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Leserbrief zu den WAZ/NRZ-Artikeln:

10.10.2016: „Pöbeleien gegen Stadtbedienstete – OB tadelt Justiz“

12.10.2016: „Pöbeleien: Justiz prüft den Fall erneut“

Oberbürgermeister Kufen könnte sich auch um die Würde der Geflüchteten kümmern.

Am 10.10.2016 las ich: „OB tadelt Justiz“
Die Justiz sollte sich vom Tadel des Oberbürgermeisters Thomas Kufen
nicht beeindrucken lassen. Herr Kufen, der kürzlich erst Mitglied der Allianz für Weltoffenheit wurde, sollte sich dagegen endlich im Sinne des Aufrufs dieser Allianz,
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für die Würde der Geflüchteten einsetzen, die seit Jahrzehnten in Essen leben, aber alle drei Monate sich bei der Ausländerbehörde melden müssen, keinen Urlaub im benachtbarten EU-Ausland machen dürfen, und keinen Führerschein beantragen können.

Dankenswerterweise werden diese Schikanen im WAZ/NRZ-Artikel vom 10.10.2016 benannt:

Bei den Urhebern handele es sich um Zuwanderer, die einen Duldungsstatus besäßen. Diese Gruppe ärgert sich fortwährend über massive Einschränkungen, die mit diesem Status verbunden sind. So müssen sie alle drei Monate bei der Ausländerbehörde in der Schederhofstraße vorstellig werden. Einen Führerschein dürfen sie nicht beantragen, selbst ein Urlaub im benachbarten EU-Ausland ist ihnen nicht gestattet.

Besser als zu pöbeln, ist es aber sich zusammen zu schliessen um gegen die Schikanen vorzugehen:

Hier zum Beispiel:

16.10.2016: Gegen die Diskriminierung von Geflüchteten

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