Neu gegründete Allianz für Weltoffenheit plant für den Weltflüchtlingstag 2017

Aktionen zum Weltflüchtlingstag 2017

160930_wazessen_allianz_plant_weltfluechtlingstag2017_320 Nach der Gründung wollen die Partner nun gemeinsame Aktionen, etwa am Weltflüchtlingstag 2017, planen.

Rückblick Weltflüchtlingstag 2016

Am 26.9.2016 fand in Gelsenkirchen eine Kundgebung und Demonstration gegen die „Wohnsitzauflage“ und ihre rückwirkende Anwendung statt. Ayman Al Homsi, Sprecher der Flüchtlingsinitiative Gelsenkirchen, war erster Redner auf der Demonstration:

„Wir sind gekommen in ein Land, von dem man uns sagte, dass man menschlich behandelt und die Menschenwürde geachtet wird, und jeder Mensch seine Rechte und Pflichten hat. Als wir hierhin kamen, schien ein Traum in Erfüllung zu gehen. Doch wir mussten aufwachen: aus diesem Traum ist zuweilen ein Albtraum geworden. Wir erfahren oft: wir werden behandelt wie Schmarotzer und nicht wie Menschen, die ihr Land, ihre Heimat, viele Menschen aus ihren Familien verloren haben und viel, viel lieber dort leben würden. Ein Teil dieser ungerechten Behandlung ist die Wohnsitzauflage.“ Seine Rede war eine eindringliche Mahnung, den Krieg in Syrien zu beenden, die Fluchtursachen entschieden zu bekämpfen: „Wenn kein Krieg herrscht, gehen wir gerne in unser Land zurück. Wir sind nicht als Bettler gekommen. Nicht nur die Wohnsitzauflage hat vieles geändert. Wir wollen ein Leben mit Würde und Anstand!“ ()

Ein Leben in Würde und Anstand fordert auch
die Essener Allianz für Weltoffenheit
in ihrem Aufruf essener-allianz-fuer-weltoffenheit.de/aufruf/:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

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