antifaschistischer Dienstags-Protest in Steele …

[Update 19.1.2020]: Kundgebung gegen den Aufmarsch der rassistischen „Steeler Jungs“ am 21. Januar (Dienstag) auf dem Kaiser-Otto-Platz von 17.30 Uhr bis ca. 19 Uhr. Mit Offenem Mikro. Anmelder: Internationalistisches Bündnis Essen.


In der WAZ-Essen vom 17.1 ist zu lesen, dass die „Steeler Jungs“ auf den Dienstag „ausgewichen“ sind, die „Bündnisse“ aber erst mal feiern, dass zumindestens am Donnerstag es erst mal keine rechten Aufmärsche mehr in Steele gibt. Zu dumm, dass die Woche noch andere Tage hat. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass es auch am Dienstag Proteste gibt:

Ein Bericht aus RF-News, der den Dienstags-Protest anspricht:

https://www.rf-news.de/2020/kw03/empoerende-kriminalisierung-der-antifaschistischen-proteste-durch-die-polizei

Kriminalisierung der antifaschistischen Proteste durch die Polizei

Gestern Abend, 14. Januar, kam es zu einer empörenden Kriminalisierung des berechtigten antifaschistischen Protests gegen die sich „Steeler Jungs“ nennenden Faschisten im Essener Stadtteil.

Korrespondenz

Mittwoch,  15.01.2020,  18:00 Uhr

Kriminalisierung der antifaschistischen Proteste durch die Polizei

Hinter Gittern zusammengepferchte Antifaschisten, während die Faschisten frei laufen dürfen.

Die Polizei hatte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Antifa-Protestkundgebung, die vom Internationalistischen Bündnis angemeldet war, ausdrücklich schriftlich und mündlich verboten, Fotos zu machen. Ein bisher einmaliger rechtswidriger Vorgang! Dann wurde die komplette Kundgebung von der Polizei mit Repressionen überzogen. Vor ihrer Einkesselung wurde die Kundgebung in eine Ecke abgedrängt.

Wenig später wurden die Antifaschistinnen und Antifaschisten – darunter auch Genossinnen und Genossen der MLPD und ihres Jugendverbands REBELL – in der hintersten Ecke des Platzes hinter Gittern, Polizeiautos und einer knappen Hundertschaft Bereitschaftspolizei eingesperrt. Im Gegensatz dazu konnten sich die faschistischen „Steeler Jungs“ völlig ungehindert zu einer Auftaktkundgebung versammeln und völlig unbehindert, ohne nennenswerte Polizeibegleitung durch die ganze Fußgängerzone ziehen.

Die Antifaschistinnen und Antifaschisten protestieren entschieden gegen diese Kriminalisierung berechtigten Widerstands gegen eine latente faschistische Gefahr. Und sie protestieren energisch dagegen, dass einer faschistischen Truppe aus Hooligans, Straßenschlägern, Rockern und Türstehern durch „Sicherheitskräfte“ der Weg frei gemacht wird. Dass sie dann ohne Begleitung einfach laufen gelassen wird, ist der nächste Skandal.

Trotz dieser Schikanen informierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung die Anwohnerinnen und Anwohner mit Flugblättern und Diskussionen, und klärten über die Vorgänge und den faschistischen Charakter der „Steeler Jungs“ auf. „Und wir kommen wieder“, so der Tenor am Ende.

rf-news

zum Weiterlesen:

https://www.rf-news.de/2020/kw03/erneuter-angriff-auf-essq

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