Essens Trostpflaster zu Hartz IV

Zitat aus: www.derwesten.de/staedte/essen/teilhabe-karte-dgb-sieht-politik-am-zug …

essens_teilhabekarteDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Essen fordert von der Politik mehr Anstrengungen, um die Bekanntheit Verbreitung und der Teilhabe-Karte zu erhöhen. „Die Politik sollte im Interesse der Betroffenen darüber nachdenken, wie sich die Personenzahl erhöhen könnte“, sagte Dieter Hillebrand, DGB-Regionsgeschäftsführer. Den Vorschlag der Linken, die Teilhabe-Karte direkt bei der Antragsstellung für Hartz-IV-Leistungen an die Menschen mit auszugeben, hält der DGB für einen „guten und praktikablen Weg“.

Dietrich Keil, Sprecher des Essener Bündnis für alternative, unabhängige und fortschrittliche Kommunalpolitik ‚Essen steht AUF!‘ meint dazu:

Trostplaster

160528_nrzessen_lb_schroeders_gewaechs_mit_gruen_duenger_300 Teilhabe-Karte: Dass Rabatte für die gesellschaftliche Teilhabe von immer mehr armen Menschen eigentlich eine Bankrotterklärung eben dieser Gesellschaft sind, kommt der Politik gar nicht in den Sinn. Man wolle vielmehr mit der Rabattkarte den Armen das „Stigma“ ersparen, ihre Armut jeweils nachweisen zu müssen. Das Stigma hat einen Namen: Hartz IV. Und Verantwortliche dafür: Die Hartz-Gesetze mit Abschaffung der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung und Ersatz durch Sozialhilfe, mit Zwang zu Niedriglöhnen sind Schröders SPD-Gewächs mit GRÜN-Dünger! Das können Rabatt-Trostpflaster der gleichen Parteien nicht vergessen machen.
Dietrich Keil, ‚Essen steht AUF!‘

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