Das 70-jährige Gedenken an die Befreiung vom Hitler-Faschismus soll in Solingen mit der Ehrung des Solinger Arbeiters, Antifaschisten und Kommunisten Willi Dickhut (1904 bis 8. Mai 1992) verbunden werden. Er setzte sich entschieden ein für die Einheit von Sozialdemokraten und Kommunisten, hat unter Einsatz seines Lebens den illegalen Widerstand gegen den Hitler-Faschismus organisiert. Der kommunistische Widerstand war führend bei der Befreiung der Stadt und ihrer kampflosen Übergabe an die US-Truppen durch eine antifaschistische Einheitsfront. Mit einem Bürgerantrag mit über 100 Unterstützern ist die Bezirksvertretung Solingen-Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid aufgefordert, eine Straße oder einen Platz nach Willi Dickhut zu benennen und ein Zeichen zu setzen für die antifaschistische und demokratische Tradition und Verpflichtung.

• 1933 Stadtverordneter in Solingen

• 1933–1935 politischer Gefangener, u.a. KZ Börgermoor und Esterwegen

• 1935–1945 in der Leitung der illegalen Widerstandsgruppe der KPD in Solingen

• April 1945 maßgeblich beteiligt an der kampflosen Übergabe Solingens an die Amerikaner

• ab April 1945 Sekretär des über-parteilichen „Zentralausschuß der Antifa und Wiederaufbau Solingen“, ab Juni 1945 Vorsitzender des „Zentralausschuß der ANTINAZI-Bewegung“

• ab Februar 1946 Stadtverordneter und Fraktionsvorsitzender der KPD im Stadtrat


Gedenk-Kundgebung zum Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus

Ehrung von Willi Dickhut –Solinger Widerstandskämpfer und Kommunist –

Es spricht Gabi Gärtner

– Ratsfrau für „Solingen-Aktiv“ und Vertreterin der MLPD –

Grußworte und Kulturbeiträge

8. Mai 2015 –17 bis 19 Uhr

Solingen-Ohligs

Kamper Straße 50/Ecke Sauerbreystraße (vor dem antifaschistischen Gedenkhaus)

Es rufen auf: MLPD Landesverband NRW, Jugendverband REBELL und das Kommunalwahlbündnis „Solingen Aktiv“

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