Essener Antirassismustelefon möchte dass SPD das Bündnis ESSQ unterstützt statt bekämpft

Betreff: Pressemitteilung

Seit Gründung von „Essen stellt sich quer“ (damals noch „Runder Tisch für Menschenrechte“) im Jahr 2000 unterstützt das Anti-Rassismus-Telefon diese Initiative nach besten Kräften.

„Essen stellt sich quer“ versteht sich als Forum für alle, die sich friedlich gegen Nazis, Neonazis und Fremdenhass stellen. Neben der Gedenk- und Erinnerungsarbeit geht es darum, dass in unserer Stadt kein Aufmarsch der Nazis und menschenverachtenden Rechtspopulisten unwidersprochen stattfinden kann.

„Essen stellt sich quer“ schafft es beständig, über Konfessionen und Parteigrenzen hinweg, dass wir gemeinsam zusammen stehen – durchaus mit Erfolg. Das geschieht in anderen Nachbarstädten des Ruhrgebiets leider nicht so gut.

Auch die SPD Essen mit ihren Unterorganisationen war und ist laufend aktiver Partner des Bündnisses. Wir sind verwundert, dass hier ein parteiinternes Störfeuer nun all dies in Frage stellen soll.

Momentan greift der Ausländerhass weiter um sich.
Gerade jetzt wünschen wir uns, dass diese zivilgesellschaftlich so notwendige Initiative von Seiten der SPD Essen eher ausdrücklich unterstützt und nicht bekämpft wird.

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