11. März 2016 – 5. Jahrestag der Nuklear-Katastrophe von Fukushima

Film- Veranstaltung mit der japanischen Filmemacherin Hitomi Kamanaka

Freitag, 11.3.16, 18.30 Uhr
45899 Gelsenkirchen-Horst
Kultursaal Horster Mitte
Schmalhorststrasse / An der Rennbahn

Der bewegende Dokumentarfilm ist den japanischen Müttern und Kindern gewidmet. Heute noch leben Menschen in der Region Fukushima, die seit 5 Jahren geprägt ist von der Katastrophe der Kernschmelze im Atomkraftwerk von Fukushima.

Die in Japan bekannte Filmemacherin Hitomi Kamanaka besuchte auch Weißrussland. Sie berichtet von Frauen, die die Tschernobyl-Atomkatastrophe vor 30 Jahren erlebt haben und von Menschen wie der Kinderärztin Frau Dr. Smolnikova. Sie unterstützt seit 1986 den Überlebenskampf von evakuierten Familien und organisiert Erholungsreisen für betroffene Kinder ins Ausland.

Auf ihrer Homepage schreibt Frau Kamanaka: „Wenn es die Aufgabe eines Dokumentarfilmes ist, durch die chaotische und widersprüchliche Realität einen Faden zu ziehen, dann habe ich das Gefühl, mit dem Film ‚Little Voices from Fukushima‘ dies geschafft zu haben. Die Emotion der Menschen, die Verstrahlung und Kontamination nicht zugeben zu wollen, weil sie sich vor Diskriminierung fürchten, wird von Menschen, die diese Schäden angerichtet haben, ausgenutzt.“

Frau Kamanaka kommt ab dem 10. März 2016 im Rahmen der europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ für zwei Wochen nach Deutschland. Unterstützt wird ihre Rundreise (Gelsenkirchen / Düsseldorf/ Potsdam / Leipzig / Paris und Freiburg) durch das IBB (Internationales Bildungs-und Begegnungswerk) und durch die „Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW“. Frau Kamanaka produziert seit Anfang 2000 Dokumentarfilme zum Thema „Strahlenopfer“.


Zum 5. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe in Japan
LITTLE VOICES FROM FUKUSHIMA

mit anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin Hitomi Kamanaka
Regie: Hitomi Kamanaka
Japan 2014 | OmU | 119 Min.

Fukushima – Synonym für die Risiken und Gefahren der Nuklearenergie wie zuvor Tschernobyl. Regisseurin Hitomi KAMANAKA befasste sich mit den Parallelen zwischen den beiden Katastrophen und ihren
Langzeitfolgen. Dafür reiste sie in die betroffenen Gebiete in Japan und in Weißrussland. Besonders am Herzen liegen ihr die Kinder und ihre Mütter, die auf eigene Faust versuchen, sich zu engagieren,
Informationen zu sammeln und zu verbreiten und vor allem ihre Familien zu schützen. Ihnen gibt dieser Film eine Stimme.

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