200 in Bottrop am 7.12: Gegen eine Politik der verbrannten Erde

Pressemitteilung

— weiter unten folgt der Demo-Aufruf —

Über 200 Teilnehmer folgten dem Aufruf von Kumpel für AUF zur Kundgebung und Demonstration am Samstag, den 07.12.2019 in Bottrop.

In zahlreichen Redebeiträgen am offenen Mikrofon wurde deutlich: Die RAG hat ihre Versprechen „keiner fällt ins bergreie“ und sie kümmert sich um die „Ewigkeitskosten“ nicht gehalten! Tatsächlich hat sie 254 Bergleute entlassen, Ausbildungsplätze für die Jugend vernichtet, sie stellt die untertägige Wasserhaltung ein, verkauft preiswerten Wohnraum und erhöht Mieten, klaut den Bergbaurentnern ihr Deputat, lässt Kumpel, die ihr Leben lang für die RAG gearbeitet haben, mit ihren Krankheiten im Stich und überlässt es den Frauen, die damit verbundenen finanziellen und gesundheitlichen Probleme zu bewältigen.

Der RAG ist es aufgrund der kämpferischen Proteste nicht gelungen ist, diese Sachen unter dem Teppich zu halten. Sie musste reagieren wie zum Beispiel in der Nachbesserung beim Deputat, Abfindung oder Erhalt einzelner Arbeitsplätze. „Viele Leute sind empört, als sie erfahren haben, was diese Politik der verbrannten Erde alles für die Menschen und die Zukunft der Jugend bedeutet. Die Demonstration hat erklärt, dass wir das nicht akzeptieren! Wenn zum Beispiel die untertägige Wasserhaltung – wie versprochen – eingehalten würde, dann müsste kein Kumpel entlassen werden. Es wären ca. 500 Arbeitsplätze an den Pumpenstandorten nötig. Die Bergarbeiterbewegung wird auch im nächsten Jahr weiter kämpfen!“ – so Christian Link, öffentlicher Sprecher von Kumpel für AUF.

Glück auf!

Christian Link, öffentlicher Sprecher von Kumpel für AUF

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