[UPDATE 24.9.2016]

https://www.rf-news.de/2016/kw38/delegation-aus-gelsenkirchen-beim-refugee-strike-in-duisburg-begruesst

Große Transparente und Schilder der 80-100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen zeigen klar, was sie zu sagen haben. Dreisprachig leuchteten die gelben Buchstaben auf dem Transparent „Wir wollen in Duisburg bleiben“. Auf den Schildern stand zu lesen: „Kein Mensch ist illegal“, „We are a brotherhood! Everyone has the right to live in the best way“, „Ort und Zeit sind verschieden. Die Folgen von Krieg und Faschismus sind immer gleich!“ Ein Mädchen unter den Kindern vorne reckt ihr Schild in die Höhe „Wir lieben Duisburg“ mit aufgemaltem Herz.

[UPDATE 20.9.2016]
Flugblatt, 2 Seiten 3 Sprachen: Deutsch, Englisch, Arabisch (PDF)

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Aufruf deutsch (PDF)

Montagsdemo und Flüchtlinge rufen auf zur großen Demonstration ruhrgebietsweit

am 26.9.2016 um 17.30 Uhr Gelsenkirchen, Bahnhofstr. Preuteplatz vor Primark

Stoppt die „Wohnsitzauflage“ und ihre rückwirkende Anwendung!

Im Brennpunkt: das Integrationsgesetz der Bundesregierung

In Städten wie Gelsenkirchen, Essen, Bochum protestieren Flüchtlinge gegen die „Wohnsitzauflage“. Sie klagen an: „Wir sind vor Krieg und Zerstörung geflohen und haben begonnen, uns hier wieder ein Leben aufzubauen. Das Gesetz wirft uns auf Punkt Null zurück und zerstört unsere Hoffnungen“.

Die Montagsdemo Gelsenkirchen erfuhr am 15.8.2016 von den Flüchtlingen, welche
Existenznöte durch die Umsetzung der „Wohnsitzauflage“ entstehen, die in GE zunächst besonders schnell und rücksichtslos umgesetzt wurde. Das hieß für alle zwischen dem 1.1. – 6.8.2016 gekommenen anerkannten Flüchtlinge: sie bekamen Ablehnungsbescheide vom Jobcenter, somit kein Geld, waren nicht mehr krankenversichert und sollten Gelsenkirchen verlassen. Viele haben zusammen gegen dieses unfreundliche Gesetz gekämpft und erste Erfolge erreicht, nämlich eine Aussetzung der „Wohnsitzauflage“ in Gelsenkirchen bis zum 31.10.2016. Aber damit können wir uns nicht zufrieden geben.

Wir schließen unsere Kraft zusammen! Keine rückwirkende Anwendung der
„Wohnsitzauflage“ – wir kämpfen darum zu bleiben! Wer vor Krieg und Terror flüchten musste, soll in Frieden und ohne Angst leben können!

Kommt und mobilisiert alle zur Demo am 26.9.2016 nach Gelsenkirchen!

Martina Reichmann, Thomas Kistermann
Montagsdemo Gelsenkirchen
Mohamed Ayman Al Homsi, Samih Almasri
Flüchtlingsinitiative Gelsenkirchen

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Aufruf Englisch (PDF)

Monday Demonstration and refugees call for large demonstration – participation from all the region of Ruhr

on September 26th 2016 (26.9.2016) at 17.30, Bahnhofstraße / Preuteplatz in front of Primark

Stop the „Wohnsitzauflage“ and its retroactive application

In Focus: the Integration Law of the Federal Government

In cities like Gelsenkirchen, Essen, Bochum refugees are protesting against the „Wohnsitzauflage“ (forced residency). They accuse: „We have fled from war and destruction and have begun to rebuild our lives here. This law takes us back to zero and destroys our hopes.“

On August, 15th 2016 (15.8.2016) the Monday Demonstration Gelsenkirchen learned from the refugees about the existential needs that arise from the implementation of the „Wohnsitzauflage“, which was done in a quick and ruthless way in Gelsenkirchen. For those recognized refugees who came between January, 1st and August, 6th 2016 (1.1.2016 – 6.8.2016), it meant: They received rejection letters from the job center and thus, no money. They were no longer covered by health insurance and supposed to leave Gelsenkirchen. Many fought together against this incredible law and achieved an initial success in Gelsenkirchen, namely a suspension of the „Wohnsitzauflage“ until October, 31st 2016 (31.8.2016). But we cannot be satisfied with this.

We join our force. No retroactive application of the Wohnsitzauflage! We fight to stay! Those, who had to escape from war and terror, shall live in peace and without fear!

Come and mobilize everyone to the demonstration on September 26th, 2016 (26.9.2016) in Gelsenkirchen!

Martina Reichmann, Thomas Kistermann
Monday Demonstration Gelsenkirchen
Mohamed Ayman Al Homsi, Samih Almasri
Refugees Inititative Gelsenkirchen

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