Angst um gute Klinik-Versorgung

Oberhausen.  Auch in Oberhausen droht mit der Krise des Katholischen Klinikums (KKO) ein Krankenhaussterben. Verdi-Gewerkschafter fordert staatliche Planung

Für eine starke staatliche Hand, die das Krankenhauswesen ordnet, hat sich der frühere Krankenpfleger, Betriebsrat und Verdi-Gewerkschafter Tobias Michel am Dienstag bei der Linkspartei ausgesprochen. Die befasste sich vor dem Hintergrund der Krise beim Katholischen Klinikum Oberhausen (KKO) mit der Zukunft der Krankenhäuser in Oberhausen. Dort wurde jetzt vor rund 30 Teilnehmern die Frage diskutiert, ob sich die Existenz von Kliniken, wie bisher, weiter nach vorwiegend wirtschaftlichen Gesichtspunkten richten sollte oder stärker nach dem Bedarf der Patienten. Das KKO ist in finanzielle Schieflage geraten. Es betreibt in Oberhausen das St.-Clemens-Hospital Sterkrade, das St.-Marien-Hospital Osterfeld und das St.-Josef-Hospital Alt-Oberhausen.

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