[Update 9.8.2015] Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass am gleichen Tag rund 12.000 Menschen, nicht wenige auch aus Essen, in Köln für ein Ende der Aggressionen der Türkei gegen den kurdischen Freiheitskampf und gegen die Unterdrückung des demokratischen Widerstands in der Türkei demonstriert hatten. Eine zentrale Forderung der Demonstranten war auch die Aufhebung des Verbots der PKK. Mehr …


[Update 8.8.2015] Am 6.8. berichtete RF-News: „um 8.15 Uhr Ortszeit versammelten sich rund 50.000 Menschen im Friedensdenkmal-Park von Hiroshima zu einer Schweigeminute. Zu dieser Uhrzeit hatte vor 70 Jahren, am 6. August 1945, eine US-Atombombe Hiroshima in ein Inferno verwandelt: Mehr…


Aus einem Flugblatt des Essener Friedensforum:

70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki wird es Zeit:

Atomwaffen: Abziehen, Verbieten und Abrüsten

Die Geschehnisse in Hiroshima und Nagasaki zum Ende des zweiten Weltkrieges dürfen sich nie wiederholen. Massenvernichtungswaffen haben in einer zivilisierten Welt keinen Platz. Das gilt auch für die in Deutschland bei Büchel in der Eifel stationierten US-Atomwaffen, an denen die Bundeswehr nukleare Teilhabe praktiziert.

Weltweit gibt es etwa 17.000 Atomwaffen! Jede davon ist eine zu viel!
Besonders alarmierend sind die politischen Entwicklungen, die mit der Ukraine-Krise zusammenhängen. Es droht eine neue Eiszeit zwischen den ehemaligen Macht-Blöcken. Viele fürchten sogar einen dritten Weltkrieg, der der letzte sein könnte!

Die von Hiroshima aus weltweit aufgebaute Organisation Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sowie das Essener Friedensforum (EFF) setzen sich ein für Ächtung und Abschaffung der Nuklearwaffen!

Friedenspolitik bedeutet wirtschaftliche und soziale Sicherheit, nachbarschaftliches Miteinander und demokratische Teilhabe!

Wichtiges Ziel bleibt darüber hinaus das vollständige Verbot der Produktion von waffenfähigem Spaltmaterial und die Vernichtung dessen, was schon produziert worden ist.

Auch biologische und chemische Massenvernichtungswaffen sind zu verbieten. 70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki ist ein Verbot aller Massenvernichtungswaffen überfällig. Eine atomwaffenfreie Welt muss zentraler Baustein einer zukünftigen globalen Sicherheitsarchitektur werden.

Dafür engagieren wir uns in Essen am 8.8.2015 – dem Datum zwischen den Atombombenexplosionen über Hiroshima und Nagasaki 1945. Alle Freundinnen und Freunde des Friedens, die sich dafür mit uns engagieren wollen, laden wir herzlich ein, sich an unseren Aktionen zu beteiligen.
Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs

Um 11.00 Uhr eröffnen wir im Rathaus eine Ausstellung von Mayors for Peace
Um ca.12.00 Uhr führen wir eine kurze Demonstration zur Marktkirche/Porschekanzel durch. Im Anschluss (ca. 12.30 Uhr): Kundgebung für eine atomwaffenfreie Welt.

Die IPPNW verteilt entschärfte Blumen für unser Ziel sowie eine Aktion mit von Schüler/innen gefalteten Kranichen
Redner: OB R. Paß (Mayors f. Peace), Dr. W. Strahl (IPPNW) und B. Trautvetter (EFF)

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