[Update 14.10.2014]

Die Kundgebung begann im Hellen. LD-Foto
Für Frieden. LD-Foto
Jetzt erst recht. LD-Foto
Wolfgang Freye, DIE LINKE. LD-Foto
Roland Meister, MLPD. LD-Foto
Foto: Jimmy Bulanik
Olaf Swillus, der Autor dieses Beitrages, verurteilt den Angriff auf den Friedensmarsch in Ankara. Er hat das von anderen Demo-Teilnehmern geschiebene Plakat gern getragen. Foto: Jimmy Bulanik

Am 10.10. 2015 wurde die türkische Hauptstadt Ankara zum Schauplatz eines blutigen Angriffs. Deswegen wird kurzfristig am Montag, der 12.Oktober ab 18 Uhr zu einer Kundgebung in Essen, Willy Brandt-Platz aufgerufen:

Etwas unscharf, aber selbst fotografiert, zwei Plakate der HDP. Sie hingen im Internationalen Treff in Berlin.

Aufruf: Quelle Facebook

Am 10.10. 2015 wurde die türkische Hauptstadt Ankara zum Schauplatz eines blutigen Angriffs. Bei zwei Bombenanschlägen auf eine Kundgebung, zu der Gewerkschaften, Berufsverbände und politische Parteien aufgerufen hatten, wurden Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt.

Dabei wollten sie mit der Demonstration für ein Ende der Kriegspolitik und für eine demokratische und friedliche Lösung in der kurdischen Frage eintreten. Wir verurteilen diesen feigen Anschlag und fordern die lückenlose Aufdeckung der Verantwortlichen.

Wenn man die auf eine Eskalation des Konflikts aufbauende Politik der AKP-Regierung und des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan berücksichtigt, wird offensichtlich, wo diese Verantwortlichen zu finden sind: nämlich in den Reihen der Regierung und des Staatsoberhaupts. Mit einer beispiellosen Welle politischer Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung und jeglicher politischen Opposition werden alle gesellschaftlichen Gruppen und sämtliche Andersdenkenden unterdrückt, damit die Macht von Erdoğan und der AKP-Regierung gesichert werden kann.

Wir rufen die demokratische Öffentlichkeit in Deutschland zur Solidarität mit der Demokratie- und Friedensbewegung in der Türkei auf. Wir verurteilen das Massaker in Ankara!

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