Städten, unter anderem in Essen, Herne und Mönchengladbach, bilden inzwischen ein Netzwerk.
Im Gegenzug gibt es vielerorts ‚bunten‘ Widerstand, rufen Mitglieder von Parteien, Gewerkschaften und Kirchen zu Gegendemonstrationen auf.
Die Reportagesendung ‚Unterwegs im Westen‘ hat über ein Jahr lang die Entwicklung am Beispiel der sogenannten ‚Steeler Jungs‘ in Essen dokumentiert.

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