30.10.2019: Clan: Rassistisches Konstrukt oder echte Gefahr? Libanesisch-kurdische-palästinensische Großfamilien in Essen

siehe: www.antirassismus-telefon.de/…

Das Interkulturelle Solidaritätszentrum Essen e.V. / Anti-Rassismus-Telefon (ART) lädt ein zu einer Veranstaltung:

„Clan: Rassistisches Konstrukt oder echte Gefahr? Libanesisch-kurdische-palästinensische Großfamilien in Essen“.

Die Veranstaltung findet statt am
30.10.2019 um 19.00 Uhr
im „CAFÉ des evangelischen Studierendenzentrums – DIE BRÜCKE“, Universitätsstr. 19 in Essen.

Nach 25 Jahren Anti-Rassismus-Telefon in Essen: Ist es ein Grund zu feiern, dass seit 25 Jahren ein AntiRassismus-Telefon unverändert nötig ist? Leider nein! Dass es noch Rassismus gibt, ist zu erwarten, aber traurig! Eine aktuelle Erscheinung des noch verbreiteten Rassismus will das Anti-Rassismus-Telefon dringlich in Vordergrund rücken.

„Essen im Griff der Clans“ das ist der Tenor vieler Pressenachrichten. Kurze Alibi-Nebensätze, wonach nicht alle Mitglieder der Familien Kriminelle seien – eigentlich eine Selbstverständlichkeit – nützen nicht viel, um den allgemeinen Eindruck zu entkräften, dass mit einer ethnischen Gruppe nur Probleme verbunden seien. Wir wollen versuchen, das Problem zu versachlichen: Mit Informationen: Wer sind diese Menschen, die angeblich so viele Angst verbreiten? Wo waren und sind die Versäumnisse der Gesellschaft?

Um uns dieses Thema näher zu bringen, konnten wir als Sachkundigen den Referenten Frank Höschen gewinnen. Geschichtliche, kulturelle und gegenwärtige Informationen zu Libanesisch-kurdische-palästinensische Großfamilien sollen die Grundlage für eine offene Diskussion sein, mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen und Lösungsansätze für ein gelingendes Zusammenleben zu finden: Mit einer unzweifelhaften Absage an Rassismus. Rassismus ist hässlich, Rassismus spaltet uns, Rassismus tötet. Und Rassismus macht uns
blind. Der Schaden ist groß, nicht nur für die Menschen, denen nur wegen ihres Namens und ihrer Verwandtschaft viele Chancen auf Arbeit, Ausbildung, Schule verweigert werden, sondern für uns alle. Nutzt uns ein Feindbild? Wäre nicht das Wahrnehmen der Wirklichkeit und der Probleme nützlicher?
Unsere Veranstaltung findet am 30.10.2019 um 19.00 Uhr im „CAFÉ des evangelischen Studierendenzentrums – DIE BRÜCKE“ statt. Zu finden ist die „Brücke“ in der Universitätsstr. 19 in Essen.

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