Liebe Redaktionen, ich las in der NRZ vom 21.1.2020, und jetzt auch in der WAZ: „Polizei bekämpft Clan-Krimminalität jetzt aus der Luft“.

Dazu hätte ich einen Leserbrief:

Die Polizei, so las ich, will nun „Clan-Krimminalität“ aus der Luft bekämpfen. Ab sofort stünden Drohnen zur Verfügung, die „ganz neue Perspektiven und bislang nicht genutzte Einsatzmöglichkeiten bieten sollen.“ Kriege in anderen Teilen der Welt, lassen mich an „gezielte Tötungen“ denken.

Doch dann wird versichert:

„Die fliegenden Roboter haben zwar kein Blaulicht und auch keine Wasserwerfer an Bord, sind aber mit einer hochauflösenden Kamera und einem Lautsprecher für Durchsagen ausgestattet.“

Da bin ich erleichert. Damit trotzdem nicht zuviel fotografiert wird, ortnet die Polizei ja jetzt auch am Boden für Kundgebungen und Demonstrationen gegen Faschisten Fotoverbot an. Und der fliegende Polizeilautsprecher wäre doch auch eine prima Alternative zum offenen Mikrophon des Internationalistischen Bündnis Dienstags in Steele:
http://www.linksdiagonal.de/2020/01/17/antifaschistischer-dienstags-protest-in-steele/

Mit freundlichen Grüßen, dem Wunsch, dass Ironie erlaubt bleibt, und der Bitte es in Ihrer Zeitung als Leserbrief abzudrucken.

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