Quelle: http://www.essener-friedensforum.de/16-08-29Ausst_Atomwaffen.pdf

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„DIE ATOMBOMBE UND DER MENSCH“
AUSSTELLUNG vom 29.08.

09.09.2016 im Foyer des Essener Rathauses

Auch im Namen des Bürgermeisters Rudolf Jelinek laden wir Sie und alle Interessierten zur Eröffnung der Ausstellung „Die Atombombe und der Mensch“ von Nihon Hidankyo, dem japanischen Verband der Atombombenopfer, am 29.08.2016 um 15:30 Uhr im Foyer des Essener Rathauses herzlich ein.

Mit der Bombe auf Hiroshima und Nagasaki, dem Einsatz von Nukleartechnologie, hat sich die Ausführung von Kriegen als Durchsetzung von politischen Zielen irreversibel verändert.

Die Atombombenabwürfe (13 Kilotonne) über Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9.8.1945 töteten etwa 92.000 Menschen sofort, an Folgeschäden starben bis Jahresende 1945 weitere 130.000 Menschen.

Die Geschehnisse in Hiroshima und Nagasaki zum Ende des zweiten Weltkrieges dürfen sich nie wiederholen.
Massenvernichtungswaffen haben in einer zivilisierten Welt keinen Platz.
Weltweit gibt es etwa 16.000 Atomwaffen! Jede davon ist eine zu viel!
Viele befürchten sogar einen dritten Weltkrieg, der der letzte sein könnte!

Die von Hiroshima ausgehend weltweit aufgebaute Organisation Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), die Int.
Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW),pax christi Diözesanverband Essen, sowie das Essener Friedensforum (EFF) setzen sich ein für die Ächtung und Abschaffung der Nuklearwaffen!

Das gilt auch für die in Deutschland bei Büchel in der Eifel stationierten US-Atomwaffen, an denen die Bundeswehr nukleare Teilhabe praktiziert.

71 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki ist ein Verbot aller Massenvernichtungswaffen überfällig.

Eine atomwaffenfreie Welt muss zentraler Baustein einer zukünftigen globalen Sicherheitsarchitektur sein.

Friedenspolitik bedeutet gerechte wirtschaftliche und soziale Sicherheit, nachbarschaftliches Miteinander und demokratische Teilhabe!

Organisation und Kontakt: Essener Friedensforum, Mehmet Bingöllü, bingoellue@t-online.de

Redner:
Bürgermeister Rudolf Jelinek und Dr. Werner Strahl, Vertreter der IPPNW

Wir laden insbesondere junge Menschen und ihrer Lehrer/innen aus den Schulen dazu herzlich ein.

Wenn Sie den digitalisierten Katalog der Ausstellung (kostenfrei) haben möchten, schreiben Sie bitte an bingoellue@t-online.de

Die Besuchszeiten der Ausstellung im Foyer des Rathauses 8.00–16.00 Uhr

Wichtiges Ziel bleibt darüber hinaus das vollständige Verbot der Produktion von waffenfähigem Spaltmaterial und die Vernichtung dessen, was schon produziert worden ist.

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