Ein Kommentar zu:
http://www.lokalkompass.de/duesseldorf/politik/abschiebungen-stoppen-afghanistan-ist-nicht-sicher-d722107.html

lokalkompass_zu_abschiebung_nach_afghanistan_963

In Afghanistan wird seit 2001 Krieg geführt. Anlaß waren die Anschläge am 11. September 2001 auf das World-Trade-Center. Krieg herrscht nach wie vor, wie hier zu lesen ist: https://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-jahresrueckblick-101.html

Dass jetzt Menschen, die aus dieser Region geflüchtet waren und sich in Deutschland eine Existenz aufgebaut haben, Kinder haben, die zur Schule gehen, usw … jetzt ins Elend und in den Krieg abgeschoben werden ist ein Verbrechen. Sie gehören eingebürgert, aber nicht abgeschoben.

Hier etwas zu den Hintergründen der Abschiebungen, und die Schilderung einiger Einzelschicksale. Aus Norwegen sind in der ersten Abschiebewelle sogar unbegleitete Minderjährige abgeschoben worden, aus Deutschland Menschen die seit 6 Jahren hier leben:
https://www.theguardian.com/global-development/2016/dec/15/first-wave-afghans-expelled-eu-states-contentious-migration-deal-germany-sweden-norway

Ich lese in The Guardian: „The German government plans to deport roughly 12,500 Afghans. The next chartered flight to Kabul is believed to be scheduled for early January. “ – Also, dass die deutsche Regierung beabsichtigt ungefähr 12.500 weitere Afghanen abzuschieben, und der nächste Flug nach Kabul voraussichtlich Anfang Januar stattfinden soll. Mich macht das unendlich wütend. Gegen diese Abschiebungen müssen Proteste stattfinden. Eine flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen Fraktion, die zurück getreten ist, macht noch keinen Sommer. Da muss noch viel mehr geschehen!
Grüße vom Olaf.

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