[Update 26.1.2016]
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Eine Meldung über die Kritik der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) an Sammelabschiebungen, die in der WAZ 26.1.2017 abgedruckt ist. Es ist ermutigend, dass auch solche Meldungen Eingang in die Massenmedien finden, die oft genug wie ein Kaninchen auf die Schlange eines besorgniserregenden Rechtstrends starrt. Auch darüber könnte zum Beispiel berichtet werden: Pläne für eine bundesweiter Aktionswoche:
http://welcome2stay.org/de/2017/01/25/protokoll-vom-arbeitstreffen-in-goettingen-am-14-01/
Selbst die Umweltorganisation BUND-Jugend spricht über Flucht-Ursachen:
https://www.bundjugend.de/fluechtlinge-willkommen-fluchtursachen-nicht/


Erste Sammelabschiebung des Jahres nach Afghanistan: Am Montagabend ist vom Frankfurter Flughafen aus eine Maschine in Richtung Kabul gestartet. An Bord waren nach Angaben einer Abschiebebeobachterin der Diakonie Frankfurt 26 abgelehnte Asylbewerber. Die Abschiebung sei „ruhig und friedlich“verlaufen, das Flugzeug sei fast pünktlich gegen 20.40 Uhr gestartet. Bei den Abgeschobenen handelt es sich den Angaben zufolge um alleinstehende Männer: 18 aus Bayern, vier aus Baden-Württemberg, drei aus Hamburg und einen aus Rheinland-Pfalz. Darunter sei auch ein Straftäter gewesen. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es am Abend noch nicht. Vor dem Abflug gab es eine Protestaktion am Frankfurter Flughafen. Rund 100 Menschen demonstrierten gegen die Aktion. Zu dem Protest hatten eine afghanische Flüchtlingsorganisation und Pro Asyl aufgerufen. „Wir protestieren gegen Abschiebungen in ein Land wie Afghanistan“, sagte Sarmina Stuman von der Afghan Refugees Movement. Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt sprach von einem „russischen Roulette auf dem Rücken der Flüchtlinge.
(Quelle: facebook.com/AfghanistanIsntSave/)


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