Solidarität gegen BILD-Hetze

[Update 11.1.2019]
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2019/01/Alassa050119.pdf
Erklärung von ALASSA MFOUAPON zur Hetze der BILD Zeitung:
Jetzt rede ich!


Es gab die Kritik, dass auf LD bereits zuviel über BILD geschrieben wurde.

Roland Meister zur BILD-Berichterstattung

Stellt Euch auf die Seite der Demokratie

Uns ging es darum die Empörung über die BILD-Berichterstattung zu teilen, keineswegs wollen wir diese Hetze verbreiten. Wir finden aber auch, dass es nichts bringt sie totzuschweigen. Sie ist so oder so allgegenwärtig, in jedem Kiosk und sogar im Eiscafe um die Ecke, wo diese Zeitung ausliegt. Vielleicht können wir es aber wieder besser machen, indem wir aus den Solidaritätserklärungen gegen diese BILD-Hetze zitieren. LinksDiagonal ist nicht allein damit befasst:

https://www.rf-news.de/2019/kw02/bild-lernt-nichts-dazu-morgen-8-januar-auf-zum-protest-vor-der-redaktion-in-stuttgart

Auch das neue angebliche Interview mit Alassa ist ein Fake“, so erklärt der Freundeskreis Alassa aktuell.
… Der Freundeskreis ruft zum Protest: Dienstag, 08.01.2019, 18:00 Uhr. „Wir werden am Mittwoch, 9. Januar, um 17 Uhr, vor der BILD-Redaktion in Stuttgart (im Tagblatt-Turm) protestieren. Kommt zur Protestkundgebung nach Stuttgart Mitte, Eberhardstraße 3.“

Und:
https://www.rf-news.de/2019/kw02/grossartige-solidaritaet-gegen-bild-hetze

Eine Welle der Solidarität mit Alassa und seinen Unterstützerinnen und Unterstützern und eine Welle von Protest gegen die Hetzer ist aufgebrandet. Wir aktualisieren diese Auflistung und den „Schwerpunkt Alassa“ auf der Startseite laufend. Update vom 9. Januar (22 Uhr)

Flüchtlingsrat: „Unerträgliche Hetze“

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hat sich mit Alassa Mfouapon und dessen Rechtsanwalt Roland Meister solidarisch erklärt.

Rote Fahne News dokumentiert aus der Solidaritätserklärung:

Wenn BILD in Bezug auf Roland Meister schreibt: ‚Die Trennlinie zwischen Recht und politischer Agitation wird in Deutschland immer dünner‘, dann muss man zum einen feststellen, dass bei BILD die Trennlinie zwischen Journalismus und politischer Agitation niemals bestanden hat, und zum anderen dass es in den letzten Jahren hinreichend klar geworden ist, dass diejenigen, die die Rechte geflüchteter Menschen beschneiden wollen, häufig ein sehr instrumentelles Verhältnis zum Rechtsstaat haben.

Wer einerseits Kritik an Abschiebungen mit dem Totschlagargument ‚das ist nunmal geltendes Recht‘ beiseite wischt, andererseits sich darüber empört, dass Alassa M. gerichtlich klären lassen möchte, ob der Großeinsatz der Polizei in Ellwangen rechtmäßig war, oder generell darüber, dass Anwältinnen und Anwälte Geflüchteten helfen, für ihre Rechte zu streiten, benutzt den Rechtsstaat nur als formales Schutzschild, um die eigenen politischen Interessen nicht offen diskutieren zu müssen.“

Der Flüchtlingsrat erinnert daran, dass es nach der gescheiterten Abschiebung eines Togoers in Ellwangen Anfang Mai massive rassistische Anfeindungen, Beleidigungen und Drohungen gegen den Anwalt des Betroffenen gab. Immer wieder wird der Flüchtlingsrat auf Fälle aufmerksam, in denen Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich Geflüchtete unterstützen, angefeindet oder bedroht werden.

 „Hier wird eine aggressive und menschenfeindliche Stimmung erzeugt, die den Boden für Gewalt gegen Menschen bereitet“, sagt Seán McGinley.

„Die Hysterie um Ellwangen und Alexander Dobrindts verschwörungstheoretiscHe Auslassungen über eine angebliche ‚aggressive Anti-Abschiebungsindustrie‘ trugen im letzten Sommer dazu bei, den Weg für eine noch stärkere Abschiebungs- und Abschottungspolitik zu bereiten.

Letztendlich führte dies zu den rechtswidrigen Abweisungen an den Grenzen, zur Kriminalisierung und Behinderung der zivilen Seenotrettung und damit zum Tod Hunderter Menschen im Mittelmeer sowie zu verstärkter Abschottung und Entrechtung Geflüchteter in den sogenannten ‚Anker-Zentren‘.
Diese Stimmung bestärkt und ermutigt zudem auch alle, die Gewalttaten gegen Geflüchtete, ihre Unterstützerinnen, Unterstützer oder ihre Unterkünfte verüben.“

Für weitere Erklärungen von ‚Aktion Bleiberecht‘ und anderen
bitte dem Link https://www.rf-news.de/2019/kw02/grossartige-solidaritaet-gegen-bild-hetze
folgen.

https://www.rf-news.de/2019/kw02/waum-alassa-mfouapon-zurueckgekommen-ist

In seinem gestrigen Programm hat der „Südwestdeutsche Rundfunk“ (SWR)
einen informativen und objektiven Bericht über Alassa Mfouapon und Adelheid Gruber
vom Freundeskreis Alassa ausgestrahlt.

Auch die Tageszeitung „Junge Welt“ berichtet heute über den Flüchtlingsleader aus Kamerun, der von der „Bild“-Zeitung mit einer rassistischen Hetzkampagne verfolgt wird.

https://www.rf-news.de/2019/kw02/bildblog-kritisiert-bild

Der medienkritische Blog kritisiert aktuell auf Platz 1 an der Bild-Zeitung die hetzerische Berichterstattung über Alassa Mfouapon:

„Auf fast einer ganzen Seite berichtete die Zeitung am vergangenen Freitag im Blatt über den „unfassbaren Fall“ eines Mannes aus Kamerun, der sich laut „Bild“ so darstellt … Ein Randalierer, der abgeschoben wurde, gegen den ein Einreiseverbot verhängt wurde, und der jetzt wieder dem deutschen Staat auf der Tasche liegt — das perfekte Aufreger-Thema eines noch jungen Jahres! Es gibt allerdings Gründe, an dieser Version der Geschichte zu zweifeln: …“
Dann kommen ausführlich Alassas Unterstützer zu Wort.

> https://bildblog.de/105770/ein-unfassbarer-fall/

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