Internationaler Frauentag: „Heute sprechen wir!
Frauenbündnis lädt zu Demo und Weltfrauenfest ein

Unter dem Motto „Keine Einzige mehr! Rassismus, Faschismus, Sexismus – NoGo!“ ruft das Frauenbündnis 8. März Essen am Samstag, 7. März, 12 -14 Uhr zur Kundgebung mit Demo auf dem Willy-Brandt-Platz auf. Es gibt Tanz- und Sprachperformances, Lieder, Infos und ein offenes Mikrofon. Susanne Keil, eine der Sprecherinnen des Bündnisses:

„Wir Frauen sind es letztlich, die in jeder Situation, überall auf der Welt, unter schönsten und schwierigsten Bedingungen die Familie und Gesellschaft am Kacken halten. Unser Frauenbündnis ist international, uns eint der Kampf für freie Frauen in freien Gesellschaften weltweit. Faschismus und Rassismus ist immer mit Sexismus gepaart. Parteien wie die AfD vereinen in sich alles, was unsere Kämpfe und Visionen im Keim erstickt. Deshalb fordern wir das Verbot aller faschistischen Parteien und AfD raus aus den Parlamenten!“

Am Sonntag, 8. März lädt das Bündnis zum „Weltfrauenfest“ ins Unperfekthaus/Limbecker Platz ein. Von 17 – 22:30 Uhr gibt es ein frauenpolitisch- buntes Festprogramm. Die Essener Band Valoroso spielt und singt u.a. Irish Folk, die Schülerin Sara Dabbas singt u.a. das syrische Lied „Waisenkinder“, Farwa Ahmadyar performed „Nur ein Mädchen“, Dirk Willing denkt laut „Es war nicht immer so und bleibt auch nicht“ und dann legt DJ Kaveh zur internationalen Disko auf. Außerdem gibt es ein Fingerfood-Buffet und kleine Überraschungen. Eintritt inclusive NonAlk-Getränke-Flatrate 7.90 Euro, übliche Ermäßigungen, Kinder bis 5 Jahre frei.

Internationaler Frauentag 2020 – mindestens 2020 Gründe auf die Straße zu gehen!

Weltweit organisieren sich Frauen und Mädchen für ihre Rechte und ihre Zukunft.
In Deutschland beteiligten sich 2019 über 60 000 Frauen an Kämpfen, auch in den Betrieben. In Krankenhäusern wie dem Uniklinikum Essen, setzen sie sich ein – oft im gewerkschaftlichen Streik – für mehr Personal und gegen Niedriglohn.
Mit der Solidarität im Rücken fassen Frauen den Mut, gegen sexistische Angriffe oder Bedrohung von Faschisten vorzugehen.
Am 8. März tragen sie seit 1911 ihre Forderungen, Erfahrungen und Visionen auf die Straße!

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