3.10 und 7.10: Aktionstage gegen die Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale und die NATO-Kriegstagung

Aktionstage gegen die Bundeswehr- und NATO- Kommandozentrale und die NATO-Kriegstagung

Bundeswehr und NATO: Krieg beginnt im Rheinland!

Aufruf 2017

Vom Nato-Stützpunkt in Kalkar in NRW geht Krieg aus. Auf jährlichen Tagungen des „Joint Air Power Competence Centre (JAPCC)“ mit hunderten von hochrangigen Militärs aus aller Welt und Polit-Prominenz, wird in der Messe Essen über künftige Strategien für Rüstung und Militär beraten. Dieses Jahr planen die Militärs ihre Konferenz vom 10.-12.10.2017 zum Thema „Abschreckung“.

Nuklearwaffen gelten den Militärs dabei als probates Mittel. Mit dem Einsatz nuklearer Potentiale gehen die Nato-Militärs das Risiko des großen Atomkrieges ein, der im nuklearen Inferno zu enden droht. Damit ist die Konferenz als völkerrechtswidrig zu verbieten! Seit dem Ende des Kalten Krieges wird überdeutlich, dass die meisten Kriegseinsätze und Völkerrechtsverlet­zungen auf das Konto von Nato-Staaten gehen. Der Grund hierfür ist einfach: Es geht um den Zugriff auf Bodenschätze und um Absatzmärkte. Wer sich dem entgegen stellt, der wird zum Gegner der Nato-Staaten erklärt.

So erklären die Macher der JAPCC-Konferenz z.B., dass Russland die Nato zwingen würde, die Politik des gegen-seitigen Vertrauens aufzugeben. Deshalb müsse sie auf die Politik der atomaren Abschreckung zurückgreifen. Eine völlige Verdrehung der Tatsachen: Bereits 2012 fasste der Nato-Gipfel in Chicago den Beschluss zur Weiterentwicklung der Nuklearrüstung von Atombom­ben, also lange vor den aktuellen Spannungen um die Ukraine. Präzisions-Lenk-systeme an Atomsprengköpfen und eine verkleinerte Sprengkraft würden die Schwelle zum Atomkrieg senken. Dazu will die Nato auch in Deutschland neue Wasserstoff-bomben einsatzbereit halten!

Wir dürfen nicht vergessen, was AntifaschistInnen, Gewerkschafts- und Friedensbewegungen in aller Welt seit dem Ende des 2. Weltkrieges forderten und was sie bis heute fordern: Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen!

Leider befinden wir uns mitten drin: Die Bundeswehr ist weltweit an völker-rechtswidri­gen Kampfeinsätzen beteiligt. Nato-Kräfte planen, Deutschlands ‚Verteidi-gungs‘- Ausgaben bis 1924 von 34 Mrd. auf 60 Mrd. € jährlich zu erhöhen. Ein blanker Hohn für diejenigen, die in unserem Land in Armut leben müssen.

Wir rufen alle FriedensfreundInnen auf:

Beteiligen Sie sich an der Demonstration am Samstag vor der Nato-Konferenz! Die Essener Friedens-demon­stration knüpft an die Demonstration u.a. gegen die Luftleitzentrale in Kalkar am 3.10.an.

Wir setzen uns ein für:

Nukleare Abrüstung, Unschädlichmachung der Nuklearpotentiale in Büchel bei Koblenz!

Schließung d. Nato-Kommandozentrale in Kalkar und der Air Base Ramstein

Interessenausgleich durch Verhandlungen im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und der UNO!

Keine weitere Ost-Expansion der Nato, wie es 1990 im Zusammenhang mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten vereinbart wurde!

Details zur Demo

Friedensdemonstration

Samstag, 07. Oktober 2017 – 5vor 12

Auftakt: Essen, Phillip-Müller-Brücke, Rüttenscheider Str. an der Brücke am Girardet – Zentrum

voraussichtliches Programm der Demonstration und weitere Details: http://www.no-natom-krieg.de/

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