DGB: gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen für alle

Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied:

„Wir brauchen gute Löhne und faire Arbeitsbedingungen für alle – für die, die hier sind und für die, die kommen.“ (www.dgbmedia.de…)

http://www.faire-mobilitaet.de/

Das könnte als Antwort auf ein Thesenpapier betrachtet werden, das von Menschen rund um Sahra Wagenknecht veröffentlicht worden ist. Zitat aus: THESENPAPIER ZU EINER HUMAN UND SOZIAL REGULIERENDEN LINKEN EINWANDERUNGSPOLITIK:

Unbegrenzte Schutzgewährung für Menschen in Not ist etwas anderes als eine unbegrenzte Einwanderung, die auch all diejenigen einschließen würde, die lediglich ein höheres Einkommen erzielen oder einen besseren Lebensstandard genießen wollen. Im ersten Fall geht es um eine Schutz- oder Rettungsmaßnahme für Menschen in einer lebensbedrohlichen Not- oder Zwangslage. Im anderen Fall ist die Migration ein sozio-ökonomisch motivierter Akt, der weder alternativlos ist, noch den letzten Strohhalm darstellt, sondern bei dem eine Wahl unter verschiedenen möglichen Optionen getroffen wird.

“ … die lediglich ein höheres Einkommen erzielen oder einen besseren Lebensstandard genießen wollen …“ eine Variante der unsäglichen Rede vom „Wirtschaftsflüchtling“.

Gut ist, was der Kreisverband der Essener LINKEN dazu formuliert hat:
Zitiert aus:
dielinke-essen.de/fuer-eine-solidarische-und-weltoffene-migrationspolitik/ (oder hier).

Migration ist der Normalfall menschlicher Existenz, denn die Menschheit hat sich wandernd über die Welt ausgebreitet. Nach der „Out-of-Africa“-Theorie entstammt die Menschheit aus dem heutigen Afrika. Vor wahrscheinlich 70.000 bis 110.000 Jahren wanderten unsere direkten Vorfahren nach Mesopotamien und von dort in die ganze Welt hinaus.

Oder auch das Neanderthal-Museum zu einer Sonderausstellung
„2 Millionen Jahre MIGRATION vom 13. Mai bis 05. November 2017“:

Die Ausstellung verdeutlicht mit einem Blick in unsere früheste menschliche Entwicklungsgeschichte, dass Mobilität und Migration selbstverständliche Bestandteile des Menschseins und kein modernes Phänomen sind. Menschen waren zu allen Zeiten mobil. Auf der Suche nach Nahrung, Wasser und anderen Ressourcen haben sie sich stets sowohl kleinräumig bewegt als auch andere Regionen und Kontinente besiedelt. Die Ausstellung präsentiert unsere unterschiedlichen Wurzeln aus Afrika und Westasien. Menschen sind in Afrika entstanden. Vertreter von Homo erectus und später anatomisch moderne Menschen kamen aus Afrika nach Asien und Europa und haben sich von dort ausgebreitet. Vor erst 7000 Jahren wanderten Ackerbauern und Viehzüchter aus der heutigen Türkei nach Europa ein. Sie vermischten sich mit der hier ansässigen Bevölkerung. Vor 4000 Jahren wanderten Menschen aus den östlichen Steppen Richtung Westen und es kam erneut zu einer Vermischung und zum Kulturaustausch.

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