Flaute, Wind oder Sturm …

Krankenhäuser in der Schieflage

Bündnis Krankenhaus statt Fabrik
ver.di Fachbereich 3 von Baden-Württemberg,
Berlin Brandenburg, Nordrhein-Westfalen

https://gesundheit-soziales-bawue.verdi.de/

https://gesundheit-soziales-bb.verdi.de/

https://gesundheit-soziales-nrw.verdi.de/

Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte
http://vdaeae.de/

Attac AG Soziale Sicherungssysteme
http://www.attac-netzwerk.de/ag-soziale-sicherungssysteme/themen/gesundheit/

Soltauer Initiative zu Sozialpolitik und Ethik
www.soltauer-impulse.culturebase.org/

Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung (GPTG)
https://www.gptg.eu/

Harald Weinberg, Sprecher für Krankenhauspolitik und
Gesundheitsökonomie der Fraktion DIE LINKE
http://www.harald-weinberg.de/

https://mehr-krankenhauspersonal-essen.de/

https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/

Die letzte Folie mit Fragen

Info- und Aktionsabend mit Tobias Michel
(ehemaliger Krankenpfleger und Betriebsrat, heute Autor und Arbeitszeit-Experte für ver.di und für Interessenvertretungen bei Konflikten in Kliniken und Heimen) weitere Infos: www.dielinke-oberhausen.de

Dienstag, 30. Juli 2019, 18 Uhr, Linkes Zentrum, Elsässer Str. 19

Krankenhäuser in der Schieflage
Was tun für unsere Gesundheitsversorgung in Oberhausen?

Info- und Aktionsabend im Linken Zentrum am 30. Juli um 18:00 Uhr

Erst die Insolvenz der Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO), dann die Empfehlungen derso genannten Expert*innen der Bertelsmann-Stiftung: Für die Oberhausener Krankenhaus-Landschaft waren die letzten Wochen besorgniserregend.

Am Beispiel der KKO wird deutlich, wie sehr die Krankenhäuser unter der Kommerzialisierung durch Fallpauschalen und an der Unterfinanzierung der Investitionskosten durch die Bundesländer leiden.
Wenn Kliniken so unter ökonomischen Druck gesetzt werden, dass viele in den roten Zahlen sind, gefährdet das die Versorgung der Bevölkerung.
Die Krankenhäuser wurden in ein Wettrennen geschickt. Der Markt entscheidet, wer gewinnt. Da gibt es also auch Verlierer. Und es sind nicht nur die Beschäftigten der KKO, die besorgt in ihre Zukunft schauen. Rote Zahlen und das Regiment der Insolvenzverwalter gefährden die Versorgung.
Wenn dann noch wie von der Bertelsmann-Stiftung vorschlagen wird, von 1.400 Krankenhäusern in Deutschland mehr als 800 einfach dicht zu machen und mit nur noch 600 Kliniken die medizinische Versorgung sicherstellen zu wollen, dann wird damit ein gigantisches Programm der Zerstörung sozialer Infrastruktur propagiert! Leidtragende sind aber nicht nur Patienten, sondern häufig auch das Personal, auf die der steigende Kostendruck abgeladen wird.
Die Bertelsmann-Stiftung puscht den Vorschlag, die Anzahl der Krankenhäuser um fast zwei Drittel zu reduzieren. Das hat Folgen für die Patienten, für deren Angehörige, für das Personal – wohl auch für die Renditen der privaten Krankenhaus-Ketten. Die Krise der Krankenhausversorgung wirft in Oberhausen viele Fragen auf:

Wollen wir es dem blinden Markt überlassen, welche Krankenhäuser uns zukünftig am Ort versorgen?
Wer ist überhaupt gesundheitlich überversorgt?
Warum schauen die Krankenkassen so teilnahmslos zu?
Warten bereits Helios, Sana oder andere private Krankenhauskonzerne auf den billigen Zugriff?
Soll die Kommune die heruntergewirtschafteten Krankenhausteile übernehmen?
Wem reichen nach den Vorstellungen der Bertelsmann-Stiftung zwei Krankenhäuser in Oberhausen und wer entscheidet letztlich darüber?
Macht es einen Unterschied, ob wir in der Notaufnahme einer öffentlichen, kirchlichen oder privaten Krankenhausbetreibers warten müssen?
Neben einem Austausch und Diskussion wollen wir uns am dem Abend auch Gedanken machen, wie wir griffig ein mobilisierungsfähiges Gegenprogramm auf die lokale Ebene übersetzen können!

Unterstützt wird der Abend durch Tobias Michel. Er erlebte die Veränderungen im Gesundheitssystem als Krankenpfleger und Betriebsrat. Er wurde durch seine Schichtplan-Fibel bekannt und ist heute Autor und Arbeitszeit-Experte für ver.di und für bei Konflikten in Kliniken und Heimen.

DIE LINKE. OBERHAUSEN * Linkes Zentrum * Elsässer Str. 19 * 46045 Oberhausen * info@dielinke-oberhausen.de

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