[UPDATE 23.9.2014] rf-news berichtet darüber das bild berichtete:
http://www.rf-news.de/2014/kw38/18.09.14-bild-zeitung-berichtet-ueber-christian-link


Die BILD-Zeitung berichtete:
Klage vor Arbeitsgericht: Bergmann darf weiter vor Gift-Abfällen warnen.
( wie rf-news auch).

aus BILD 17.9.2014

Dortmund – Bergmechaniker Christian Link (48) will nicht schweigen.

Er spricht u.a. in der Presse offen über mögliche Gefahren die von eingelagerten Abfällen (u.a. Filterstäube, Asche aus Kraftwerken) in den alten Zechenschächten im Revier ausgehen könnten

„Vor allem, wenn ab 2018 das Grubenwasser ansteigt, weiß man nicht, ob es sich irgendwann mit Trinkenwasser mischt“, sagt der Fördermaschinist. Das Thema wird von der Landesregierung ab 2015 gutachterlich untersucht (BILD berichtete).

Weil Link offen über dieses Thema redet, verhängte die RAG ein Anfahrverbot für den Bergmann, der für die Fremdfirma Deilmann-Haniel auf einem RAG-Gelände gearbeitet hat.

Und Deilmann-Haniel schrieb ihm eine Abmahnung. Er solle „in Zukunft keine verunglimpfenden Äußerungen verbreiten.“

Link klagte gestern gegen die Abmahnung vor dem Arbeitsgericht Dortmund – und gewann. Link: „Ich lasse mir keinen Maulkorb verpassen!“ Jetzt will ich gegen das Anfahrverbot bei RAG vorgehen.“ Das Herner Unternehmen bleibe aber bei seiner Haltung und sehe dem gelassen entgegen, so ein Sprecher.


Bildaufschrift: Eine Kundgebung vor dem Arbeitsgericht löste die Polizei auf.

Hinweis: Einem anderen Bericht zufolge, fand diese Kundgebung dennoch statt.
Zitat aus: rf-news.de (Rote Fahne online):

Nach dem Prozess freuten sich alle gemeinsam über diesen Sieg von Christian Link. Die Lehrerin der Klasse stellte fest, dass der Prozess eine Stunde Gemeinschaftskunde der besonderen Art gewesen sei, weil deutlich wurde, mit welchen Bandagen die RAG gegen ihre Kritiker vorgeht. Diese Lehrstunde setzte sich fort, als die Polizei diese spontane Info-Veranstaltung unterbinden wollte und die Lautsprecher-Anlage einzog.

Das war allerdings ein vergeblicher Versuch, die Aussprache zu verhindern. Der Moderator stellte abschließend fest, dass heute die RAG eine Klatsche bekommen hat, der Kampf aber weiter geht: Gegen die Zechenstilllegungen, gegen Fracking, gegen den Giftmüllskandal und auch gegen das Anfahrtverbot von Christian Link.

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