ESSQ: Keine Nazis im Essener Norden – Aufmarsch der NPD am 1. Mai verbieten!

Pressemitteilung des Bündnisses Essen stellt sich quer

Essen, 11. April 2017
Keine Nazis im Essener Norden – Aufmarsch der NPD am 1. Mai verbieten!
Das Bündnis Essen stellt sich quer fordert ein Verbot des NPD-Aufmarsches am 1. Mai. Die Neonazis wollen zwischen 11 und 15 Uhr vom Bahnhof Altenessen bis zum S-Bahnhof Zollverein Nord marschieren.
Max Adelmann, Sprecher des Bündnisses, erklärt dazu: „Der Aufmarsch von verfassungsfeindlichen Nazis am 1. Mai ist eine offene Provokation! Der 1. Mai ist und bleibt der Tag der Arbeiterbewegung und der Gewerkschaften. Eben jene Gewerkschaften wurden 1933 von den Nazis zerschlagen, und dann jeder Widerstand gegen die Nazidiktatur unterdrückt und blutig verfolgt. Deswegen lassen wir es nicht zu, wenn das geistige Erbe der NSDAP den 1. Mai in Essen missbraucht!“

Sollte kein Verbot erfolgen, fordert das Bündnis mit der Unterstützung vieler Anwohnerinnen und Anwohner aus Altenessen, Katernberg und Stoppenberg, die NPD nicht auf den belebten Hauptstraßen Altenessener, Stauder- und Zollvereinstraße nach Katernberg marschieren zu lassen, sondern über Palmbuschweg und die Köln-Mindener Straße. Das Gelände der Zeche Carl, wo das Internationale 1. Mai-Fest mit tausenden Besuchern stattfindet, würde nicht berührt. Außerdem befindet sich dort weit weniger Wohnbebauung, so dass die Neonazis die Sicherheit und den sozialen Frieden weniger gefährden. Auch für diesen Fall werden selbstverständlich Gegenaktionen geplant.

Essen stellt sich quer ruft alle Essener Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die des Essener Nordens, dazu auf, sich dem bunten, friedlichen Protest anzuschließen und ihn nach dem Motto „Der Essener Norden ist bunt“ auch in Fenstern, an Häusern und Einrichtungen sichtbar zu machen.

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